Gahlener Triple der besonderen Art

Gahlen (pd). Ungewisse und turbulente Zeiten liegen hinter Allen. In den vergangenen Wochen und Monaten hat die anhaltende COVID-19 Pandemie nicht nur das Alltagsleben durcheinandergewirbelt. Auch die Reitsportszene blickt auf einen kompletten Einschnitt zurück.

So langsam kehrt ein wenig Normalität in die Reithallen der Pferdesportvereine zurück. Die ersten Turnierveranstaltungen dürfen unter strengen Hygieneregeln wieder stattfinden.

So auch beim Reiterverein Lippe-Bruch Gahlen e.V., der direkt zu Beginn der COVID-19 Pandemie sehr umsichtig gehandelt hat. Der Verein sagte seine für die Monate April und Juli geplanten Veranstaltungen frühzeitig ab.

Gesundheit geht in der Reitsportszene vor

Christiane Rittmann betonte bereits im März, dass „die Gesundheit Aller vorgeht“. Mittlerweile hat der turniererfahrene Verein mit seiner Vorsitzenden Christiane Rittmann ein Hygienekonzept für die Durchführung von Veranstaltungen entwickelt. So trug er bereits zwei Late-Entry Veranstaltungen und mehrere Geländetrainingstage zum wiederaufflammenden Turniergeschehen bei.

Und auch zwei im Oktober anstehende Veranstaltungen wollen die Gahlener Turniermacher gewohnt routiniert gestalten. Während die Reitsportanlage an der Nierleistraße am 17. und 18. Oktober von den Großpferdereitern bevölkert wird, ziehen eine Woche später die Ponyreiter nach. „Wir stehen immer im Kontakt mit den Behörden und dem Pferdesportverband. Wir passen die Durchführung unserer Veranstaltung immer an die aktuellen Bedingungen an“, erklärt Christiane Rittmann.

Doch zwischen all die Überlegungen für die anstehenden Turniere, mischten sich in den vergangenen Wochen noch weitere Anlässe, auf die die Gahlener sicherlich stolz sein können.

Martin Sterzenbach und Jens Hoffrogge machten den Anfang

Nachdem Martin Sterzenbach vor gut einem Jahr sein langjähriges Erfolgspferd Balougraf während eines Reitturniers verloren hatte, sattelt er seit einiger Zeit den von der Familie Borgmann zur Verfügung gestellten C´est Bon. Während der Rheinischen Meisterschaft der Springreiter auf der Reitanlage des Pferdsportverband Rheinland in Langenfeld steigerte sich das Paar zu Höchstformen. Es nahm verdient die Goldmedaille in der Konkurrenz der Springreiter in Empfang.

Jens Hoffrogge startete unterdessen mit mehreren Pferden beim Bundeschampionat in Warendorf. Bei dieser deutschen Meisterschaft der jungen Pferde stellte Jens Hoffrogge unter anderem den sechsjährigen Ibsen vor. In der Konkurrenz der sechsjährigen Vielseitigkeitspferde sicherte sich Jens Hoffrogge am Ende mehrerer anspruchsvoller Prüfungen mit weniger als einem Punkt Abstand die Silbermedaille.

Ehrennadel für Christiane Rittmann

Das Triple komplettierte die Gahlener Vorsitzende Christiane Rittmann höchst persönlich. Sonst eher im Hintergrund die Fäden zusammenführend, stand Christiane Rittmann überraschenderweise bei der Jahreshauptversammlung des Pferdesportverband Rheinland e.V. am vergangenen Montag einmal selbst im Mittelpunkt. Aufgrund Ihres besonderen Einsatzes für den Reitsport, auch über die Vereinsgrenzen hinaus, wurde die langjährige Gahlener Vereinsvorsitzende mit der Ehrennadel mit Lorbeerkranz des Pferdesportverband Rheinland e.V. ausgezeichnet.

Reitsportszene schaut auf mögliche Turniersaison 2021

Jetzt aber fokussieren sich die Gahlener Turniermacher auf die beiden anstehenden Veranstaltungen im Oktober. Danach werfen sie einen ersten Blick auf eine mögliche Turniersaison 2021.

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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