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Unfallgefahren im Herbst

Veröffentlicht am

Laub sieht zwar schön aus, stellt aber besonders im Herbst viele Unfallgefahren dar. Foto: Pixabay

Nässe, Nebel, Glätte: Der Herbst ist im Anmarsch. Auf Autofahrer kommt eine Jahreszeit voller Unfallgefahren und Herausforderungen zu.

Willkommen im Herbst! Der Herbstanfang ist da und schon jetzt kann es ziemlich ungemütlich auf den Straßen werden. Schlechte Sicht und glatte Fahrbahn sind nicht die einzigen Unfallgefahren, denen Autofahrer ausgesetzt sind. In der dunklen Jahreszeit sicher ans Ziel zu gelangen ist und bleibt eine Herausforderung.

Tipps für einen unfallfreien Herbst

Jeder Autofahrer kennt es: Das Auto schlittert über nasses Laub und die Fahrbahn zwischen Nebel und Regen zu erkennen, ist ein schwieriges Unterfangen. Wenn die Unfallgefahr hinter dem Steuer steigt, ist es an der Zeit, die Sicherheit nicht dem Schicksal zu überlassen. Die Witterungs- und Sichtverhältnisse verändern sich in dieser Jahreszeit zum Nachteil aller. Deshalb sollten alle Verkehrsteilnehmer ihr Verhalten den jahreszeitlichen Bedingungen anpassen, rät auch die Polizei.

Es werde Licht

Im Herbst bekommt die richtige Beleuchtung aller Fahrzeuge im Straßenverkehr eine ganz neue Bedeutung. Im Dunkeln ist zwar gut munkeln, doch beim Autofahren bietet sich Dunkelheit nicht wirklich an. Gerade an trüben Tagen heißt es deshalb: Abblendlicht einschalten! So ist man für andere Verkehrsteilnehmer auch auf Distanz sichtbar. Zudem verbessert sich auch die eigene Sicht. Tipp für Besitzer moderner Fahrzeuge: Beim Lichtschalter einfach die Lichtautomatik einschalten.

Eine gute Beleuchtung kann Unfallgefahren verringern. Foto: Pixabay

Aber nicht nur die Autofahrer sollten das Licht einschalten. Auch Fahrradfahrer können besonders in der dunklen Jahreszeit schnell mal übersehen werden. Deshalb ist es ratsam, auch Fahrräder mit ausreichender Beleuchtung auszustatten. Hier empfiehlt die Straßenverkehrszulassungsordnung den guten alten Fahrraddynamo, denn ein Batterielicht am Fahrrad ist nur zusätzlich erlaubt. Und natürlich den Fahrradhelm nicht vergessen. Fußgängern wird geraten, besonders helle Kleidung zu tragen. Besonders bei Kindern sollte diese möglichst mit reflektierenden Materialien versehen sein.

Die Gefahr von „Bauernglatteis“

Der Herbst ist besonders bei Bastelfreunden sehr beliebt, denn die farbenfrohen Blätter machen sich nicht nur an den Bäumen gut. Sie eignen sich auch besonders gut zum Basteln oder auf Fotos – jedoch nicht aber auf dem Auto oder auf der Fahrbahn.

Zu dieser Jahreszeit verändert sich nicht nur die Natur. Durch die Ernte ist auch auf den Feldern einiges los. Deshalb sind Straßen voller verschleppter Ackererde oder Blätter keine Seltenheit. Das sogenannte „Bauernglatteis“ wird jedoch von vielen Autofahrern unterschätzt. Dabei können nasses Laub und Erde auf der Straße zu einer regelrechten Rutschpartie führen. Auch der Bremsweg wird deutlich länger. Unter einer Blätterdecke können sich außerdem häufig Hindernisse wie Schlaglöcher oder Äste verbergen.

Laub und Nässe überall

Die Sicht ist besonders jetzt im Herbst durch eine früh einsetzende Dunkelheit, Regen und Nebel stark eingeschränkt. Gerade deshalb sollte beim Autofahren darauf geachtet werden, dass die Scheiben des Fahrzeugs sauber bleiben. Nasses Laub oder Dreck sollte man vor Fahrtbeginn entfernen, um auf Nummer sicher zu gehen. Die vielen Blätter sammeln sich besonders gerne im Belüftungsschacht der Frontscheibe. Auf diesem Wege gelangen die Blätter in den Wasserkasten und verstopfen so regelmäßig die Wasserabläufe. Im schlimmsten Fall saugt das Innenraumgebläse Wasser an. Dann gibt es nicht nur beschlagene Scheiben, sondern unter Umständen auch durchnässte Fußmatten. Deswegen sollten Blätter regelmäßig vom Auto entfernt werden.

Laubbedeckte Autos sind im Herbst keine Seltenheit. Foto: Pixabay

Lieber etwas langsamer

Die Geschwindigkeit sollte den Verkehrs- und Sichtverhältnissen immer angepasst werden. Es darf also nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke angehalten werden kann. Auch der Seitenwind ist bei stürmischem Wetter nicht zu unterschätzen, Schnellfahren kann hier schnell zum Verhängnis werden. Im Interesse der eigenen Sicherheit und der Sicherheit Anderer rät die Polizei in diesen Jahreszeiten zu einer besonders vorausschauenden Fahrweise und besonderer Rücksichtnahme im Straßenverkehr.

Frühzeitiger Reifenwechsel

Winterreifen: Anders, als der Name es vermuten lässt, sind diese bereits im Herbst ratsam. Denn nicht selten haben wir es im Straßenverkehr bereits im Herbst mit Eiseskälte und Frost zu tun. Schon bei unter drei Grad ist mit glatten Straßen zu rechnen. Hier kann man sich gut an die „O bis O Regel“ halten. Damit ist der Zeitraum von Oktober bis Ostern gemeint, in dem man mit Winterreifen unterwegs sein sollte. Mit frühzeitig aufgezogenen Winterreifen fährt man also schon im Herbst auf der sicheren Seite.

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