Am 5. Juli fand auch in diesem Jahr das traditionelle Schüppenwerfen statt und bot allen Beteiligten einmal mehr beste Unterhaltung.
In einem spannenden Wettkampf setzte sich schlieĆlich Niklas Daunheimer durch und wurde verdient zum Kƶnig gekrƶnt. Neumitglied Marius Schühle wurde Schüppendoofer.
Foto: Kevin Hƶrning
Ein besonderer Dank ging an die Familie Horstkamp, die seit Jahrzehnten ihr Grundstück für das Schüppenschützenfest zur Verfügung stellt und damit Jahr für Jahr den perfekten Rahmen für die Veranstaltung ermöglicht.
Der Tag startete vielversprechend. Zahlreiche kreative StƤnde und ein Hauch von Holland mitten in Schermbeck. Das Sommerfest āSommiā lockte die Besucher auf die MittelstraĆe.
Bereits ab den frühen Morgenstunden waren alle Beteiligten im Einsatz, um die letzten Vorbereitungen für einen unterhaltsamen Familientag zu treffen. Pünktlich um 11 Uhr fiel der Startschuss für āSommiā und die MittelstraĆe füllte sich zusehends.
Am Vormittag, bevor der Regen einsetze, kamen noch zahlreiche Besucher nach Schermbeck.
Regen bremste āSommiā am Nachmittag
Es gab ja auch einiges zu sehen. Die Freiwillige Feuerwehr Schermbeck war ebenso vertreten wie die lokale Kaufmannschaft und die beliebten Waren der niederlƤndischen Aussteller von āHolland on Tourā. Dazu gab es allerlei Kƶstlichkeiten für den kleinen und den groĆen Hunger. Edle Tropfen sorgten für sommerliche Genussmomente. Solange das Wetter mitspielte.
Foto: Ralf Meier
Denn ab dem frühen Nachmittag zogen dunkle Regenwolken auf, aus denen erste Tropfen fielen, die schlieĆlich in einen ungemütlichen Dauerregen übergingen. Hatte man zunƤchst vielleicht noch auf eine Wetterbesserung gehofft, wurde man bald eines Besseren belehrt. Das schreckte dann doch den einen oder anderen Besucher ab. Schade, denn die liebevoll gestalteten StƤnde und Angebote hƤtten auch in den Nachmittagsstunden mehr Aufmerksamkeit verdient.
Team mit Herz sammelte für einen guten Zweck
Darunter auch die Aktion des āTeam mit Herzā, das mit einem VIP-Bereich Spenden für einen guten Zweck sammelte. Die eingenommenen Eintrittsgelder kommen der Kinderstation der Uniklinik Essen zugute. Ein Engagement, das auch bei NƤsse für warme Herzen sorgte. Wer die Aktion noch unterstützen mƶchte, kann dies bis Ende der Woche bei Stefanie Zimmer Kosmetik und FuĆpflege tun. Die Werbegemeinschaft und die Wirtschaftsfƶrderung Schermbeck kƶnnen als gemeinsame Veranstalter trotz der ungewollten Dusche eine positive Bilanz ziehen.
Foto: Ralf Meier
āMan steckt nicht drinā¦ā
Das Konzept, den Ortskern mit dem āSommiā zu beleben, ging auf, auch wenn Petrus dieses Jahr nicht durchgƤngig auf sommerliches Wetter eingestellt war. Aber das lƤsst sich bei einer mehrere Monate zuvor geplanten Freiluftveranstaltung auch kaum vorhersagen, oder wie der Volksmund sagt: āMan steckt nicht drinā¦ā
Der Ortsverband der Grünen in Schermbeck wird zur Kommunalwahl im September keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufstellen. Statt auf eine Personalentscheidung setzen die Grünen auf eine inhaltliche Neuausrichtung im Rat ā mit dem Ziel, bestehende MachtverhƤltnisse aufzubrechen.
Kritik an bisheriger Oppositionsrolle
āSchermbeck steckt in einer politischen Sackgasseā, erklƤrt Holger Schoel, Vorsitzender der Grünen Schermbeck. āCDU, SPD und DIE PARTEI haben in den vergangenen fünf Jahren als verlƤssliche Unterstützer des Bürgermeisters agiert.ā
Auch die Ankündigung von SPD und DIE PARTEI, eigene Bürgermeisterkandidaten aufzustellen, stƶĆt bei den Grünen auf Kritik. Schoel bewertet das Vorgehen als kontraproduktiv: āDas wirkt eher wie eine doppelte MajestƤtsbeleidigung. Am Ende sichert dieser Schritt nur dem Amtsinhaber den Wahlsieg. Die Gegenkandidaturen zersplittern das WƤhlerpotenzial für einen echten Politikwechsel. Und bei einer Stichwahl würden SPD und DIE PARTEI ohnehin wieder hinter dem Bürgermeister stehen.ā
Fokus auf Ratswahl und Inhalte
Die Grünen richten ihren Fokus deshalb auf die Ratswahl. Ziel sei es, die dominierende Mehrheit aus CDU, SPD und DIE PARTEI ā derzeit 75 Prozent der Ratsmitglieder ā zu durchbrechen. Nur dann sei ein Neuanfang in Schermbeck mƶglich.
āWer echte VerƤnderung will, kommt an Grün nicht vorbeiā, betont Schoel.
