Liebe Mitglieder und Freunde der CDU,

heute ist für uns alle ein besonderer Tag. Wir stehen vor der Nominierung unserer Kandidatinnen und Kandidaten für die anstehende Kommunalwahl und natürlich damit auch der Bürgermeisterwahl.

Vor ziemlich genau 6 ½ Jahren stand ich zum ersten Mal vor Ihnen um mich für das Amt des Bürgermeisters zu bewerben. Als CDU Bürgermeister! Den Schritt habe ich damals wohl überlegt, mich bewusst für die CDU entschieden, weil ich seit mehr als 30 Jahren die politische Arbeit dieser Partei hier in Schermbeck sehr, sehr schätze.

Die Politik der CDU steht auf einem stabilen Fundament, hier engagieren sich Schermbeckerinnen und Schermbecker mit Herzblut, mit einem Kompass fest in der Hand, immer das Wohl und die Weiterentwicklung des Ortes fest im Blick. Mit Navigationskenntnissen halt!

Fest im Blick das Ziel, für alle Schermbeckerinnen und Schermbecker, egal ob jung, oder alt, eine liebenswerte und lebenswerte Gemeinde zu erhalten und sich den Herausforderungen der sich immer schneller wandelnden Zeit zu stellen, Verantwortung zu übernehmen und die richtigen Entscheidungen zu unser aller Wohl zu treffen.

Die handelnden Personen haben immer ein Ohr am Puls der Zeit, wir sind alle breit engagiert, sind nahezu in allen Vereinen vertreten und sind so in der Lage, die Wünsche und Sorgen der Schermbecker aufzunehmen und daraus eine verantwortungsvolle Politik für Alle zu entwickeln.

Sicherlich färbt auf uns auch manch politische Entscheidung des Bundes und des Landes ab, aber die Kommunalwahl sollte frei von solchen Einflüssen sein, die Menschen hier sollten kritisch auf das Handeln jeder einzelnen Fraktion blicken und für sich bewerten, ob die hier, für welche Fraktion auch immer handelnden Personen, ihr Vertrauen verdienen!

Ein Wähler der Grünen der für alternative, nachhaltige Umweltkonzepte eintritt wird im Land und im Bund wahrscheinlich eher die Grünen wählen, wird allerdings in Schermbeck völlig überrascht sein, wenn er erfährt, dass die Grünen in Schermbeck gegen die Einstellung eines Klimaschutzmanagers stimmen., obwohl dieser mit mehr als 90 Prozent gefördert wird.

Er wird verwundert sein, wenn nicht die Grünen, sondern die Schermbecker CDU sich mit aller Kraft hierfür aber eingesetzt hat

Ein Wähler der „Die Partei“ wird sicherlich dem oftmals, ironischen Ansätzen der Landes- und Bundespartei etwas abgewinnen können, weil sie oft mit etwas Augenzwinkern und provozierenden, eher bewusst unrealistisch formulierten Forderungen auf Missstände hinweisen möchte.

In Schermbeck unter dem Motto – dem Platzhirsch am Geweih zu Kratzen ihren Antritt zu begründen, scheint mir da etwas plump, denn der Platzhirsch CDU hat durch sein verantwortungsvolles politisches Handeln in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass wir in einer solch gesellschaftlich ausgewogenen Gemeinschaft leben, wo Jeder für Jeden einsteht.

Und genau aus diesem Grund habe ich mich damals für die CDU und für eine Kandidatur als Bürgermeister entschieden, weil ich als Mensch viele Eigenschaften mitbringe.

Ich bin ein offener Mensch, ich habe keinerlei Berührungsängste, ich mache keine Unterschiede woher ein Mensch kommt, die Probleme der Menschen im Weselerwald, in Besten, in Üfte/Overbeck werden von mir ebenso ernst genommen wie die der Bürger der Ortskerne von Schermbeck, oder Gahlen. Ich setze mich auch gerne mit einer protestierenden Umweltaktivistin eine Stunde lang vor das Rathaus auf den Hosenboden und höre ihr und ihren jugendlichen Unterstützern zu. Warum auch nicht, ich kann ja vielleicht noch etwas dazu lernen!

Ich bin auch für andere Fraktionen ein verlässlicher Partner, wenn Sie es wünschen und zulassen und auf Augenhöhe diskutiert werden kann.

