StartSportMud Masters: Dreckig, aber glücklich

Mud Masters: Dreckig, aber glücklich

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Sechs Monate hatten sich die Gahlener auf die Mud Masters vorbereitet. . Foto: TuS Gahlen

„Die Teilnahme an Mud Masters gehört auf jeden Fall auf die Liste der Dinge, die man im Leben gemacht haben muss“, sagt Andreas Schilasky. Mit dem TuS Gahlen konnte er diese Aktion nun für sich verbuchen.

Die Mud Masters sind „ein Tag voller Matsch und Hindernisse und Riesenspaß mit Freunden“ – so ist das Fazit beim TuS Gahlen. „Die Erinnerung wird noch jahrelang ein Grinsen in dein Gesicht zaubern und immer für ein Spitzenthema sorgen, mit dem du auf Geburtstagen angeben kannst“, freut sich auch Trainer Andreas „Andy“ Schilasky. Die Veranstaltung auf dem Flugplatz Weeze gilt als größter Hindernislauf der Welt. Zum ersten Mal war der TuS Gahlen nun dabei.

Die Idee entstand beim gemeinsam Training, das immer mittwochs und freitags von 19 bis 20.30 Uhr beim TuS in Gahlen stattfindet. Um die zahlreichen Hindernisse, die Kälte und den Schlamm zu bewältigen, war natürlich eine umfangreiche Vorbereitung nötig. Mehr als sechs Monate lang trainierten die 30 Teilnehmer im Alter von 16 bis 66 Jahren, um nachher alle das Ziel in Weeze zu erreichen.

Da waren sie noch sauber: Die Gahlener vor dem Einsatz. Foto: TuS Gahlen

Der große Tag – ab in den Matsch

Mit dem Bus ging es am 17. September um 5.30 Uhr von Gahlen nach Weeze. Um 8.30 Uhr war dann der lange herbeigesehnte Start. „Zwölf Kilometer durch Matsch und wirklich schwere Hindernisse war alles andere ein Spaziergang“, berichtet Andreas Schilasky. „Das Training hat sich aber ausgezahlt!“

Das fast reine Frauenteam hatte sich für den Schlammlauf extra neue Shirts mit dem passenden Aufdruck „Andys Mud Masters 2022“ gemacht, die nach der Tortur erst einmal in die Waschmaschine mussten. Dennoch tat das der Freude keinen Abbruch. Für „Coach Andy“ war „die Leistung wirklich überragend und der Zusammenhalt richtig krass“, berichtet er. Natürlich hatten sich das Team auch die anschließende Party nicht nehmen lassen.

Geht es vielleicht bald schon wieder in den Schlamm? Andreas Schilasky gibt einen kleinen Ausblick: „Für 2023 stehen schon weitere Planungen an. Das Motto: Machen ist wie wollen, nur krasser soll es auch in der Zukunft sein.“

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