Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 

Erarbeitung eines Wirtschaftswegekonzeptes für die Gemeinde Schermbeck
Portal bleibt für Kommentierungen bis zum 19. August 2017 geöffnet

Nachfolgend sind die Termine der Bürgerinformationsveranstaltungen mit Orten und Uhrzeiten aufgeführt:

Donnerstag, 5.07 um 18.30 Uhr Cafe Restaurant Holtkamp, Kirchstraße 37 Gahlen
Montag, 9.07. um 18:30 Uhr Landhotel Voshövel, Am Voshövel 1 Weselerwald und Dämmerwald 

Hintergrund

Vor dem Hintergrund begrenzter Finanzmittel und der gleichzeitigen Verpflichtung der Kommunen, die Verkehrssicherung zu gewährleisten, hat sich die Gemeinde Schermbeck dazu entschieden, alle Wirtschaftswege einer näheren Betrachtung zu unterziehen und ein Konzept zu erarbeiten, das perspektivisch auf die nächsten 25 Jahre und mehr ausgelegt ist.

Zudem wird die Erstellung des kommunalen Wegenetzkonzeptes vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des NRW-Programms „Ländlicher Raum 2014-2020“ mit 75% der Gesamtkosten gefördert.

Dabei gilt es die Wege entsprechend ihrer Bedeutung und Funktion zu klassifizieren:

Welche Wege und Brückenbauwerke sind unverzichtbar und haben eine hohe Priorität? Welche Wege haben eine geringe Verkehrsbedeutung und können gegebenenfalls im Standard gesenkt oder sogar aufgegeben werden? Welche Wege können eventuell privatisiert oder ökologisch aufgewertet werden?

Der Konzeptentwurf ist keineswegs „in Stein gemeißelt“

Zusammenarbeit mit der Ge-Komm GmbH

Basierend auf diesen Fragestellungen wurde zwischenzeitlich in einem ersten Schritt ein Vorentwurf für das sog. „ländliche Wegenetzkonzept“ erarbeitet. Erstellt wurde der Konzeptentwurf in Zusammenarbeit mit der Ge-Komm GmbH – Gesellschaft für kommunale Infrastruktur – aus Melle.

Die ersten Vorschläge und Ideen des Fachbüros sollen Denkanstöße geben und als Arbeits- und Diskussionsgrundlage dienen.

Der Konzeptentwurf ist keineswegs „in Stein gemeißelt“, vielmehr ist es beabsichtigt, die Vorlage nun gemeinsam mit allen Anliegern und Interessierten weiter zu entwickeln. Ziel ist es, ein zukunftsfähiges, bedarfsgerechtes und auch finanzierbares Wegenetz für Schermbeck zu schaffen.

Damit der erarbeitete Konzeptentwurf vorgestellt und im Detail besprochen werden kann, wird es insgesamt vier Bürgerinformationsveranstaltungen im Juni und Juli 2018 (siehe kartographische Terminübersicht) geben.

In den Infoveranstaltungen werden allgemeine und grundlegende Fragestellungen und Hintergründe zur Vorgehensweise erörtert und der Konzeptentwurf anhand von Beispielen aus dem Wegenetz der jeweiligen Ortsteile vorgestellt. Anregungen und Fragen können somit ausführlich besprochen werden.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich an den Terminen zu beteiligen. Bitte beachten Sie, dass in jedem Termin ausschließlich das unten aufgeführte Wegenetz des jeweiligen Ortsteils besprochen werden kann.

Neben den Bürgerinformationsveranstaltungen für die einzelnen Ortsteile ist es beabsichtigt den interessierten Bürgern den Konzeptentwurf und eine Möglichkeit zur Kommentierung auch online zur Verfügung zu stellen. Dazu wird das Bürgerdialogportal „www.wirtschaftswegekonzept.de“ freigeschaltet.

Dort können Bürger sich registrieren, sich allgemein zum Thema Wirtschaftswege informieren, Einsicht in das Kartenmaterial nehmen und das ländliche Wegenetzkonzept für Schermbeck über Vorschläge und Stellungnahmen mitgestalten. Die Karte wird jeweils am Folgetag nach den

Bürgerinformationsveranstaltungen um das besprochene Gebiet erweitert.

Das Portal bleibt für Kommentierungen bis zum 19. August 2017 geöffnet, und das rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche.

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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