Ich denke meine, unsere Zusammenarbeit mit der SPD hat wunderbar gezeigt, welch gute Entscheidungen auf breiter Basis gemeinsam getroffen werden können, wenn man sich schätzt und achtet.

Dafür braucht es viel Fingerspitzengefühl, viel Wissen, einen Kapitän der mit Navigationskenntnissen das Schiff AUCH durch stürmische See bringt.

Nach Aussage des Grünen Bürgermeisterkandidaten Stefan Steinkühler wären Navigationskenntnisse wie ich sie besitze nicht ausreichend, es könnte notfalls auch nach Navigationssystemen gefahren werden.

Navigationsgeräte können aber ausfallen, oder ganz versagen. Welches Navigationsgerät hätte uns sicher durch die Flüchtlingskrise gebracht, welches durch die Corona-Krise geleitet?

Solche Karten sind leider nicht hinterlegt. Wenn er nach Navigationsgerät fahren möchte, dann gute Nacht. Ich behaupte, wenn wir uns so verhalten hätten, wären wir abgesoffen!

Ich setze mich lieber selbst ans Steuer, gebe es nicht aus der Hand! Ich werde meiner Verantwortung als Kapitän gerecht und bringe das Schiff, egal wie hoch die Wellen auch peitschen, sicher persönlich durch die stürmische See. Und das sind keine leeren Versprechungen, die Krisen der letzten 6 Jahren haben gezeigt, dass ich über diese besonderen Navigationskenntnisse verfüge.

Ich habe keine Zeit zu prüfen, ob die Verteilung von Masken an 4000 altersgefährdete Menschen in der Corona Krise durch engagierte Schermbecker Bürgerinnen und Bürger bis in die hinterste Ecke der juristischen unklaren Datenschutzauflagen gedeckt sind. Es geht um das Wohl unserer Bevölkerung, da müssen von mir Entscheidungen getroffen werden, unverzüglich! Kann man gerne in der Öffentlichkeit anprangern, aber

Am Ende muss ich als Kapitän morgens in den Spiegel schauen und vor mir selbst mein Handeln verantworten. Und ich meine, zum Wohle von 4000 Menschen und ihren Angehörigen verantwortungsvoll gehandelt zu haben in einer Zeit wo es kaum Chancen gab sich selbst entsprechend mit Schutzmasken zu versorgen.

Für die tolle Unterstützung meines Teams und der vielen Schermbecker und Schermbeckerinnen bei dieser grandiosen Verteilaktion möchte ich mich nochmal ganz herzlichen bedanken. Denn ein Kapitän kann auch nicht immer ganz alleine erfolgreich unterwegs durch stürmische Gewässer sein.

Auf der anderen Seite bin ich aber auch in der Lage meinen Beruf mit der notwendigen Lockerheit und Offenheit auszuüben und natürlich bin auch für das ein oder andere Späßchen zu haben. Ich versorge gerne mit meinem Bürgermeisterkollegen Tobias Stockhoff die durstigen und arg gebeutelten Gahlener Schützen auf deren Schützenfest mit hoch geistigen Getränken und verabreiche hierzu gerne mit meinem Kollegen Stockhoff in der neuen Rolle des Arztes der letzten Kompanie entsprechende Rezepte „gegen was auch immer“!

Aber bei aller Lockerheit, der Beruf des Bürgermeisters ist eine Herausforderung in allen Lebenslagen. Beruflich wie privat. Wem die nötige Ernsthaftigkeit fehlt, sollte sich grundsätzlich hinterfragen. Der Beruf ist kein politisches Abenteuer, der Bürgermeister kein Casper!

Mike Rexforth ist auch kein verbissener Mensch in der Schermbecker Politik, schrecklich, wenn das was mich antreibt – und das auch noch mit einer besonderen politischen Verantwortung – ständig die Kritik an Anderen wäre, noch schrecklicher, wenn verbissene Menschen in der Politik nicht ansatzweise auch nur eigene Ideen entwickeln und anbieten können. Und das seit leider seit Jahren……!

Ich hatte eine andere Rede vorbereitet, ich überleg mal ob ich sie veröffentliche, oder wann der richtige Zeitpunkt dafür wäre? Aber es war mir einfach irgendwann zu anstrengend, es führt ja auch bei gewissen Menschen zu nichts.

