Wirtschaftsförderung gratuliert zur Eröffnung

Schermbeck. Ein neuer Kiosk öffnet ab Samstag, 1. August, in der Mitte der Mittelstraße in Schermbeck. Anlässlich dazu gratuliert die Gemeinde Schermbeck, vertreten durch Sabrina Greiwe der Wirtschaftsförderung, dem neuen Geschäftsinhaber: Ghandi Al Tamr aus dem Irak. Der 41-Jährige hat 13 Jahre in München gelebt, jetzt wohnt er in Gladbeck. Dennoch wird er die meiste Zeit im neuen „Schermbeck Kiosk“ verbringen. Täglich hat der Laden von 8 bis 22 Uhr geöffnet. Sonntags von 10 bis 22 Uhr.

Doch bis es soweit war, musste Einiges getan werden: Tatkräftig wurde er von seinem Freund aus Kindheitstagen Zeki Brahim unterstützt. Gemeinsam wuchsen sie im Irak auf. Er selbst betreibt schon zwei andere Kioske in anderen Orten und konnte seine Erfahrungen jetzt an seinen Freund weitergeben.

Endlich wieder ein klassischer Kiosk in Schermbeck

Die Verbindung zu Schermbeck war schnell geschaffen. Durch die Pizzeria Johnny in Schermbeck, bei der Zeki Brahim mitgearbeitet hat, bekam er schnell mit, dass es in Schermbeck keinen klassischen Kiosk mehr gibt. Um die alte Tradition von früher in Schermbeck wieder aufleben zu lassen, war die Idee des Kiosks schnell geboren. Pünktlich vor der offiziellen Geschäftseröffnung hat Sabrina Greiwe der Wirtschaftsförderung dem neuen Inhaber eine weiße Orchidee überreicht. Ab sofort heißt es für den Inhaber zunächst einmal: Arbeit.

Schermbeck Kiosk bringt Farbe in die Mittelstraße

Auf einer Fläche von 45 Quadratmeter sind Tabak, Shisha, Telefonkarten, Süßes und Alkohol im Sortiment erhalten. Zuvor stand das Ladenlokal eineinhalb Jahre leer. Ab sofort wird die Mittelstraße im Herzen von Schermbeck durch den Kiosk um einen weiteren Laden ergänzt. Nun wird Inhaber Ghandi Al Tamr erst einmal schauen, wie die nächsten Monate laufen. „Es ist schon mutig, sich jetzt in der Corona-Krise mit einem Kiosk selbstständig zu machen“, erklärte Sabrina Greiwe. „Wir freuen uns riesig, dass das Ladenlokal jetzt wiederbelebt wurde.“

Text: Marie-Therese Gewert

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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