Ein Zeichen der Verbundenheit mit den Schermbecker Flüchtlingen setzten heute die Gottesdienstbesucher in der Schermbecker Ludgeruskirche. Zu Beginn des Gottesdienstes, der vom Kirchenchor „Cäcilia“ (im Hintergrund) musikalisch untermalt wurde, gab Pfarrer Klaus Honermann (vorne l.) dem ehemaligen Pfarrer der Georgsgemeinde, Wolfgang Bornebusch (rechts am Ambo), die Gelegenheit, einige Flüchtlinge vorzustellen.

Flüchtlinge Schermbeck St. Ludgerus Kirche Weihnachten

Einige von ihnen sind Christen. Ein Flüchtling ist Katholik und wird, sobald sein aussichtsreiches Asylverfahren beendet ist, dauerhaft zur Pfarrgemeinde St. Ludgerus gehören.

Die Gottesdienstbesucher begrüßten die Flüchtlinge mit sehr viel Applaus.

Ein Teil des Beifalls wird sicherlich auch den beiden Pfarrern gegolten haben, die am Stephanustag ein Zeichen gesetzt haben für ein sinnvolles Miteinander von Menschen. Zehn Schritte vom Ort der Vorstellung entfernt wird das Kernthema der Krippe in diesem Jahr um das Thema Flucht und Flüchtlinge ergänzt. H.Sch./Foto: Scheffler

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

1 KOMMENTAR

  1. Ich bin ja kein fleißiger Kirchengänger und hab es daher leider verpasst. Woher stammen die im Foto gezeigten Flüchtlinge? Haben die noch Familie in Kriegsgebieten und dürfen wir diese auch bald begrüßen?

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