Elke statt Erika Rottinghaus – Kandidatin von „ZUKUNFT Schermbeck“ hat anderen Vornamen.

Schermbeck (pd). Die neue Wählergemeinschaft „ZUKUNFT Schermbeck“ weist darauf hin, dass der Name ihrer Kandidatin Erika Rottinghaus auf den Wahlzetteln für die Gemeinderatswahl nicht richtig angegeben ist. Dort ist vielmehr der Vorname „Elke“ angegeben.

Die Mitglieder der neu gegründeten Wählergemeinschaft staunten nicht schlecht, als sie den Wahlzettel für die Wahl zum Gemeinderat einmal näher studierten. Statt des Namens ihrer Kandidatin Erika Rottinghaus, die im Wahlkreis Bösenberg/Lichtenhagen zudem als Direktkandidatin wählbar ist, steht in der Auflistung der Erstplatzierten der sogenannten Reserveliste der Name „Elke Rottinghaus“.

Nach intensiver Prüfung der eingereichten Unterlagen kann die Wählergemeinschaft ein eigenes Verschulden oder einen Übermittlungsfehler ausschließen. Wie es zu dem vermutlichen Tippfehler kommen konnte, ist derzeit noch völlig unklar. Die Wählergemeinschaft steht in Kontakt zum Wahlleiter der Gemeinde Schermbeck und geht davon aus, dass der Namensfehler keinerlei Auswirkungen haben dürfte. Auch wenn „Elke“ nicht stimme, sei der Name über den richtigen Nachnamen eindeutig zuzuordnen. Außerdem wählten Bürger bei einer unabhängigen Wählergemeinschaft das Konzept einer „Nicht-Partei“ mit breiter Bürgerbeteiligung, diese Entscheidung sei in der Regel nicht personenbezogen.

Viele Kommunen drucken Wahlzettel neu

Tippfehler auf Wahlzetteln kommen relativ häufig vor. Nicht wenige Städte und Gemeinden haben in der Vergangenheit Wahlzettel wegen ähnlicher Tippfehler neu gedruckt, um einer möglichen Wahlanfechtung zu entgehen – ein teilweise hoher und teurer Aufwand.

So mussten etwa in Mainz 2019 rund 160.000 Bögen neu gedruckt werden, weil der Vorname eines FDP-Mitglieds in den falschen Fassungen „Freidrich“ statt „Friedrich“ lautete und in der erklärenden Unterzeile von „Die PARTEI“ statt „Elitenförderung“ nur „Eliteförderung“ im Singular stand.

Die Wählergemeinschaft „ZUKUNFT Schermbeck“ hofft nicht, dass der Tippfehler zu wahlrechtlichen Problemen in Schermbeck führen könnte. Auch der Neudruck von Wahlzetteln sei im Sinne der Kosteneffizienz auf jeden Fall zu vermeiden. 

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