Thematische Schwerpunkte
Inhaltlich setzen die Grünen auf solide Finanzen, mehr bezahlbaren Wohnraum, eine intelligente Gemeindeentwicklung ohne unnötige Flächenversiegelung sowie stärkere Bürgerbeteiligung.
āWir werden weiterhin unbequeme Fragen stellen und für ein Schermbeck mit LebensqualitƤt für alle eintreten ā auch wenn wir damit aneckenā, so Schoel abschlieĆend.
Mit einiger Verzögerung, aber dafür umso herzlicher, hat das Haus Kilian gestern sein 30-jähriges Bestehen gefeiert. Statt einer Feier im Januar hatte sich die Einrichtung bewusst für ein Fest im Sommer entschieden.
Trotz des durchwachsenen Wetters sollte sich diese Entscheidung auszahlen. Zwischen 11:00 und 17:00 Uhr wurde das Gelände zum Treffpunkt für Angehörige, Nachbarn und Freunde des Hauses, die gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern diesen besonderen Tag würdig begingen.
Foto: Ralf Meier
Zauberei, Flagge und feuchte GrüĆe von oben
Schon am Vormittag herrschte reges Treiben auf dem GelƤnde. Die Kapelle āPilsān Buamā sorgte ab 12 Uhr für musikalische Unterhaltung und schaffte es spielend, die Stimmung unter den GƤsten anzuheizen. Der am Nachmittag einsetzende Regen war zwar kein willkommener Gast, doch Dank wetterfester Pavillons blieben Würstchen, Waffeln und GetrƤnke trocken. Auch der guten Laune konnte der feuchte GruĆ von oben nichts anhaben.
Foto: Ralf Meier
Im Mittelpunkt des Festes stand weniger das Wetter als vielmehr die Herzlichkeit, die in jeder Begegnung spürbar wurde. Als Zauberer Robert Fislage um 15:00 Uhr mit seinem überdimensionalen Zauberstab die GƤste in die Welt der Magie entführte, gab es rundum begeisterte Gesichter. Einen weiteren Hƶhepunkt markierte der Empfang der Antrommler, die kurz nach 17:00 Uhr von Nicole Schulte-Kellinghaus zum Hissen der Fahne für das anstehende Kilian-Schützenfest begrüĆt wurden. Ein durch und durch gelungener Tag, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Die Bauunternehmung Fasselt in Schermbeck feiert ein auĆergewƶhnliches JubilƤum: Udo Falkenhahn blickt auf 50 Jahre Betriebszugehƶrigkeit zurück. Der langjƤhrige Mitarbeiter gehƶrt seit 1974 zum Unternehmen und ist seither ein fester Bestandteil des Teams.
Mit seinem jahrzehntelangen Engagement, seiner Zuverlässigkeit und seinem Fachwissen hat Udo Falkenhahn das Unternehmen über viele Jahre hinweg geprägt und mitgestaltet. Die Geschäftsführung, die Belegschaft und die Familie Fasselt bedanken sich in einer offiziellen Mitteilung für seinen unermüdlichen Einsatz und seine Treue.
āHerzlichen Glückwunsch zum 50-jƤhrigen BetriebsjubilƤum, Udo Falkenhahn! Heute mƶchten wir ganz besonders unserem geschƤtzten Kollegen und Freund Udo Falkenhahn gratulieren. Seit 50 Jahren ist Udo ein unverzichtbarer Teil unseres Teams ā mit viel Herz, Engagement und Fachwissen hat er unser Unternehmen geprƤgt und mitgestaltet. Udo, Deine Treue, Deine ZuverlƤssigkeit und Dein unermüdlicher Einsatz sind für uns alle eine groĆe Inspiration. Wir sind dankbar, Dich an unserer Seite zu haben, und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre. Vielen Dank für alles, was Du für uns getan hast ā du bist ein echtes Vorbild! Herzliche GrüĆe von der Belegschaft und GeschƤftsführung der Bauunternehmung Fasselt und der Familie Fasselt.ā
Die Bauunternehmung Fasselt mit Sitz in Schermbeck ist regional tƤtig und setzt auf handwerkliche QualitƤt, Teamgeist und langfristige Mitarbeiterbindung. Das 50-jƤhrige JubilƤum von Udo Falkenhahn unterstreicht diese Werte auf besondere Weise.
Doppelte Premiere beim 25. Mixedturnier des SV Schermbeck: Erstmals fand das Badmintonturnier an einem Samstag statt ā und lieferte packende Matches, sportlichen Ehrgeiz und eine auĆergewƶhnliche Fair-Play-Geste.
Zwei Leistungsklassen, insgesamt zwƶlf Teams und viele sehenswerte Ballwechsel machten den Turniertag zu einem vollen Erfolg.
Foto: SV Schermbeck
Zwei Felder, viele Spiele: Jeder gegen jeden
Am Samstag, 28. Juni 2025, lud die Badmintonabteilung des SV Schermbeck zum traditionsreichen Fronleichnams-Mixedturnier ein ā in diesem Jahr zum 25. Mal. Statt wie gewohnt an Fronleichnam, wurde diesmal am darauffolgenden Samstag gespielt. In zwei Spielklassen ā A-Feld (Kreis- und Bezirksklasse) und B-Feld (Hobby- und Kreisklasse) ā kƤmpften je sechs Mixed-Duos im Modus āJeder gegen Jedenā um die Platzierungen.
