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Photovoltaik? Nick Weidemann weiß, worauf es ankommt

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Nick Weidemann – Ansprechpartner Gewerbe/Industrie. Foto: Heimatmedien GmbH

Photovoltaikanlagen spielen eine Schlüsselrolle für eine nachhaltigere Zukunft. Die kWhoch2 GmbH hebt sich durch ihre maßgeschneiderten Lösungen und ihren umfassenden Ansatz auch für gewerbliche Kunden hervor. Durch die Kombination aus technologischer Expertise, einem starken Netzwerk und einem tiefen Verständnis für die individuellen Bedürfnisse jedes Kunden, ermöglicht kWhoch2 Unternehmen, einen bedeutenden Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit zu machen.

Im folgenden Interview beleuchten wir gemeinsam mit Nick Weidemann das Engagement des Unternehmens, die aktuellen Herausforderungen und die Marktprognosen.

Heimatmedien: „Können Sie die Vision und Mission von kWhoch2 erläutern und wie Ihr Unternehmen zur Energiewende beiträgt?“

Nick Weidemann: „Die Mission der „kWhoch2 GmbH“ ist es, die dezentrale Energieversorgung durch erneuerbare Energie mitzugestalten und den Menschen sowie Gewerbe- und Industrieunternehmen Deutschlands einen bestmöglichen Autarkiegrad sowie eine gesicherte Energiebeschaffungsplanung für die Zukunft zu verschaffen. Natürlich soll sich ein großer wirtschaftlicher Vorteil gleichermaßen einstellen, damit das Unternehmen möglichst gesund in die Zukunft blicken darf!“

Technologie und Effizienz

Heimatmedien: „Wie unterscheiden sich Ihre Photovoltaik-Lösungen von denen der Konkurrenz in Bezug auf Technologie und Effizienz?“

Nick Weidemann: „Eine Photovoltaikanlage kann nur so gut performen, wie sie geplant und errichtet wurde. Eine Photovoltaikanlage soll immer so ausgelegt werden, dass sie sicher und gut mindestens die nächsten 25-30 Jahre effektiv Strom erzeugt. Wir arbeiten ausschließlich mit Partnern und Herstellern zusammen, die bereits lange Zeit am Markt bestehen und gut für die Zukunft aufgestellt sind, sodass bei einem Garantiefall dieser auch bearbeitet werden kann. Was nutzt eine 25 Jahre lange Garantie, wenn der Hersteller, der diese Garantie gewährt hat, nicht mehr existiert?

Alle Mitarbeiter sowie die Geschäftsführung der kWhoch2 haben große Erfahrung, wenn der Einsatz von Photovoltaik im Bereich Gewerbe und Industrie angestrebt wird. Die kWhoch2 begleitet den Kunden auf dem Weg zu einer individuellen Energielösung. Die Photovoltaikanlage ist immer ein Start in die eigene Energiewende des jeweiligen Unternehmens. Durch die sogenannte „Sektorenkopplung“ kann die erzeugte Energie nicht nur den allgemeinen Strombedarf um ein Vielfaches mindern sowie optimieren, sondern auch die Brücke bauen zur Mobilität. Bei der E-Mobilität durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen und bei der Wärmeversorgung durch elektrisch geführte Wärmeerzeuger, z. B. Wärmepumpen.

Hier begleitet kWhoch2 den Kunden und denkt jedes Projekt schlüsselfertig, sodass der Kunde seine Photovoltaikanlage bestmöglich betreiben kann. Das alles geschieht immer zukunftsorientiert!“

Innovationen in der Zukunft

Heimatmedien: „Welche Innovationen in der Photovoltaik-Technologie sehen Sie in der nahen Zukunft, und wie bereitet sich kWhoch2 darauf vor?“

Nick Weidemann: „In den nächsten Jahren, aber auch heute schon, werden in Deutschland oft Energieerzeugungsanlagen gerade dann Strom produzieren, wenn nicht unbedingt der höchste Bedarf besteht. Mithilfe von intelligenten Speichersystemen, Softwaren und Stromverteilungstools wird der Strommarkt und die Verwendung von Strom ganz neu definiert. Die Frage ist nur, wer sich hier wie früh aufstellt.

Eine spannende Idee ist es z.B., mittels Batteriestromspeichern Strom „einzuspeichern“, wenn er auf der einen Seite im Netz in hoher Menge vorhanden ist und wieder „auszuspeichern“, wenn der Bedarf höher ist als die aktuelle Produktion.

