Blumenwiese soll im Herbst 2021 erblühen – Gemeinde Schermbeck freut sich über privates Engagement für den Artenschutz.

Die Bürger für Bürger haben sich in jüngster Vergangenheit für die Artenvielfalt/ Biodiversität in Schermbeck stark gemacht und die Schaffung von Wildblumenwiesen beantragt.

Um sicher zu gehen, wie und ob die Umsetzung erfolgt, habe es laut Thomas Piniak, mehrfache Anfragen bei der Verwaltung gegeben.

Wie nun Gerd Abelt von der Wirtschaftsförderung mitteilt, soll aktuell eine 10.000 Quadratmeter große Wildblumenwiese (siehe: Foto, rote Markierung) in Kooperation mit dem Landwirt „Bauer Graaf“ angelegt werden.

Bürger für Bürger Schermbeck Blühwiese
Foto: BfB

Bedingt durch eine relativ lange Keimzeit der mehrjährigen Blumensamenmischung, vor allem vor dem Hintergrund der besonders starken Frühjahrstrockenheit, könne die Wiese laut Abelt voraussichtlich erst im kommenden Herbst 2020/Frühjahr 2021 in ihrer vollen Pracht besichtigt werden. Die Gemeindeverwaltung habe sich für die Wiese für eine spezielle Mischung, die über 50 Kräuter-, Stauden- und Blumenarten enthält, entschieden.

Urspungsgedanke

Gleichzeitig betont Abelt, dass es sich um eine Fläche im Privateigentum handelt, die nicht für den Naherholungsbedarf der lokalen Bevölkerung gedacht ist. Auf der Wiese soll ein Rückzugsort für wilde Vögel und Insekten entstehen und damit die lokale Biodiversität gefördert werden. Dies sei auch der Ursprungsgedanke des Projektes gewesen.

Eine Umsetzung der weiteren angedachten Flächen soll aufgrund der Corona-Pandemie in den Herbst verschoben werden.

Weiter verweist Gerd Abelt darauf, dass Mittel, die im Rahmen des Projektes nicht verausgabt werden können, sollen dem Bauhof für die Bestellung von Wildblumensamen, Jungbäumen und Hecken für kommunale Flächen zur Verfügung gestellt werden. Auf diese Weise könne das Projekt auch auf einem anderen Wege fortgeführt und in der Gemeinde ersichtlich werden.

Darüber hinaus freue sich selbstverständlich die Gemeinde Schermbeck auch über privates Engagement für den Artenschutz. Das könne zum Beispiel durch die Übernahme von Grünflächenpatenschafen für geeignete kommunale Grünflächen erfolgen oder in Anbetracht der Tatsache, dass die Gemeinde Schermbeck über nicht so viele Flächen verfügt, durch die Bereitstellung privater Grundstücksflächen für die Anlegung von Wildblumenwiesen.

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