Trotz einiger kurzfristiger Absagen ā mƶglicherweise dem sommerlichen Wetter geschuldet ā kamen in beiden Klassen spannende Gruppen zustande. Jede Paarung absolvierte fünf Spiele, wobei Einsatz, Teamgeist und Spielfreude deutlich zu spüren waren.
Im entscheidenden dritten Satz führte das Duo aus Sickingmühle bereits mit 19:7, als Alexandra sich verletzte. Ein Weiterspielen war nicht mƶglich. WƤhrend noch überlegt wurde, ob sie sich zum Spielende auf das Feld stellen würde, um Tim die letzten Punkte alleine erspielen zu lassen, entschieden sich die Bottroper kurzerhand selbst: Sie gaben das Spiel freiwillig ab, um die Gesundheit ihrer Gegnerin nicht zu gefƤhrden. Eine selbstlose Entscheidung, die von groĆem Sportsgeist zeugte ā und bei allen Anwesenden bleibenden Eindruck hinterlieĆ.
Platzierungen und Ausklang
Der dritte Platz im A-Feld ging an Johanna Gorny und Renè Fleiss vom BVH Dorsten. Mit drei Siegen und einem Satzverhältnis von 7:4 behaupteten sie sich gegen starke Konkurrenz.
Für das leibliche Wohl sorgten die Volksbank Schermbeck sowie der REWE-Markt Beeker mit frischem Obst und Gemüse. Trotz hoher Temperaturen herrschte durchweg eine sportlich-freundliche Atmosphäre. Das 25. Mixedturnier des SV Schermbeck zeigte eindrucksvoll, was Badminton neben Technik und Ausdauer noch ausmacht: Fairness, Respekt und Teamgeist.
Beim diesjƤhrigen JungschützenschieĆen der Kilian-Schützengilde setzte sich Luisa Daunheimer mit dem 171. Schuss durch und sicherte sich den Titel der Jungschützen-Kƶnigin.
Sie tritt damit die Nachfolge von Greta Hahs an, die im vergangenen Jahr als erste weibliche Majestät der Jungschützen in die Vereinsgeschichte einging. Austragungsort des Wettbewerbs war erneut das Gelände der Sportschützen am Bleichwall.
Spannung und Treffsicherheit beim SchieĆen
Beim SchieĆen herrschte von Beginn an eine spürbare Spannung. Erfolgreich waren auch Fiona Goerke, die mit dem 44. Schuss das Zepter und mit dem 26. Schuss den rechten Flügel abschoss. Der Apfel wurde von Sean Schidelko mit dem 46. Schuss getroffen. Bereits frühzeitig sicherte sich Tom Lensing mit dem 19. Schuss den linken Flügel. Mit gleich zwei errungenen Insignien setzte Fiona Goerke ein deutliches Zeichen für ihre Treffsicherheit. Der Wettbewerb fügt sich nahtlos in die inzwischen fast zwei Jahrzehnte wƤhrende Geschichte der Jungschützen ein.
Foto: Nicole HƤuser
Jungschützen seit 2006 aktiv
Seit der Gründung der Abteilung im Jahr 2006 bietet sie Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 14 und 25 Jahren eine aktive Rolle im Schützenwesen. Besonders seit dem Jubiläumsjahr 2024, in dem mit Greta Hahs erstmals eine junge Frau den Titel errang, hat der Wettkampf der Jungschützen zusätzlich an Fahrt aufgenommen.
Inthronisierung beim Kiliansfest
Die feierliche Inthronisierung der neuen Jungschützen-Königin erfolgt am kommenden Wochenende. Ein weiterer Höhepunkt des Kiliansfestes, das vom 12. bis 15. Juli gefeiert wird. Die Jungschützen werden dort mit eigenem Zug und eigener Fahne präsent sein und die Verbundenheit zur Schermbecker Tradition sichtbar machen.
Am 3. Juli 2025 hieà es für den Jahrgang 10 der Gesamtschule Schermbeck Abschied nehmen.
Nach einem feierlichen Gottesdienst in der St.-Ludgerus-Kirche begann im Saal des Ramirez eine Abschlussfeier, die mit ihrem Oscar-Motto nicht nur emotionale, sondern auch humorvolle Akzente setzte. Für die 151 Schülerinnen und Schüler der insgesamt fünf Abschlussklassen ging ein wichtiger Lebensabschnitt zu Ende, der es verdient hatte, entsprechend gewürdigt zu werden. Der Andrang war so groĆ, dass der Saal aus allen NƤhten platzte. Einige Angehƶrige und Bekannte mussten das Geschehen aus dem AuĆenbereich verfolgen.
Kurzweiliges Programm und Erinnerung an die eigene Schulzeit
Professionell führten Paul Schneider, Lucy Krings und Fynn Harmuth mit Charme und Witz durch die verschiedenen Programmpunkte. Nach der BegrüĆung durch Schulleiter Christoph Droste und Beratungslehrerin Wibke Klees richtete auch Bürgermeister Mike Rexforth persƶnliche Worte an die Absolventen: āIhr habt gelernt, gelacht, gezweifelt und ihr habt durchgehalten. Das ist keine SelbstverstƤndlichkeit.ā
Dabei erinnerte er sich auch an seine eigene Schulzeit: āIch wusste damals nicht, wohin mich der Weg führen würde. Aber ich bin losgegangen und es war gut so.ā
Humor, persƶnlichen Einblicken und auch ein wenig Wehmut
Weitere GruĆworte kamen von Wibke Weetink, Vorsitzende der Schulpflegschaft, die ebenso wie Mike Rexforth die Bedeutung von Durchhaltevermƶgen und Zuversicht betonte. Einen besonderen Moment boten die Schülerreden von Jule Steigerwald, Naima GülcherĀ und Marion Heintz, die stellvertretend für ihre JahrgƤnge auf die gemeinsame Schulzeit zurückblickten. Mit viel Humor, persƶnlichen Einblicken und auch ein wenig Wehmut.
