Neue Aufgabe für die Staatsanwaltschaft in Bochum in Sachen Nottenkämper – Gahlener BürgerForum distanziert sich von der Umnutzung des Werbeschildes

Wölfin „Gloria“ kann es nicht gewesen sein. Sie wurde bislang noch nicht mit einem Farbeimer gesichtet.

Es müssen Leute gewesen sein, die sich mächtig darüber ärgern, dass auf dem Mühlenberg der Firma Nottenkämper illegal massenhaft Ölpellets und viele giftige Materialien gelagert wurden.

Das Gahlener BürgerForum distanziert sich von der Umnutzung des Werbeschildes als Tafel für satirische Kommentare.

„Mal sehen, ob jetzt Bewegung in die Staatsanwaltschaft Bochum kommt“, kommentierte eine Leserin den Schriftzug und hofft, dass die Staatsanwaltschaft bei ihrer Recherche nach dem Verursacher der Sachbeschädigung auch gleichzeitig noch dem Aufdruck des Schildes folgt.

„So könnte man das Unangenehme der weiten Anreise mit dem Nützlichen gut verbinden und Pluspunkte bei der Gahlener Bevölkerung und beim Schermbecker Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen sammeln“, motiviert ein Leser die Bochumer Staatsanwälte. H. Scheffler

Nachtrag:

Niemand glaubt so recht, dass es Christo Wladimirow Jawaschew war, der das Werbeschild der Firma Nottenkämper verhüllt hat. Der 84-jährige Christo hätte so schnell gar nicht den Weg nach Gahlen finden können und wahrscheinlich etwas mehr künstlerischen Pep in die Gestaltung der Verhüllung investiert. H.Sch.

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Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.