Die Vorsitzende der SPD Schermbeck Petra Felisak bietet ihren Rücktritt an. Sie übernimmt die volle Verantwortung für das schlechte Wahlergebnis bei der Kommunalwahl.

Schermbeck. Auf 25,32 Prozent kam die SPD bei der Kommunalwahl 2014 in Schermbeck. In diesem Jahr holte sie nur 9,2 Prozent und verlor damit rund 13 Prozent Wählerstimmen gegenüber 2014.

Am Donnerstag teilt Felisak auf der Homepage mit: „Ich kann mich nur bei allen, die sich für die SPD engagiert haben und auch bei allen die uns gewählt und auf eine tatkräftige SPD gehofft haben, entschuldigen“.

Gleichzeitig möchte sie sich aber auch besonders bei den Wählern, die ihr das Vertrauen entgegengebracht haben, bedanken.

Der Vorstand und in der Fraktion werde nun sehr kurzfristig dieses desaströse Ergebnis analysieren und es soll überlegt werden, wie und mit welchen Verantwortlichen es künftig gelingen könne, die SPD Schermbeck wieder nach vorne zu bringen. Im Anschluss daran werde der Ortsverein in einer Mitgliederversammlung die Mitglieder in diesen Prozess mit einbinden.

„Sollten dafür nach Meinung aller Beteiligten und auch der Mitglieder ein Rücktritt meinerseits gewünscht sein, werde ich diesem selbstverständlich entsprechen. Andernfalls stelle ich meinen Einsatz für die SPD weiter zur Verfügung“, so Felisak.