Foto: Ralf Meier
Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von der Schulband, die unter der Leitung von Patrick Bönki und Philipp Tenter für Stimmung sorgte. Unter anderem erklangen die Stücke Animal von Sir Chloe und Where Is My Mind von den Pixies, live gespielt von Marie Gawliczek (Bassgitarre), Johannes Hartwig (Schlagzeug), Lara Paus (Klavier), Mika Schröder (Gitarre), Josephine Stamm (Gesang), Ella Talstra (Gitarre), Leon Kasper (Bassgitarre) und Tyrow Glumm (Gitarre).
Foto: Ralf Meier
And the Oscar goes toā¦
Einen weiteren Hƶhepunkt gab es gleich zum Auftakt der Entlassfeier. Die Verleihung der āOscarsā, die im Saal für Stimmung sorgte. In verschiedenen, augenzwinkernden Kategorien wurden die Klassen für besondere Momente der vergangenen Jahre ausgezeichnet. Die 10a erhielt den Preis für die āBeste Actionsequenz bei einem Wandertagā, die 10b wurde für āDie beste Leistung im Improvisationstheater und Versteckspielā geehrt.
Foto: Ralf Meier
Die 10c sicherte sich die TrophƤe für āDas beste Versteckspiel in einem Schrankā und die 10d wurde für āUmfrisierte Wasserflaschen im Sportunterrichtā ausgezeichnet. Der Oscar für āDie beste musikalische Untermalungā ging an die 10e. Die Laudatoren Christoph Droste und Wibke Klees füllten ihre Rollen mit sichtlichem Vergnügen aus.
Foto: Ralf Meier
Verleihung des Kilianpreises
Bevor zum Abschluss die feierliche Zeugnisvergabe durch die Klassenlehrerinnen und -lehrer folgte, war es Zeit für die Verleihung des Kilianpreises durch den amtierenden Schützenkƶnig der Schützengilde Alt Schermbeck Florian WeĆel und Hauptmann Christopher Timmermann. Die diesjƤhrigen PreistrƤgerinnen sind Leona Lege, Guilina Gellisch und Klara Schult.Ā
Foto: Ralf Meier
Die Rede von Bürgermeister Mike Rexforth in voller Länge
Foto: Ralf Meier
Rede zur Entlassfeier ā Jahrgang 10 der Gesamtschule Schermbeck
Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern, Familienangehƶrige, Lehrerinnen und Lehrer, liebe GƤste, es ist mir eine besondere Freude ā und auch eine Ehre ā, heute hier bei euch zu sein, zur Entlassfeier des 10. Jahrgangs der Gesamtschule Schermbeck.
Dieser Tag gehƶrt euch, liebe Schülerinnen und Schüler. Heute steht ihr im Mittelpunkt ā und ihr habt es euch verdient. Ihr habt gelernt, gelacht, gestritten, diskutiert, manchmal vielleicht auch gezweifelt ā aber vor allem habt ihr durchgehalten. Und das ist keine SelbstverstƤndlichkeit. Ihr seid durch Jahre gegangen, die von VerƤnderungen geprƤgt waren ā in der Welt, in der Schule, in eurem eigenen Leben. Und nun steht ihr hier, am Ende eines Weges ā und am Anfang eines neuen.
Ich mƶchte heute ganz bewusst nicht nur als Bürgermeister zu euch sprechen ā sondern auch als jemand, der selbst einmal an genau diesem Punkt stand. Ich erinnere mich noch gut an meine eigene Entlassung nach der 10. Klasse. Ich weiĆ noch, wie ich damals auf meinem Stuhl saĆ ā in der Aula der Erich-Klausener Realschule in Dorsten ā mit einem Zeugnis in der Hand, vielen Gedanken im Kopf und keiner klaren Ahnung, wohin der Wind mich wehen würde.
Und wenn ich ganz ehrlich bin: Ich war mir lange Zeit nicht sicher, was ich wirklich machen will. Ob ich den richtigen Weg finde. Ob ich überhaupt einen finde. Aber ich habe etwas Entscheidendes gelernt: Nicht jede Richtung muss sofort klar sein.
Manchmal braucht es Zeit. Manchmal braucht es Umwege. Und manchmal muss man einfach den Mut haben, loszugehen ā auch wenn man das Ziel noch nicht ganz kennt. Deshalb mƶchte ich euch heute sagen: Es ist in Ordnung, wenn ihr noch nicht wisst, was genau kommt. Ihr müsst nicht heute schon euren ganzen Lebensplan kennen. Wichtig ist, dass ihr dranbleibt ā an euch glaubt, euch ausprobiert, Neues wagt.
Denn ihr habt etwas Entscheidendes: die FƤhigkeit, euch zu entwickeln. Eure Generation ist klug, kreativ, kritisch ā und ich bin überzeugt, dass ihr viel bewegen kƶnnt. Vielleicht sogar mehr, als ihr euch heute vorstellen kƶnnt.
