Bürgerschützenverein Gahlen restaurierte seinen Schießstand
„Das hätten wir allein nie geschafft“, ist der Gahlener Schützenoberst Klaus Schürmann zutiefst überzeugt. Umso mehr dankte er Samstagmittag am Schießstand auf dem Parkplatz Törkentreck all den Helfern und Sponsoren, die dazu beitrugen, dass am Schießstand all jene Spuren beseitigt werden konnten, die der „Zahn der Zeit“ hinterlassen hatte.
Ursprünglich sollten nur die Stützpfeiler beiderseits des Eingangs erneuert werden, weil an ihnen der Beton abgebröckelt war. „Wir sollten auch das Dach und das Tor erneuern“, empfahl Feldwebel René Heidermann dem Vorstand und versprach gleichzeitig, sich auf die Spuren nach Sponsoren zu begeben, um die Vereinskasse zu schonen.
Die in der Gahlener Passstraße 59 ansässige Firma „Innen- und Außenputz Michael Haese“ übernahm das Erneuern der Stützpfeiler. Sie wurden betoniert, verputzt, vorgrundiert und mit Reibeputz versehen.
Dachdeckermeister Michael Blumenthal von der Östricher Firma „Blumenthal-Bedachung Gmbh“ übernahm die Abdichtung des Daches mit einer zweilagigen Bitumen-Schweißbahn, das Erstellen einer Abschlusskante aus Zinkblick und das Abdichten der seitlichen Lichtschächte.
Norbert Grewing von der im Schermbecker Lichtenhagen ansässigen Schreinerei Grewing schenkte dem Schützenverein ein neues Tor aus Fichtenholz für den Schießstand. Das Tor wurde außerdem mit einem Sicherheitsschließsystem versehen.

Bei der Gestaltung der Außenanlagen reichte die Muskelkraft der Schützen nicht aus. Die Firma „Vengels, Garten- und Landschaftsbau“ rückte mit schweren Geräten aus dem Aap an. Mit Bagger und Radlader wurden Wurzeln und Gehölze entfernt, der Mutterboden planiert und Gräben gezogen für das seitliche Ablaufen der Dachabdichtung.
Edith Kühne von „Endemann Floristik, Meisterbetrieb“ in der Bruchstraße 32a bepflanzte die Blumenkübel mit Stauden und Saisonblühern. Die Bepflanzung wird auch künftig von ihr an die jeweiligen Jahreszeiten angepasst, wie Edith Kühne das auch für den TuS Gahlen seit Jahren praktiziert.
Bei so viel Engagement der Firmen bereitete es den Bürgerschützen sehr viel Freude, Handlangerdienste zu verrichten und für die Getränke zu sorgen. Außerdem wurden von ihnen jene großen Steine auf die Böschung gelegt, die ein „Gahlener Urgestein“ sponserte. Schriftführer Lothar Schürmann kann in der Chronik den Satz des Oberst vermerken: „Der Schandfleck ist bereinigt.“. H.Sch.
























