In unserem Bericht über den Wahlabend am Sonntag ging es primär natürlich um die Ergebnisse der Bundestagswahl. Da blieb beim Reporter manche Bemerkung auf dem Notizzettel unberücksichtigt. Die Schnelligkeit und Exaktheit, mit der im Schermbecker Wahlamt gearbeitet wurde, wollen wir aber gerne nachtragen.

Um 18.38 Uhr meldete der Wahlbezirk 8.2 (Overhagen) das erste Ergebnis eines Wahlbezirkes ins Rathaus. Dort hatten zwar nur 222 Wähler ihre Stimme abgegeben, aber in diesem Wahlbezirk mussten die Stimmzettel nicht nur gezählt, sondern auch nach einigen statistischen Vorgaben getrennt werden.

Wie hier im Wahlbezirk 2.0 (Damm) saßen in 14 Urnenwahlbezirken ganztägig ehrenamtliche Helfer, um einen reibungslosen Ablauf der Bundestagswahl zu gewährleisten. Foto: Helmut Scheffler

Um 18.46 Uhr meldete der Wahlbezirk 2.0 (Damm) das komplette Ergebnis ins Rathaus. So ging es Schlag auf Schlag. Um 19.45 Uhr, also 18 Minuten früher als im Jahre 2013, lag das Schermbecker Gesamtergebnis vor und damit konnte beim Kreis Wesel in der Umrisskarte des Kreises die erste Kommune als „fertig“ markiert werden. Das Team um den Schermbecker Wahlamtsleiter Rainer Eickelschulte hatte es erneut geschafft, Schermbeck zum Schnelligkeitssieger bei der Auszählung des Wahlerergebnisses werden zu lassen.

Ganztägig stand der Wahlamtsleiter Rainer Eickelschulte dem 140-köpfigen ehrenamtlichen Helferteam als Ansprechpartner zur Verfügung. Foto: Helmut Scheffler
Das Schermbecker Wahlergebnis (Zweitstimmen).
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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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