Und bevor ich zum Schluss komme, mƶchte ich zwei ganz besondere Gruppen würdigen ā denn ohne sie wƤre dieser Tag heute nicht mƶglich: Ein groĆer Dank geht an die LehrkrƤfte der Gesamtschule Schermbeck. Sie haben euch nicht nur unterrichtet, sondern euch begleitet, unterstützt, motiviert ā und manchmal sicher auch einfach geduldig ertragen.
Sie haben euch auf diesen Abschluss vorbereitet und euch mehr mitgegeben als nur Fachwissen. Danke für euer Engagement, euren Einsatz und eure Leidenschaft. Und genauso wichtig: ein herzliches Dankeschƶn an die Eltern und Familien. Sie waren Rückhalt, Mutmacher, Chauffeure, Trƶsterinnen und Zuhƶrer. Ohne Ihre Geduld, Ihre Nerven ā und manchmal auch Ihre Ausdauer bei Hausaufgabenhilfe oder Konfliktlƶsungen ā wƤre so mancher Weg deutlich schwerer gewesen.
Vielen Dank, dass Sie Ihre Kinder auf diesem Abschnitt so stark begleitet haben.
Liebe Schülerinnen und Schüler, was auch immer ihr macht ā macht es mit Leidenschaft. Mit Anstand. Mit Respekt. Und vergesst dabei nicht, woher ihr kommt. Die Gesamtschule Schermbeck hat euch nicht nur Wissen vermittelt ā sie hat euch geprƤgt.Hier habt ihr Freundschaften geschlossen, Erfahrungen gesammelt, euch ausprobiert. Das ist ein Fundament, auf das ihr bauen kƶnnt.
Ich wünsche euch für euren weiteren Weg alles Gute. Bleibt neugierig. Bleibt mutig. Und habt Vertrauen in euch selbst ā auch wenn der Wind mal stƤrker weht. Vielleicht führt er euch an einen Ort, an dem ihr eines Tages ā so wie ich heute ā zurückblickt und sagt: āDamals wusste ich noch nicht, wohin es geht. Aber ich bin losgegangen. Und es war gut so.ā
Herzlichen Glückwunsch zu eurem Abschluss ā und alles erdenklich Gute für eure Zukunft!
Es summt, knistert und funkelt wieder im kleinsten Strommuseum Deutschlands: Der Turmverein Damm lƤdt ab sofort wieder an jedem ersten Sonntag im Monat zu einer spannenden Zeitreise durch die Geschichte der ElektrizitƤt ein. Mit viel Herzblut und Liebe zum Detail hat der Verein ein kleines, aber feines Museum geschaffen, das Besucher jeden Alters begeistert.
Unter dem Motto āStaunen, erzƤhlen, entdeckenā wird Technik hier lebendig. Zu sehen gibt es echte RaritƤten aus vergangenen Jahrzehnten ā darunter ein kurioses Highlight: ein Wasserkocher in Form einer Tasse mit direktem Stromanschluss. Ein Exponat, das heute aus Sicherheitsgründen lƤngst verboten ist, aber eindrucksvoll zeigt, wie findig Menschen früher mit Strom umgingen.
Ein Ausflug für alle Generationen: WƤhrend GroĆeltern ihren Enkeln von der elektrischen Welt ihrer Kindheit erzƤhlen, kƶnnen die Jüngsten Technik hautnah erleben. Viele der ausgestellten Objekte dürfen sogar angefasst werden ā das macht den Museumsbesuch besonders spannend, lehrreich und unterhaltsam.
Das Museum befindet sich im Turm an der StraĆe āZum Elsenbergā in 46514 Schermbeck. Geƶffnet ist es wieder am 6. Juli, 3. August, 7. September und 5. Oktober, jeweils von 11:30 bis 16 Uhr. Sonderführungen sind nach individueller Vereinbarung mƶglich. Und das Beste: Der Eintritt ist frei.
Wesel. Nach einem heiĆen Sommertag mit Temperaturen über 35 Grad zog am Mittwoch, 2. Juli 2025, eine Unwetterfront über den Kreis Wesel. Das Tiefdruckgebiet āEnginā brachte heftige Gewitter und Starkregen mit sich ā die Feuerwehren im Kreis rückten zu insgesamt 36 EinsƤtzen aus.
Linke Rheinseite und Hamminkeln besonders betroffen
Besonders stark traf es die linke Rheinseite sowie Teile von Hamminkeln. In Wesel schlug ein Blitz in ein WohngebƤude ein. Verletzt wurde dabei niemand.
200 EinsatzkrƤfte im Einsatz
Rund 200 Feuerwehrleute waren kreisweit im Einsatz oder in Bereitschaft. Sie pumpten überflutete Keller leer, sicherten StraĆen und entfernten umgestürzte BƤume.
Westnetz kontrolliert derzeit das Hochspannungsnetz am Niederrhein mit dem Hubschrauber. Ziel ist es, mƶgliche Stƶrungen frühzeitig zu erkennen und AusfƤlle zu vermeiden. Auch Mittel- und Niederspannungsleitungen werden regelmƤĆig inspiziert ā dann vom Boden aus.
