Tanzsportverein Grün-Weiß Schermbeck stellte heute seine neue TANZakademie vor

Schermbeck Einen der sonnigsten Augusttage steuerte Petrus bei, als heute die neue TANZakademie des Tanzclubs Grün-Weiß Schermbeck der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

So konnte der Platz vor und hinter dem Gebäude im Heetwinkel 5 von den Gästen fürs Plaudern in gemütlicher Runde genutzt werden.

    „Danke, danke, danke, ich liebe euch“, schwärmte die Grün-Weiß-Vorsitzende Eva-Maria Zimprich von der tollen Unterstützung durch einige besonders aktive Vereinsmitglieder und von der freundlichen Aufnahme seitens der neuen Nachbarschaft.

Der stellvertretende Bürgermeister Engelbert Bikowski (r.) und der Gemeindesportverbandsvorsitzende Hans Kutscher (4.v.l.) gehörten gestern zu den ersten Gratulanten, als die Tanzclub-Vorstrandsmitglieder Doris Hecheltjen-Niesen (l.), Marcell Belles-Zimprich, Eva-Maria Zimprich, Carolin Zimprich und Hannelore Labuwe (vorne v.l.) die neue TANZakademie (im Hintergrund) vorstellten. Foto: Helmut Scheffler
Der stellvertretende Bürgermeister Engelbert Bikowski (r.) und der Gemeindesportverbandsvorsitzende Hans Kutscher (4.v.l.) gehörten zu den ersten Gratulanten, als die Tanzclub-Vorstrandsmitglieder Doris Hecheltjen-Niesen (l.), Marcell Belles-Zimprich, Eva-Maria Zimprich, Carolin Zimprich und Hannelore Labuwe (vorne v.l.) die neue TANZakademie (im Hintergrund) vorstellten. Foto: Helmut Scheffler

Mehrfach ihre Tanz-Räumlichkeiten gewechselt

   Die Suche nach einem neuen Vereinsheim war erforderlich geworden, weil der Mietvertrag für die Räume im Keller der Steuerakademie an der Maassenstraße auslief. In den zurückliegenden 26 Jahren seit der Vereinsgründung haben die „Grün-Weiß“-Tänzer mehrfach ihre Tanz-Räumlichkeiten wechseln müssen. Nach der Aula der Gesamtschule, dem Pfadfinderheim und dem Keller in der Steuerakademie hat der Verein nun sein neues Quartier für fünf Jahre gemietet, zumal die im Jahre 2009 vorgestellte Planung eines Tanzsportzentrums am Hufenkampweg im Sande verlaufen ist.

Viel Applaus gab es für Lukas Seland und Helena Struwe, die eine brillante Tanzshow mit Kizomba, Bachata und Salsa lieferten. RN-Foto Scheffler
Viel Applaus gab es für Lukas Seland und Helena Struwe, die eine brillante Tanzshow mit Kizomba, Bachata und Salsa lieferten. Foto: Helmut Scheffler

    Viel Lob gab es vom stellvertretenden Bürgermeister Engelbert Bikowski. „Als ehemaliger Schlosser weiß ich, wie eine Werkstatt von innen aussieht“, stellte Bikowski im Hinblick auf das Aussehen der angemieteten Schlosserei vor dem Umbau fest und fügte hinzu: „Ihr habt tolle Arbeit geleistet.“ Besonders beeindruckt zeigte sich Bikowski von den sportlichen Erfolgen des Vereins: „Ihr seid der erste Schermbecker Verein, der ein Team zur Weltmeisterschaft schickt.“

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Aushängeschild für die Gemeinde

„Ihr habt aus einer Schlosserei ein Schloss gemacht“, bescheinigte der Gemeindesportverbandsvorsitzende Hans Kutscher dem Tanzclub und versicherte wenig später, „ihr seid ein Aushängeschild für die Gemeinde.“

   Vorstandsmitglied Hannelore Labuwe bedankte sich  mit einer Torte für das herausragende Engagement der Familie Zimprich bei den Planungen und baulichen Durchführung. Vorstandsmitglied Doris Hecheltjen-Niesen schloss sich mit einem Blumenstrauß an. Der für die Jugendarbeit der Volksbank Schermbeck zuständige Wolfgang Lensing steuerte im Jubiläumsjahr der Bank einen finanziellen Zuschuss in Höhe von 1000 Euro bei.

