Gesamtschüler auf den Spuren der Stahlherstellung und des Strukturwandels

(pd). Um die Geschichte der Stahlherstellung und ihre Bedeutung für das Ruhrgebiet realitätsnäher erfahren zu können, verließen Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs der Gesamtschule Schermbeck in diesem Jahr gleich zweimal ihre Klassenräume.

Gruppenfoto Hoesch-Museum mit Hoeschianer Udo Szubyn
Gruppenfoto im Hoesch-Museum mit Hoeschianer Udo Szubyn

Zuerst ging es nach Dortmund ins Hoesch-Museum, dort wurde den Gesamtschülern durch den ehemaligen „Hoeschianer“ Udo Szubyn gezeigt, wie sich die Arbeitsbedingungen in der Stahlproduktion im Laufe der Zeit verändert haben.

 

Gesamtschule Schermbeck_Besuch des Hochofens

Lebendig erzählte er aus seinem Berufsleben, wobei den Schülern immer wieder die Gelegenheit gegeben wurde, Geschichte mit allen Sinnen zu erleben.

Neben der Arbeit mit dem Probenlöffel und dem Herausholen des Stahls aus einem Ofen war beispielsweise das Anprobieren der schweren Hitzeschutzmontur ein Highlight dieses spannenden und lehrreichen Tages. Im 3D-Stahlwerk konnten die Schüler schließlich selbst mithilfe einer 3D-Brille zum Stahlwerker werden.

Gesamtschule Schermbeck_Besuch des Hochofens
Die chemischen Prozesse, die in einem Hochofen vonstattengehen, erarbeiteten sich die Gesamtschüler zudem im Fach Chemie, bevor sie schlussendlich im Rahmen einer Exkursion unter Leitung ihrer beiden Lehrkräfte Heike Ahr und Hendrik Meyer in den Landschaftspark Duisburg Nord fuhren, um dort einen stillgelegten Hochofen zu besichtigen und um die beeindruckenden Dimensionen eines Stahlwerks im Rahmen einer Führung noch einmal genauer kennenzulernen.

Fotos: Gesamtschule Schermbeck

Gesamtschule Schermbeck_Besuch des Hochofens

Gesamtschule Schermbeck_Besuch des Hochofens
Schülerin in Schutzmontur
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