Charlotte Quik MdL und Sabine Weiss MdB besuchen das ev. Familienzentrum in Drevenack und drängen auf bessere Rahmenbedingungen für Kindertagesstätten

Der Dauerregen war vergessen. Die Sonne strahlte am Mittwoch, 26. Juli. Auf dem Außengelände des evangelischen Familienzentrums in Drevenack tobten die Steppkes – die „Waldstrolche“ – und freuten sich über das schöne Wetter.

„Die Kita verfügt über ein großartiges Außengelände und tolle Räumlichkeiten“, zeigte sich Charlotte Quik MdL begeistert. „Man spürt, dass sie sich hier richtig wohlfühlen.“ Zusammen mit der örtlichen Bundestagsabgeordneten Sabine Weiss besuchte sie auf ihrer gemeinsamen Sommertour die Einrichtung. Begleitet wurden sie von Ingrid Meyer (CDU, stv. Bürgermeisterin von Hünxe) und Egon Beckmann (CDU Hünxe, Ratsmitglied).

(v.l.) Sabine Weiss MdB, Egon Beckmann (CDU Hünxe, Ratsmitglied), Kita-Leiterin Ute Mäteling, Charlotte Quik MdL und Ingrid Meyer, (CDU, stv. Bürgermeisterin von Hünxe).Bildzeile Foto 1: (Foto: Elmar Venohr, Wahlkreisbüro Charlotte Quik MdL)

Doch die Situation der Kitas in NRW ist vielerorts dramatisch. Zahlreiche Träger befinden sich durch die chronische Unterfinanzierung, die Rot-Grün in den vergangenen Jahren verursacht hat, in schwerer finanzieller Not. Der Landtag in Düsseldorf hatte deshalb noch vor der Sommerpause den von den regierungstragenden Fraktionen eingebrachten Antrag zur Rettung der Kindertagesstätten in NRW beschlossen. Sie werden vorerst mit einem Einmalbetrag entlastet. „Die dadurch gewonnene Zeit soll nun genutzt werden, um mit allen Beteiligten eine dauerhaft tragfähige Kita-Finanzierung auf den Weg zu bringen. Diese Chance haben wir jetzt. Wir als Politiker müssen die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Die Leistung der Kinderbetreuung können wir nicht genügend wertschätzen“, betont Charlotte Quik. „Notwendig sind eine auskömmliche Finanzierung, weniger Bürokratie und mehr Zeit für die Kinder.“

(v.l.) Sabine Weiss MdB, Egon Beckmann (CDU Hünxe, Ratsmitglied), Kita-Leiterin Ute Mäteling, Charlotte Quik MdL und Ingrid Meyer, (CDU, stv. Bürgermeisterin von Hünxe).Bildzeile Foto 1: (Foto: Elmar Venohr, Wahlkreisbüro Charlotte Quik MdL)

„Familien sollen selbstbestimmt entscheiden können, wie sie ihr Leben und ihre Erwerbstätigkeit gestalten“, erklärt Sabine Weiss. „Wir müssen dafür die Bedingungen weiter verbessern, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. Dazu gehören auch der weitere Ausbau der Kindertagesstätten und die Verbesserung der Betreuung. Der Bund stellt den Ländern daher mehr als 1,1 Milliarden Euro für 100.000 neue Kitaplätze zur Verfügung, denn Familien und Kinder gehören ins Zentrum unserer Aufmerksamkeit.“

Kita-Leiterin Ute Mäteling führte die Gruppe durch die Einrichtung. Hier werden rund 80 Kinder in Alter von zwei bis sechs Jahren betreut. In der Kindertagesstätte bietet sich für Kinder innerhalb eines geschützten Rahmens die Möglichkeit, sich in Ruhe zu entwickeln. Träger ist die evangelische Kirche. Von 7 bis 16 Uhr ist die Kita geöffnet. Vier Vollzeit- und sieben Teilzeitbeschäftigte kümmern sich um die kleinen „Gäste“. Dazu kommen eine Köchin, zwei Haushandwerker und zwei Reinigungskräfte. Für Mittagessen ist gesorgt. In einer Informationsschrift der Kita heißt es: „Wir freuen uns darauf, jedes einzelne Kind mit all seinen Besonderheiten kennenzulernen und ein Stück auf seinem Lebensweg begleiten zu dürfen.“ Genauso ist es!

Text: Elmar Venohr

 

 

 

 

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Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.