Ich habe mich einfach entschlossen, dem nicht noch weitere Aufmerksamkeit zu schenken! Und nur negativ über Andere zu schreiben, abzulästern, ist auch nicht meine Art, auch wenn es mir manchmal ein inneres Bedürfnis wäre und ich die Rede meines Mitbewerbers um das Amt des Bürgermeisters, die gespickt war mit persönlichen Vorwürfen und unglaublichen Fehlinformationen, hierzu zum Anlass genommen hätte.

Lassen Sie uns lieber gucken was die 6 Jahre Bürgermeister Mike Rexforth für die CDU Schermbeck, mit der CDU Schermbeck gebracht haben.

  • Wir haben einen neuen Kindergarten, kein Kind mit einem Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz muss zu Hause betreut werden
  • Jedes Kind was den Anspruch auf einen Platz in der Offenen Ganztagsschule in Schermbeck haben möchte, bekommt den auch
  • 2,5 Millionen Euro wurden in die Sanierungen der Schermbecker Spielplätze und in die Aufwertung der hiervon betroffenen Quartiere investiert. Mit 70 Prozent Förderung
  • Bezahlbarer Wohnraum wird entwickelt, für junge Familien, aber auch für alter Menschen, dies am Borgskamp und an der Erler Straße
  • Die Planreife der Gewerbegebietserweiterung steht kurz vor dem Abschluss
  • Die Bücherei konnte gerettet werden
  • Der Breitbandausbau in den Kernbereichen von Schermbeck, Bricht und Gahlen ist abgeschlossen, ohne einen einzigen Cent aus gemeindlichen Mitteln zu bezahlen
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  • Der Breitbandausbau im Außenbereich startet in 2020, 7,5 Millionen Euro fließen von Bund und Land für diese Maßnahme nach Schermbeck, wieder kein Cent aus den gemeindlichen Haushalt
  • Das Abrahamhaus wurde auf dem Sportgelände des SV Schermbeck gebaut, Zuschuss des Landes knapp 1 Millionen Euro
  • Das Projekt Soziales Beratungszentrum im Alten Rathaus für Jung und Alt mit Einrichtung eines Demenztagespflegeangebotes wurde mit knapp 600.000 € durch das Land unterstützt
  • Am Standort Marienheim entstehen ca. 60 barrierefreie Wohnungen für die Schermbecker Bevölkerung
  • Der Einzelhandelsstandort „Edeka“ konnte gerettet werden, hier entstehen zusätzlich 24 sozial geförderte Wohnungen für bedürftige, egal ob jung oder alt
  • Wir haben sowohl den neuen Kunstrasenplatz des TUS- Gahlen und des SV Schermbeck in sechsstelliger Höhe gefördert
  • Wir haben bereits eine Förderzusage für den Ausbau der öffentlichen Personennahverkehr Infrastruktur am Rathaus erhalten. Insgesamt ca. 2 Millionen Euro
  • Es entsteht dort eine öffentliche, behindertengerechte Toilette, Fahrradabstellanlagen, E-Bike Ladestationen und weiter Stellplätze
  • Wir haben die Förderung der regenerativen Energieerzeugung mit der Möglichkeit der finanziellen Beteiligung der Schermbecker Bevölkerung realisiert. Wir produzieren heute bereits ca. das 1,5-fache der von uns benötigten Strommengen vor Ort
  • Wir haben die Kulturstiftung wieder reaktiviert
  • Wir haben Stiftung wie die SL Naturenergie mit ins Leben gerufen die unsere Vereine jährlich mit über 25.000 € unterstützen
  • Der Bau des Radweges in Besten, der Bau der Ampelanlage in Gahlen, die Querungshilfen in Bricht, alles nahezu abgeschlossen, dank unserer Beharrlichkeit

Ich könnte weitermachen, es war keine Aufzählung von Erfolgen der letzten 2 Jahrzehnte, es waren gerade einmal 6 Jahre die ich, die wir benötigt haben, um das Schiff richtig in Fahrt zu bringen. OK, noch ein kleiner Seitenhieb muss dann doch sein,

Zitat Herr Steinkühler:

Ich würde kein Bürgermeister sein wollen, der sich in nicht gründlich durchdachte Projekte stürzt. Ich würde, und da kommt mir vielleicht meine Erfahrung als Jurist zugute, die Dinge erst gründlich prüfen und sorgfältiger verhandeln, bevor in den Gemeindevertretern Vorschläge unterbreite!

Also, liebe Freunde!!!

Dann sollten wir genau das verhindern!!! Ich bleibe, wenn Ihr es wollt an Bord!!

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celawie
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