Dies findet in gewissen Feldtests derzeit bereits statt. Gerade bei verbrauchsintensiven Unternehmen wird mittels großer Batteriestromspeicher ein sehr lukrativer Mehrwert geschaffen. Wenn solch ein Speicher errichtet ist, kann mit dem Strom z.B. an der Strombörse gehandelt werden. Das Prinzip ist eigentlich denkbar einfach: Strom wird eingespeichert, wenn er am Spotmarkt preiswert gehandelt wird. Wenn der Strom am Spotmarkt teuer gehandelt wird, könnte man ihn wieder „ausspeichern“. Amortisationszeiten von weit unter 5 Jahren können auf diese Weise realisiert werden.

Bei diesen Themen investiert kWhoch2 auch und insbesondere Zeit, um dem Zeitgeist nahe zu sein. Unsere Partner im Bereich Speicherbau begleiten uns auf diesem Weg. Ein gutes Netzwerk ist dafür hilfreich und dieses wird von uns täglich gepflegt und erweitert.“

Anforderungen bei Gewerbekunden

Heimatmedien: „Wie geht Ihr Unternehmen auf die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen Ihrer Gewerbekunden ein?“

Nick Weidemann: „Jeder Standort, jeder Verbrauch, jedes Dach, jeder Kabelweg, jede Unterverteilung, jeder Brandschutz und jede Versicherungsvorgabe ist für das jeweilige Objekt individuell. Das trifft auch auf jeden Kundenwunsch zu. Mit unserem Team aus hoch qualifizierten und langzeiterfahrenen Mitarbeitern gehen wir auf genau diese individuellen Anforderungen ein.

Die Erfahrung in der Planung, Errichtung und dem Betreiben einer Anlage im Bereich Gewerbe und Industrie spielt eine große Rolle. All dies bringen wir mit und können demnach genau auf diese Bedürfnisse und Anforderungen eingehen.

Das Projektgeschäft bringt jeden Tag neue Herausforderungen, denen die kWhoch2 genau deshalb jeden Tag agil, handlungsschnell und lösungsorientiert begegnet.“

Förderung und Finanzierung

Heimatmedien: „Wie unterstützt kWhoch2 Kunden bei der Nutzung von Förderprogrammen oder Finanzierungsmöglichkeiten für Photovoltaik-Projekte?“

Nick Weidemann: „Falls Förderprogramme infrage kommen, hilft die kWhoch2 jedem Kunden dabei, das jeweilige Programm nutzen zu können. Wenn nötig, begleitet kWhoch2 den Kunden bei der Antragsstellung im Eins-zu-Eins-Austausch. Ein Förderantrag muss immer von dem jeweiligen Kunden oder einer juristischen Person eingereicht werden, die auch die Förderzusage erhalten möchte. Gibt es Förderungen, die für den jeweiligen Kunden infrage kommen, klärt kWhoch2 auf und unterstützt. Gerade Förderungen im Bereich Gebäudeoptimierung, energetische Optimierungen im Zusammenhang mit Speichersystemen oder auch der Ladeinfrastruktur sind oft versteckt und nicht immer direkt auffindbar. Hierbei holt sich auch die kWhoch2 Hilfe. Ein Partner, der ausschließlich dafür da ist, keine Förderung auszulassen oder zu kombinieren, wird im Bedarfsfall hinzugezogen.

Zurzeit werden jedoch wenige Förderungen für Gewerbe und Industrie ausgegeben, wobei es diese in den meisten Fällen auch gar nicht braucht. Sollten jedoch Förderungen zur Disposition stehen, kann kWhoch2 immer Hilfestellung geben.

Zudem bestehen gute Beziehungen zu Banken. Natürlich gibt es Banken mit weniger und mehr Erfahrung in Sachen Begleitung von Photovoltaikanlagen und deren Finanzierungen. Gerne kann die kWhoch2 hier vermitteln und gute Konditionen aushandeln, selbst bei der zurzeit erhöhten Zinslage.“

Aktuelle Herausforderungen

Heimatmedien: „Welche aktuellen Herausforderungen sieht kWhoch2 in der Photovoltaik-Branche und wie begegnet Ihr Unternehmen diesen?“

Nick Weidemann: „Eine große Herausforderung sind zurzeit immer noch die stark vorherrschenden bürokratischen Hürden sowie die immer größer werdenden Auflagen der Versicherungen für Gebäude oder auch Maschinen.

Die kWhoch2 begegnet diesen Herausforderungen mit Lösungen in der Technik, aber auch im kommunikativen Austausch mit all den Protagonisten auf Seiten der Netzbetreiber, Versicherer, Brandschützer, Feuerwehren, Statiker und den Kunden. Eine Vielzahl von Stakeholdern muss vereint werden. Wir sorgen dafür, dass diese Menschen zusammenkommen, um ein solches Projekt best- und schnellstmöglich nachhaltig umzusetzen.

