Dorstener Dachdecker-Meisterbetrieb Blumenthal und Gustafson verlegte Betrieb von Dorsten nach Schermbeck 

Viel zu tun hatte Dachdeckermeister Michael Blumenthal, als Bürgermeister Rexforth und Wirtschaftsförderer Friedhelm Koch seinem Betrieb am Donnerstag einen offiziellen Besuch abstatteten.

Der Sturm Friedericke entwurzelte nicht nur Bäume, sondern deckte zahlreiche Dächer ab und ließ Dachpfannen regnen.
Der Dorstener hat seinen Dachdecker-Meisterbetrieb im September 2017 nach Schermbeck verlegt und an der Landwehr eine 200 Quadratmeter große Halle mit einer 400 Quadratmeter großen Fläche angemietet.

Dachdeckermeister Michael Blumenthal (m.) bekam Besuch vom Bürgermeister Mike Rexforth und Wirtschaftsförderer Friedhelm Koch.

Da es in Dorsten keine geeignete Fläche gegeben habe, hat er sich für Schermbeck entschieden und es bis heute nicht bereut. „Wir sind hier als Unternehmen sehr positiv aufgenommen worden“, erzählt Dachdecker Blumenthal.

Aktuell beschäftigt die Firma zehn Mitarbeiter und die Auftragslage sei gut. So gut, dass das Team von Blumenthal und Gustafson in der Regel fast nur im Einzugsgebiet, überwiegend aus Dorsten und Schermbeck, unterwegs ist und bis in den Juni hinein ein volles Auftragsbuch habe, freut sich der Meister.
Gegründet hat der Unternehmer seinen Betrieb im Jahr 2010. Sanierungen von Dächern, der Neubau sowie Dämmung gehören zum Leistungsspektrum des Unternehmens. 

Schermbeck braucht mehr Gewerbeflächen

Mit Blick in die Zukunft hat Blumenthal konkrete Ziele. Er möchte erst einmal in den nächsten vier, fünf Jahren an der Landwehr bleiben und sich dann vielleicht ein Grundstück für ein eigenes Betriebsgebäude in Schermbeck suchen. Momentan wird die Zwischendecke in der Halle noch als Lagerfläche genutzt. „Das reicht aber erstmal aus und wir kommen damit zurecht“, so Blumenthal.
Mike Rexforth sieht es sehr positiv, wenn sich Handwerksbetriebe in Schermbeck nieder lassen. Allerdings weiß Rexforth auch, dass der Platz für Gewerbeflächen in Schermbeck knapp ist. Ab August plant Blumenthal voraussichtlich noch einen dritten Auszubildenden aufnehmen. Petra Bosse

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