Männergesangverein „Eintracht“ veranstaltete sein 63. Pfingstkonzert auf dem Rathausvorplatz

Schermbeck Die dunklen Regenwolken zogen am Pfingstsonntag wiederholt am Schermbecker Rathausvorplatz vorbei, zur Freude zahlreicher Besucher des Pfingstfestes, das der Männergesangverein „Eintracht“ zum 63. Male veranstaltete.

Unter Leitung des gemeinsamen Dirigenten Jörg Remmers beteiligten sich der MGV „Eintracht“ und der MGV Gahlen-Dorf am Sonntag als Sängergemeinschaft an der Gestaltung des Pfingstfestes auf dem Rathausvorplatz. Foto: Helmut Scheffler

Das siebenstündige Konzert, das von Dr. Wolfgang Kimpenhaus moderiert wurde, begann mit einem Auftritt des gastgebenden MGV „Eintracht“. Die von Jörg Remmers geleitete Sängerschar begrüßte die Gäste mit der „Musica zu Ehren“ und mit einem musikalischen Ausflug „In die blühende Welt“.

Erinnerungen

Zur vierköpfigen Band „Old ways“ gehörten Dieter Hofmann (E-Bass), Jörg Remmers (E-Piano), Egbert Hausberg (Schlagzeug) und Sängerin Barbara Schwarz. Für die Erinnerung an Lieder wie „Mr. Sandman“, „Bei mir bist du schön“, „Dream a litte dream“ und das melancholische „Moon river“ erntete das Quartett sehr viel Beifall, für den es sich mit den Zugaben „Those were the days“, „Massachusetts“ und „Strangers in the night“ bedankten.

 

Frohe Gesänge

Wenn zwei Männergesangvereine denselben Dirigenten haben, können sie ihre zurückgehenden Sängerzahlen leicht durch eine große Sängergemeinschaft auffangen. So traten der MGV „Eintracht“ und der Männergesangverein Gahlen-Dorf gleich zweimal gemeinsam vor die Zuhörer, um frohe Gesänge zu präsentieren. Sie schwärmten von der „Heimat“ und von „Fremden Häfen“, beschrieben musikalisch den Herstellungsprozess des Weines „Aus der Traube in die Tonne“, bevor sie ihre musikalische Reise zur „Sierra Madre“ und zur Endlosigkeit der Meere fortsetzten.

Viel Applaus  für die Solisten

Etwa 30 Kinder des Gesamtschulchores erfreuten unter Leitung der Musiklehrerin Kristina Baf-Goral die Besucher mit rockig-poppigen Gesängen, die von Nina Flerlage, Aylin Muratova und Max Büchling am Klavier begleitet wurden. Viel Applaus gab es für die Solisten Josephine Timmermann, Laura Zepmeusel, Marlon Rexforth, Mara Waschilewski, Celine Jane Haden und Carla Unverzagt

Musikalische Vielfalt

Die 18-jährige Katharina Schriefers (l.), die schon mehrfach Programme des MGV mitgestaltete, steuerte diesmal das Lied „Jolene“ zum Konzert bei.

Musikalische Vielfalt bewies die Sterkrader Musikgruppe „Young generation“, die im Jahre 2011 gegründet wurde und unter Leitung von Rolf Illgner den Bogen von der Versicherung „I will follow him“ bis hin zu Abba-Songs spannte. 

„Kling und klang“

Musik wird in der Kindertagesstätte „Hand in Hand“ großgeschrieben. Das bewiesen etwa 20 Kinder während ihres Auftritts mit drei Erzieherinnen. Mit ihren Gesängen, dem Trommeln und rhythmischen Bewegungsspielen präsentierten sie Ausschnitte dessen, was sie unter Leitung von Katja Ochmann in den regelmäßig stattfindenden Übungsstunden „Kling und klang“ einstudiert hatten.

Hochbetrieb

Auch um die Mittagszeit herrschte auf dem Rathausplatz Hochbetrieb, zumal Lothar Winkelmann und sein Team mit Spezialitäten am Grill ebenso lockten wie die Theken-Crew am Getränkewagen. Ein reichhaltiges Kuchenbüfett erwartete die Besucher im Rathaus-Foyer. 

Marmor, Stein und Eisen brich

Das Publikum wurde im Verlauf des Nachmittags gleich zweimal in die Gesänge mit einbezogen. Im ersten Set wurden Schlager wie „Über den Wolken“, „Marmor, Stein und Eisen bricht“ und „Ein Bett im Kornfeld“ gemeinsam gesungen. Zu den Volksliedern, die am späten Nachmittag zusammen gesungen wurden, gehörten die Aufforderung „Auf, auf zum fröhlichen Jagen“ und die Versicherung „Eine Seefahrt, die ist lustig“ ebenso wie Eichendorffs „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“ und das Bergmannslied „Glück auf“.

Wer Glück hatte, konnte am Abend einen Gewinn aus der Tombola mit nach Hause nehmen. Zahlreiche Firmen unterstützten die Sängerschar. H.Scheffler

 

 

 

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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