Nur, wenn miteinander gesprochen wird, kann das Ziel erreicht werden. Ein erster wichtiger Schritt ist es, die Herausforderungen zu kennen und diese frühzeitig zu benennen sowie zu bewältigen. Eine „Checkliste PV für Gewerbe und Industrie“, die auf Erfahrung fußt, ist hierbei unablässig. Natürlich kann diese „Checkliste“ nur dann entstehen, wenn vorher gewisse Erfahrungen gemacht wurden. Alle Mitarbeiter der kWhoch2 haben diese gemacht. Daher ist diese Checkliste sehr umfangreich. Mit der kWhoch2 hat sich ein Kompetenzzentrum gebildet, um vor allem eins wieder in den Fokus zu rücken – Qualität im Projektgeschäft.“

Zukünftige Entwicklungen

Heimatmedien: „Wie bewerten Sie die Entwicklung des Marktes für Photovoltaik in den nächsten 5 Jahren?“

Nick Weidemann: „Nach wie vor brauchen wir die erneuerbaren Energien! Die Energiekosten werden weiter steigen. Natürlich hat man zwischenzeitlich durch den Krieg im Osten und durch dessen Folgen in den letzten zwei Jahren eine große Eruption erfahren. Schaut man sich jedoch die Stromkosten über die letzten Jahre an, so ist zu sehen, dass diese immer schon gestiegen sind. Als Vergleich dient auch der Preis für die Haushalte.

Die Unabhängigkeit sowie Planungssicherheit sind ein wichtiger Baustein für jede Unternehmensführung! Der Markt ist in stetigem Wandel und stark von politischen Entscheidungen abhängig. Gerade die Speicherung und Verteilung von Energie, wie bereits erwähnt, wird in den nächsten 5 Jahren eine immer größere Rolle einnehmen. In 2 Jahren wird der Energieversorger verpflichtet sein, einen individuellen und vom Strombörsenpreis abhängigen Tarif anzubieten. Dies wird einen großen Einfluss auf die Errichtung von Photovoltaikanlagen und deren Auslegungen sowie Dimensionierungen haben. Nach wie vor gehen wir davon aus, dass Strom aus Photovoltaik goldenen Wert erhalten wird.

Elektrifizierung und Digitalisierung sind die Zukunft. Der Bedarf an diesen zwei Dingen ist noch lange nicht gedeckt und entwickelt sich von Jahr zu Jahr weiter!“

Vorteile für gewerbliche Kunden

Heimatmedien: „Welche Vorteile ergeben sich für gewerbliche Kunden durch den Einbau einer Photovoltaikanlage?“

Nick Weidemann: „Zuerst einmal werden ab Tag eins des Betriebs einer Photovoltaikanlage Stromkosten eingespart und gesenkt. Ein sofortiger Optimierungsgedanke der Eigenverbrauchsquote setzt im Unternehmen ein. Das passiert oft automatisiert. Ein Fallbeispiel aus der Praxis: Zuletzt wurde ein Logistikunternehmen mit einer Photovoltaikanlage im Eigenverbrauch und Überschusseinspeisung ausgestattet. Um die Effizienz der PV-Anlage zu steigern, hat man nach Mitteln gesucht, die Eigenverbrauchsquote zu steigern, ohne den direkten Einsatz von Speichern. Das Unternehmen hat im ersten Schritt alle Stapler auf Elektro umgestellt. Im zweiten Schritt wurde ein zweiter sowie dritter Akkusatz angeschafft. Was wurde damit gemacht? Genau dann, wenn tagsüber im Betrieb die Stromerzeugung ihren Höhepunkt erreicht und normalerweise Überschussstrom günstig ins Netz eingespeist werden würde, nutzte das Logistikunternehmen diese Gelegenheit, um den zweiten und dritten Akkusatz zu laden.

Mit zusätzlichen Errichtungen von Klimageräten hat das Unternehmen somit die Eigenverbrauchsquote der Photovoltaikanlage von 45 % auf satte 70 % steigern und die Amortisationszeit von 9 auf 6,5 Jahre senken können.

Wenn dann gleichzeitig von einer Lebensdauer einer Photovoltaikanlage von mindestens 30 Jahren ausgegangen werden darf, ist die Photovoltaiklösung nicht nur nachhaltig und „grün“, sondern auch hoch wirtschaftlich!“

Heimatmedien: „Könnten Sie das anhand einer Beispielrechnung verdeutlichen?

Nick Weidemann: „Gerne, anbei eine recht anschauliche Übersicht:

Gerne kann eine Potenzialanalyse, Machbarkeitsstudie und Ertragsverfahren individuell für jedes Unternehmen welches Interesse bekundet erstellt werden!

Nick Weidemann

Der direkte Weg zur kWhoch2 GmbH:

Westricher Str. 30
46514 Schermbeck
Telefon: +49 2853 89973 00
E-Mail: [email protected]

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