Am 16. Mai gehört das Umfeld des Rathauses wieder ganz den jüngsten Bürgern: Der Schermbecker Kindertag geht in seine vierte Auflage. Von 11 bis 16 Uhr erwartet Familien ein abwechslungsreiches Programm – und das komplett kostenfrei.
Dass sich die Veranstaltung inzwischen fest im Kalender etabliert hat, freut die Organisatoren besonders. „Es ist uns eine große Freude, dass sich der Kindertag als fester Termin im Schermbecker Veranstaltungskalender etabliert hat“, sagt Katharina Zenker vom Caritasverband für die Dekanate Dinslaken und Wesel.
Von der Wunschbaum-Aktion zur festen Tradition
Der Ursprung des Kindertages liegt in der Wunschbaum-Aktion, die 2022 erstmals von der Gemeinde Schermbeck, dem Caritasverband und der Volksbank Schermbeck organisiert wurde. Damals wurden zur Weihnachtszeit Kinderwünsche erfüllt – und das übrige Geld kurzerhand für ein Kinderfest eingesetzt. Der enorme Zuspruch legte den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte.
Auch in den Folgejahren blieb die Spendenbereitschaft hoch. „Wir sind immer wieder überwältigt vom positiven Feedback und der Spendenbereitschaft hier in Schermbeck“, betont Annika Dahlhaus von der Volksbank. Allein 2025 konnten über 200 Wünsche erfüllt werden.

Ein Fest für alle – unabhängig vom Geldbeutel
Der Kindertag versteht sich bewusst als offenes Angebot für alle Familien. „Alle sind eingeladen und willkommen, auch wenn man wenig Geld hat“, erklärt Ellen Weber von der Gemeinde Schermbeck. Speisen und Getränke werden kostenlos angeboten, freiwillige Spenden sind möglich und fließen direkt in die nächste Veranstaltung.
Rund 40 bis 50 ehrenamtliche Helfer sorgen dafür, dass das Fest reibungslos abläuft. Unterstützung kommt auch aus der lokalen Wirtschaft. „In diesen schweren Zeiten ist es wichtig, Zuversicht und Freude zu verbreiten“, sagt Stefan Korte, Vorstand der Volksbank Schermbeck, der das Engagement ausdrücklich unterstreicht.
Buntes Programm mit neuen Highlights
Für die Kinder wartet ein vielseitiges Angebot: Neben Spiel- und Bastelaktionen gibt es in diesem Jahr erstmals eine Hüpfburg mit Kletterwand. Ein internationales Buffet, vorbereitet von der Caritas St. Ludgerus Wesel, gehört ebenfalls wieder dazu.
Ein besonderer Publikumsmagnet ist dabei die Burghofbühne, die mit dem Stück „Das NEINhorn“ gleich dreimal im Ratssaal auftritt (12 Uhr, 13.30 Uhr und 15 Uhr). Um die Besucherzahlen zu steuern, werden vor den Vorstellungen Bändchen ausgegeben. „Pro Aufführung lassen wir etwa 80 bis 90 Kinder hinein“, erklärt Weber. Engpässe habe es bislang aber nicht gegeben – notfalls könne man einfach eine spätere Vorstellung besuchen.
Gemeinschaft macht den Unterschied
Der Schermbecker Kindertag ist längst mehr als nur ein Kinderfest. Er steht für Zusammenhalt, Engagement und gelebte Gemeinschaft vor Ort. Die große Unterstützung aus der Bürgerschaft zeigt: Das Konzept geht auf – und dürfte auch in Zukunft viele kleine und große Besucher begeistern.























