Am 16. November 2025 wurde der Volkstrauertag in allen Ortsteilen Schermbecks würdig begangen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, um gemeinsam der Opfer von Krieg, Gewalt und Vertreibung zu gedenken.
Der Volkstrauertag gilt bundesweit als Mahnung zum Frieden und unterstreicht die Verantwortung für Gegenwart und Zukunft.
Starke Unterstützung durch Vereine und Institutionen
In Schermbeck fanden die Gedenkfeiern traditionell dezentral an mehreren Denkmälern statt.
Den Auftakt machte Weselerwald/Am Voshövel um 10 Uhr. Der Schützenverein Weselerwald und Umgebung sowie der Heimatverein begleiteten die Feierstunde, bevor Bürgermeister Mike Rexforth den Kranz niederlegte.

Um 11 Uhr folgte die Zeremonie in Altschermbeck an der Freudenbergstraße. Feuerwehr, Kilian-Schützengilde, Trachtenschützengilde Üfte/Overbeck und der katholische Kirchenchor gestalteten den Ablauf. Bürgermeister Rexforth hielt auch hier, vor der Kranzniederlegung, seine eindringliche Ansprache, deren zentrale Botschaft sich am Dire-Straits-Titel „Brothers in Arms“ orientierte.

Wenig später musste er schon zur Gedenkfeier in Schermbeck an der Weseler Straße. Feuerwehr, Kilian-Schützengilde Schermbeck, der Frauenchor bella musica sowie die Blaskapelle Einklang begleiteten die Veranstaltung.
In Bricht versammelten sich die Teilnehmenden um 12 Uhr an der Alten Poststraße. Der Schützenverein Bricht, der MC Bricht und die Feuerwehr trugen zum feierlichen Rahmen bei. Auch hier schloss Mike Rexforth die Zeremonie nach seiner Ansprache mit der Kranzniederlegung ab.

Verantwortung für die Zukunft
Großes Interesse gab es auch in Gahlen. Nach einem Gottesdienst in der evangelischen Kirche um 10.45 Uhr führte der Weg zum Denkmal. Feuerwehr, Posaunenchor, Männergesangverein, Bürgerschützenverein, Heimatverein, Reiterverein Lippe-Bruch Gahlen und der TuS Gahlen sorgten für einen würdigen Ablauf. Die Ansprachen hielten Pfarrer Christian Hilbricht und der stellvertretende Bürgermeister Ulrich Stiemer.

Abschluss der Feierlichkeiten in Damm
Der Abschluss der Feierlichkeiten zum Volkstrauertag in Schermbeck fand ab 11:45 Uhr in Damm am Festplatz statt. Der Schützenverein Damm, der Reiterverein Wodan, die Landfrauen Damm-Bricht und ein Trompeter gestalteten die Feierstunde. Die stellvertretende Bürgermeisterin Hildegard Franke legte den Kranz nieder. Zudem ehrte der Schützenverein Dämmerwald die Gefallenen am Denkmal an der Dämmerwalder Straße mit einer separaten Kranzniederlegung.
Der Volkstrauertag macht deutlich, dass Frieden ist keine Selbstverständlichkeit ist. Die hohe Beteiligung der Vereine, Chöre, Feuerwehren und Schützenbruderschaften in Schermbeck zeigte eindrucksvoll, wie wichtig gemeinsames Erinnern bleibt, als Auftrag, Verantwortung aus der Geschichte für die Zukunft abzuleiten.
