PrƤzise Kontrolle aus der Luft
Mit einem Hubschrauber überprüft die Westnetz GmbH aktuell das Hochspannungsfreileitungsnetz in der Region Niederrhein. Bei einer Fluggeschwindigkeit von 20 bis 25 Stundenkilometern und in einer Flughöhe zwischen 20 und 70 Metern halten Fachkräfte gezielt Ausschau nach möglichen Schäden an Leiterseilen, Isolatoren oder Masten.
āJedes Jahr suchen wir unser Freileitungsnetz nach potenziellen Stƶrquellen ab. Dazu zƤhlen etwa BlitzschƤden oder stark verschmutzte Isolatorenā, erklƤrt Thomas von Polheim, Experte für Hochspannungsfreileitungen bei Westnetz.
Digitale Dokumentation in Echtzeit
Ein speziell geschulter Pilot steuert den Hubschrauber entlang der Trassen des 110.000-Volt-Netzes. Gleichzeitig dokumentiert von Polheim alle AuffƤlligkeiten digital und leitet umgehend notwendige Reparaturen oder Instandhaltungen in die Wege.
Der regelmƤĆige Kontrollflug hat klare Vorteile: Die Versorgungssicherheit steigt, das Risiko für ungeplante StromausfƤlle sinkt.
Bodennahe Inspektion bei Mittel- und Niederspannung
Auch das Mittelspannungsnetz (10.000 Volt) und das Niederspannungsnetz (400 Volt) geraten regelmƤĆig ins Visier der Westnetz-Fachleute ā allerdings zu FuĆ. Mitarbeitende inspizieren dabei zum Beispiel beschƤdigte MastfüĆe, verbogene Streben oder marode Fundamente.
āWitterungseinflüsse, BlitzeinschlƤge oder landwirtschaftliche Arbeiten kƶnnen das Netz beeintrƤchtigen. Unsere Kontrollen helfen, Schwachstellen rechtzeitig zu erkennen und die Energieversorgung stabil zu haltenā, betont von Polheim.
Ein Tag der Begegnung, Anerkennung und gelebten Sicherheit ā tausende GƤste nutzten die Gelegenheit, EinsatzkrƤfte hautnah zu erleben. Der Kreis Wesel und seine Partnerorganisationen zogen eine durchweg positive Bilanz.
GroĆe Resonanz bei strahlendem Wetter
Am Samstag, 28. Juni 2025, verwandelte sich das Areal rund um das Kreishaus, die Kreispolizeibehƶrde und die Kreisleitstelle in eine lebendige Blaulichtmeile. Anlass war das 50-jƤhrige Bestehen des Kreises Wesel. Tausende Besucherinnen und Besucher nutzten bei sommerlichem Wetter die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und weiteren Hilfsorganisationen zu werfen.
Foto: Kreis Wesel
Breites Spektrum an EinsatzkrƤften und Technik
Zwischen 11 und 17 Uhr prƤsentierten sich zahlreiche Organisationen der Gefahrenabwehr ā darunter Feuerwehren, Rettungsdienste, Polizei, Technisches Hilfswerk, DLRG, Bundeswehr und weitere Partner. Gezeigt wurden modernste Einsatzfahrzeuge, Ausrüstung, spektakulƤre Vorführungen und Mitmachangebote für GroĆ und Klein.
Ein besonderes Highlight waren die Rettungshundestaffeln, die ihr Können demonstrierten. Auch die Kreisleitstelle öffnete ihre Türen für exklusive Führungen. Besucherinnen und Besucher konnten live verfolgen, wie Notrufe koordiniert und Einsätze gesteuert werden.
Landrat Ingo Brohl und NR-Innenminister Herbert Reul (r.). Foto: Kreis Wesel
Offizielle Eröffnung mit prominenter Unterstützung
Landrat Ingo Brohl erƶffnete die Veranstaltung gemeinsam mit NRW-Innenminister Herbert Reul. In seiner Ansprache betonte Brohl die Bedeutung des Engagements aller Beteiligten:
āDie Blaulichtmeile war ein beeindruckendes Zeichen für das starke Miteinander in unserem Kreis. Es ist uns gelungen, den Menschen einen Einblick in die tƤgliche Arbeit der vielen haupt- und ehrenamtlichen EinsatzkrƤfte zu geben ā mit groĆem Interesse und viel positiver Rückmeldung.ā
Landrat Ingo Brohl
Austausch, Informationen und Familienprogramm
Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Interviews, Musik und Infobeiträgen rundete den Tag ab. Für Familien gab es Kinderaktionen, Infozelte zum Ausprobieren sowie ein vielseitiges gastronomisches Angebot. Der Kreis Wesel dankt allen Organisationen, Helferinnen und Helfern sowie den vielen Gästen, die diesen Tag mitgestaltet und begleitet haben.
WertschƤtzung und Ausblick
Landrat Brohl hob abschlieĆend hervor, dass die Veranstaltung weit mehr war als ein JubilƤumsfest: āDiese Veranstaltung war ein starkes Zeichen der WertschƤtzung für diejenigen, die sich tƤglich für unsere Sicherheit einsetzen. Gleichzeitig war es ein Tag des Dialogs und des Miteinanders ā so wie wir uns unseren Kreis Wesel auch in Zukunft wünschen: offen, engagiert und miteinander verbunden.ā
Nachwuchs überzeugt: Titelverteidigung beim SSV Stadtsportverband Dorsten Cup
Der SV Schermbeck hat sich den Titel beim SSV Stadtsportverband Dorsten Cup 2024/2025 eindrucksvoll zurückgeholt. Nach Platz zwei in der ersten Hinrunde ā inklusive Hallenstadtmeisterschaft ā überzeugten die Teams mit konstant starken Leistungen über alle Altersklassen hinweg.
