Mit der Erhöhung des Trinkwasser wird ein Drei-Familienhaus künftig durchschnittlich 0,94 Euro mehr für die Versorgung mit frischem Trinkwasser zahlen

Ab dem 1. Januar 2022 gelten neue Trinkwasserpreise bei der RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft. Der Mengenpreis je 1.000 Liter Trinkwasser kostet dann 1,43 Euro brutto statt bisher 1,37 Euro.

Der Systempreis einschließlich Umsatzsteuer erhöht sich ebenfalls, beispielsweise in einem Einfamilienhaus jährlich um 14,68 Euro auf 256,53 Euro, in einem Drei-Familienhaus um 19,99 Euro auf 349,22 Euro und in einem Sechs-Familienhaus um 29,54 Euro auf 516,26 Euro.

Die Preisanpassung entspricht einer Steigerung von rechnerisch rund 2,6 Prozent pro Jahr bezogen auf die letzte vor zwei Jahren, damals zum 1. Januar 2020.

Anpassung im Vergleich

Wie moderat angepasst wird, zeigen die RWW-Typfall-Vergleiche: So zahlt beispielsweise der Einfamilienhaushalt zukünftig im Monat rund 1,72 Euro brutto mehr. In Mehrfamilienhäusern belaufen sich die monatlichen Brutto-Mehrkosten durchgängig auf weniger als einen Euro: So wird ein Haushalt in einem Drei-Familienhaus künftig durchschnittlich nur 0,94 Euro mehr für die Versorgung mit frischem Trinkwasser zahlen, ein Haushalt in einem Sechs-Familienhaus 0,86 Euro, der in einem Acht-Familienhaus 0,83 Euro.

Tarif- und Preissteigerungen

RWW setzt weiterhin effizienzsteigernde Maßnahmen um. Die Kostensteigerungen der letzten Jahre ließen sich hierdurch jedoch nur zum Teil auffangen, so dass anteilige Tarif- und Preissteigerungen an die Verbraucher weitergegeben werden. Laut RWW sind die wesentlichen Treiber gestiegene Material- und Fremdleistungs- sowie Personalkosten.

Weitere Informationen werden auf der RWW-Internetseite unter www.rww.de und auch im elektronischen Bundesanzeiger bereitgestellt.

RWW beliefert Mülheim, Oberhausen, Bottrop, Gladbeck, Dorsten, Reken und Velen sowie Teile von Raesfeld, Gescher und Schermbeck mit Trinkwasser und ist Vorlieferant für Wülfrath sowie Teile von Velbert, Ratingen und Borken.

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