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StartPolizei und FeuerwehrRund 25.000 qm Fläche brannten - Einsatz Feuerwehr Schermbeck

Rund 25.000 qm Fläche brannten – Einsatz Feuerwehr Schermbeck

Veröffentlicht am

Foto: Feuerwehr Raesfeld

UPDATE Mittwoch:

Am Mittwoche um 10:40 Uhr wurde der Löschzug Altschermbeck erneut zur Einsatzstelle vom Vorabend (Waldbrand B 224/ A 31) alarmiert.

Auch das Tanklöschfahrzeug des Löschzuges Gahlen wurde zur Einsatzstelle gerufen. Der Grund: Am Mittwochmorgen entfachten wieder Glutnester auf der Fläche. 

Nachlöscharbeiten-Waldbrand-A31
Foto: Feuerwehr Schermbeck

Rauchbildung an mehreren Stellen

Östlich der B 224 sei es laut Pressestelle erneut an einigen Stellen zu Rauchbildungen gekommen, sodass Löschmaßnahmen ergriffen und mit Hilfe von 3 C-Rohren erneut Nachlöscharbeiten durchgeführt. Anschließend wurde der Bereich mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

Am Dienstag rückten um 16:28 Uhr die Löschzüge Schermbeck und Altschermbeck mit dem Einsatzstichwort „Waldbrand“ zur Bundesautobahn 31 / Bundesstraße 224 aus

Bei dem Einsatz am Dienstag waren über 180 Einsatzkräfte im Einsatz. Vor Ort der Bürgermeister der Gemeinde Schermbeck, Mike Rexforth, sowie der Bürgermeister der Stadt Dorsten, Tobias Stockhoff, um sich ein eigenes Bild von der Einsatzlage zu machen.

Nach Eintreffen der Feuerwehr am Dienstag habe sich laut Pressesprecherin Ellen Großblotekamp schnell gezeigt, dass es sich hierbei um eine große Waldfläche handelte, die betroffen war. Deshalb sei auch der Löschzug Gahlen nachalarmiert worden.

Rund 25.000 qm Fläche brannte

Der an der BAB 31 beginnende Böschungsbrand habe sich schnell bis zur B 224 ausgedehnt und im späteren Verlauf auch die Bundesstraße 224 überquert. Am Ende standen rund 25.000 qm Fläche in Brand.

Aufgrund des Einsatzortes und der großen brennenden Fläche, wurde zuvor die Feuerwehr Dorsten gegen 16 Uhr alarmiert. Im laufenden Einsatz wurde die Feuerwehr Raesfeld, die Feuerwehr Heiden sowie die Feuerwehr Marl zur Einsatzstelle gerufen.

Böschungs--und-Waldbrand-Schermbeck-A31
Eine Waldfläche von ca. 25.000 qm brannte am Dienstagnachmittag ab.

Fünf Einsatzbereiche

Der Einsatzbereich sei in fünf Einsatzabschnitte eingeteilt worden. Verschiedene Feuerwehren und Löschzüge ergriffen in jedem Bereich massive Löschmaßnahmen. Nachdem der Brand gelöscht war wurden großzügige Nachlöscharbeiten unternommen, um erneute Entzündungen entgegen zu wirken.

Wärmebildkamera

„Dank der Drohnentechnik der Feuerwehren Dorsten, konnte der Bereich kontinuierlich von oben betrachtet werden. Die hinzugezogene Drohnentechnik der Feuerwehr Recklinghausen machte es möglich, aus der Luft mit einer integrierten Wärmebildkamera Glutnester ausfindig zu machen“, so Großblotekamp. Um sich ein Bild von der Einsatzlage zu machen, wurde ein Hubschrauber der Polizei zur Einsatzstelle gerufen.

Löschwasserversorgung war eine Herausforderung

Aufgrund der zunächst unübersichtlichen Lage habe sich laut Großblotekamp die Löschwasserversorgung als eine Herausfordernd für die Einsatzkräfte dargestellt. Ein Dank der Feuerwehr Schermbeck und Gahlen geht an dieser Stelle an die Landwirte. Diese haben bei der Löschwasserversorgung mit Güllefässern einen Pendelverkehr hergestellt und somit waren somit eine große Hilfe.

Sperrung der B224 und der BAB 31

Die Bundesstraße 224 war für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt. Auch die BAB 31 musste in Fahrtrichtung Emden gesperrt werden. Erst gegen 23:15 Uhr konnte der Einsatz zunächst für die meisten Einsatzkräfte beendet werden. In den folgenden Nachtstunden wurde noch eine Brandnachschau durchgeführt. Zudem kontrollierte der zuständige Revierförster durchgehend den Bereich.

Ellen Großblotekamp: „Wir möchten uns hier nochmal ganz herzlich bei den Nachbarwehren sowie allen Beteiligten für die tolle, interkommunale Zusammenarbeit bedanken. Auch wenn eine große Fläche abgebrannt ist, hätte ohne das schnelle Handeln durchaus Schlimmeres passieren können. Dieser Einsatz hat gezeigt, wie gute Zusammenarbeit funktioniert. Danke!“.

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