Foto: Verein
Starke Platzierungen in mehreren Altersklassen
Besonders herausragend: dreimal Platz drei in der B-, C- und E-Jugend sowie der Turniersieg der A-Jugend bei der Feldstadtmeisterschaft. Mit insgesamt 40,3 Punkten sicherte sich der SV Schermbeck die Spitzenposition vor Blau-WeiĆ Wulfen (37 Punkte) und BVH Dorsten (27,4 Punkte).
Foto: Verein
SV Schermbeck bleibt im JugendfuĆball tonangebend
Der Verein unterstreicht mit diesem Erfolg erneut seine kontinuierliche Nachwuchsarbeit und setzt ein starkes Zeichen im JugendfuĆball der Region.
Du willst ein Teil davon sein? Dann melde dich direkt bei uns ā wir freuen uns auf VerstƤrkung in unserer Jugendabteilung!
Ein 16-jƤhriger Jugendlicher aus der Ukraine steht im Verdacht, eine 32-jƤhrige Frau und ein 19 Monate altes Kleinkind in Dorsten-Holsterhausen getƶtet zu haben. Er hatte sich am Tatort selbst bei den EinsatzkrƤften gemeldet und eine Tatbeteiligung eingerƤumt. Seit dem 30. Juni 2025 sitzt der Jugendliche in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.
Leichenfund in Waldstück ā Mordkommission ermittelt
Am frühen Morgen des 29. Juni 2025 meldeten Passanten gegen 6 Uhr zwei leblose Personen in einem Waldstück an einem Waldweg am Tüshausweg in Dorsten-Holsterhausen. Polizeibeamte fanden vor Ort eine tote Frau und ein totes Kleinkind. Aufgrund der Auffindesituation und sichtbarer Spuren von Gewalt richtete die Polizei eine Mordkommission ein. Noch am selben Tag begann die Spurensicherung am Tatort. Zuvor hatte eine Passantin die Polizei alarmiert. Bei den Opfern handelt es sich um eine 32-jährige Frau aus der Ukraine und ihre 19 Monate alte Tochter. Beide wohnten in Dorsten-Holsterhausen.
Foto: Petra Bosse
TatverdƤchtiger meldete sich selbst
Im Verlauf des Sonntagabends erschien ein 16-jƤhriger Jugendlicher am Tatort und sprach die EinsatzkrƤfte an. Wie die Ermittlungsbehƶrden mitteilten, habe er eine Tatbeteiligung eingerƤumt. Der Jugendliche wurde daraufhin vorlƤufig festgenommen. Er stammt ebenfalls aus der Ukraine und lebt in Dorsten.
Gericht ordnet Untersuchungshaft an
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen ordnete ein Gericht am 30. Juni die Untersuchungshaft gegen den TatverdƤchtigen an. Die vorlƤufigen Obduktionsergebnisse bestƤtigten, dass beide Opfer durch massive Gewalteinwirkung ums Leben kamen.
Ermittlungen laufen weiter
Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen derzeit Hintergründe, Motiv und mögliche weitere Beteiligte. Aus ermittlungstaktischen Gründen können aktuell laut Staatsanwaltschaft Essen und Polizei keine weiteren Details bekannt gegeben werden.
Einladung zum JubilƤum im Haus Kilian am 6. Juli. Das Haus Kilian lƤdt am Sonntag von 11 bis 17 Uhr zum groĆen JubilƤumsfest ein. Unter der Leitung von Nicole Schulte-Kellinghaus laufen die Vorbereitungen bereits seit Wochen. Eingeladen sind alle, die der Einrichtung verbunden sind oder einfach mitfeiern mƶchten.
Drei Jahrzehnte Haus Kilian in Schermbeck. Das soll gefeiert werden. TatsƤchlich hƤtte die Einrichtung bereits am 2. Januar feiern kƶnnen, doch Bewohner und Mitarbeitende entschieden sich bewusst gegen eine klassische Winterfeier.
Stattdessen ging es damals zu einem gemeinsamen Besuch in den Zirkus. Am ersten Juliwochenende steigt jetzt ein buntes Sommerfest auf dem AuĆengelƤnde. Genau nach dem Geschmack der 21 Bewohner, die gemeinsam mit dem 20-kƶpfigen Team das Fest vorbereiten.
Jede Menge Eigeninitiative
Am 6. Juli wollen sie gemeinsam mit dem Team, Angehƶrigen und den Schermbeckern das groĆe JubilƤum begehen. Gefeiert wird von 11 bis 17 Uhr, und eingeladen sind alle, die dem Haus Kilian verbunden sind oder einfach mitfeiern wollen. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Unter der Leitung von Nicole Schulte-Kellinghaus, die die Einrichtung seit Anfang des Jahres führt und bereits seit 1999 Teil des Teams ist, wurde in den letzten Wochen geplant, organisiert und gestaltet. āIch finde, dass unsere Bewohner hier sehr viel Teilhabe habenā, freut sich die Leiterin mit Blick auf die vielfƤltigen AktivitƤten in und mit der Gemeinde.