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 Dutzend fleißige Helfer

  Beim anschließenden Rundgang hatten die Besucher Gelegenheit, die neu gestalteten Räume als neue Heimat für 250 Tänzer zu besichtigen. Seit dem 1. Juni kamen an jedem Abend ein halbes Dutzend fleißige Helfer, um durch ihre Arbeit die Kosten für den Umbau der Räume zu reduzieren. In Eigenleistung wurden Wände und Decken der ehemaligen Schlosserei gesäubert, das ehemalige Büro abgebrochen, Wände verputzt, neue Türen eingebaut und gestrichen. Zum Kernteam gehörten Andreas Samurei, Hannelore Labuwe, Eva-Maria Zimprich, Carolin Zimprich und Marcell Belles-Zimprich. Tolle Unterstützung gab es durch Angelika und Jürgen Kleineberg und durch die Zumba-Gruppe, die ebenso bei der Grundreinigung der ehemaligen Schlosserei half wie die Bundesliga-Formation „Dancing Rebels“

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    25.000 Euro Eigenleistung

Trotz der starken Eigenleistung wurden etwa 25 000 Euro benötigt, um alle Gewerke und Baumaterialien bezahlen zu können. Am teuersten war der Tanzboden, der im 130 Quadratmeter großen Saal verlegt werden soll. Er wurde aus Eichenholz gefertigt, weil er beim Tanzen sehr strapaziert wird. Die Räumlichkeiten sind so angeordnet, dass man beim Betreten des Gebäudes zunächst in der Garderobe die Straßenschuhe ausziehen kann, bevor man den Tanzsaal betritt, sodass von außen kein Straßenschmutz auf den Holzboden übertragen wird.

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  Vereinsfeste feiern 

In den Tanzpausen kann ein Aufenthaltsraum mit einer integrierten Teeküche genutzt werden. Eine Garderobe und zwei Sanitärräume stehen zur Verfügung. Im Außenbereich gibt es auf einer Terrasse zahlreiche Sitzplätze, um nach dem Tanzen noch in geselliger Runde beisammen zu sitzen. „Wir können jetzt auch wieder Vereinsfeste feiern“, freut sich Eva-Maria Zimprich. Das letzte Fest wurde vor einem Jahrzehnt im Pfadfinderheim gefeiert.

HipHop-Workshops für Besucher

    Im Rahmen des sechsstündigen Festtagsprogramms bestand der neue Tanzraum seine Bewährungsprobe. Im Rahmen eines HipHop-Workshops für Besucher ab zehn Jahren, beim Zumba-Tanzen und bei der Vorstellung des Ballroom Dancings erlebten die Besucher einen Ausschnitt aus dem breiten sportlichen Angebot des Tanzclubs mit. Viel Applaus gab es für Lukas Seland und Helena Struwe, die eine brillante Tanzshow mit Kizomba, Bachata und Salsa lieferten. Die Trainer Eugen Gal und Dajana Behnert warben beim Zumba-Tanzen für ihren Kurs, der Mittwochsabends stattfindet.

Die vierköpfige Schermbeck-Dorstener Band „LOFX“ unterhielt die Besucher
Die vierköpfige Schermbeck-Dorstener Band „LOFX“ unterhielt die Besucher. Foto: Helmut Scheffler

   Rock, Jazz, Soul, Reggae und Country-Musik

Die vierköpfige Schermbeck-Dorstener Band „LOFX“ unterhielt die Besucher mit einer bunten Mischung aus Rock, Jazz, Soul, Reggae und Country-Musik. Die kleinsten Besucher zog es mehr zur Hüpfburg der Volksbank und zum Kinderschminken, das von Friseurinnen der Berufsfachschule Dinslaken geleitet wurde. Wer Glück hatte, konnte einen Preis im Rahmen der Tombola gewinnen.

„Dancing Rebels“

   Zu einem besonderen Höhepunkt wurde der Auftritt der „Dancing Rebels“, die den Zuschauern einmal mehr bewiesen, wie berechtigt ihre Teilnahme an den Weltmeisterschaften im Jazz and modern Dance ist, die  Ende Oktober in Wetzlar veranstaltet werden. H.Scheffler

Fotos: Dancing Rebels
Film: Sascha Lebbing

 

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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