Auch bei den Vorbereitungen für das Sommerfest brachten sich die 21 Bewohnerinnen und Bewohner mit viel Eigeninitiative ein. Ihre Talente und Interessen wurden dabei gezielt berücksichtigt und eingebunden. SchlieĆlich reicht das Alter der Bewohner von 23 bis 72 Jahre, und jeder soll seinen Beitrag leisten kƶnnen, sei es am Grill, beim Aufbau oder beim Empfang der Besucher.
Die Antrommler schauen vorbei
Für musikalische Stimmung sorgen ab 12 Uhr die āPilsān Buamā, bevor um 15 Uhr ein Zauberkünstler GroĆ und Klein zum Staunen bringen wird. Den feierlichen Schlusspunkt des Festes bildet das Hissen der Kilian-Fahne an der neuen Fahnenstange, mit der sich das Haus auf das Kilian-Schützenfest eine Woche spƤter einstimmt. Begleitet wird dieser symbolische Moment standesgemäà von den Antrommlern.
Es war ein Tag, der in Erinnerung bleiben wird. Am Samstag erreichte das Jubiläumsschützenfest des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Gahlen seinen emotionalen und feierlichen Höhepunkt.
Bereits am frühen Nachmittag sammelten sich die Schützen auf dem Festplatz am Tƶrkentreck, wo Oberst Dominik Schneider die Mitglieder, EhrengƤste und Besucher begrüĆte. Es lag eine ganz besondere Stimmung in der Luft.
Bürgermeister im Festanzug
Die Bürgermeister von Dorsten und Schermbeck beim Schützenfest Gahlen im schwarzen Anzug statt als Amtsapotheker im Einsatz, wann hatte man das jemals zuvor gesehen? Natürlich nie. Man wird es auch nie wieder sehen, denn der elegante Auftritt war dem Anlass geschuldet. Zum 500-jährigen Jubiläum gehört natürlich auch ein angemessener Kleidungsstil.
Neues Königspaar übernimmt
Doch vor dem groĆen Festakt galt es, den neuen Thron zu proklamieren. Als Kette und Krone vom alten zum neuen Kƶnigspaar Dean Sander und Zoe Lƶker wechselten, kannte die Begeisterung keine Grenzen. Unterstützt werden sie in ihrer Regentschaft von den Thronpaaren Erik Sondermann mit Lea Drilling sowie Lukas Abelt mit Jolina Kleinsteinberg.
EhrengƤste und Auszeichnungen
Auch die Liste der EhrengƤste konnte sich sehen lassen. Neben dem Silberthron und zahlreichen Jubilaren waren u. a. auch die Landtagsabgeordnete Charlotte Quik und der Bundestagsabgeordnete Sascha van Beek dabei. Sie hatten zwei ganz besondere Auszeichnungen für den abschlieĆenden Festakt im GepƤck: Die Ehrenplakette des Landes Nordrhein-Westfalen samt Urkunde sowie eine Gedenktafel des Parlamentskreises Schützenwesen des Deutschen Bundestages. Zu den EhrengƤsten gehƶrten neben vielen anderen Friedrich-Wilhelm HƤfemeier, als Vertreter der Nispa sowie Stefan Korte und Wolfgang Lensing, die für die Volksbank Schermbeck an der Veranstaltung teilnahmen.
Ehrungen der Jubilare
Im Anschluss an die feierliche Proklamation durften die Ehrungen der Jubilare nicht fehlen. Davon gab es einige, u. a. wurden Egon Stuhldreier und Reiner Endemann für ihre 50-jährige Mitgliedschaft ebenso geehrt wie Hauptmann Manuel Lindner für 10 Jahre Arbeit im Vorstand.
Egon Stuhldreier
Reiner Endemann
Lebendige Tradition
In Marschformation ging es dann zur feierlichen Kranzniederlegung am Ehrenmal, wo sich Pfarrer Christian Hilbricht an die Anwesenden wendete, bevor Oberst Dominik Schneider den Kranz niederlegte. Ein stiller, würdevoller Moment des Gedenkens und der Verbundenheit.
GroĆer Festumzug mit Gastvereinen
Von dort setzte sich der Zug in Bewegung, um die Gastvereine abzuholen, die an verschiedenen Punkten Gahlens bereitstanden, bevor es gemeinsam zur groĆen Festwiese ging, wo die Vereine nebeneinander Aufstellung nahmen. Das eindrucksvolle Bild der fast 20 Vereine, Fahnen und Musikkapellen unterstrich eindrucksvoll, was Charlotte Quik in ihrer Rede als den āgrƶĆten Schatzā beschrieb: das gute Miteinander, das Gahlen auszeichnet.
Worte der Festredner
Auch die Worte der weiteren Festredner unterstrichen die Bedeutung dieses Tages auf besondere Weise. Tobias Stockhoff, Bürgermeister der Stadt Dorsten, sprach vom Schützenwesen als ālebendiger Tradition, die uns davor schützt, dass es kalt wird, wenn Zeiten rauer werdenā. Schermbecks Bürgermeister Mike Rexforth erinnerte an die Ursprünge des Vereins im Jahr 1525, ein Jahr voller gesellschaftlicher Umbrüche, und betonte: āTradition ist kein Staub, sondern weitergegebene WƤrme.ā In seiner sehr persƶnlichen Ansprache dankte er dem Vorstand für die monatelange Vorbereitungsarbeit und kündigte zum Frühschoppen am Sonntag augenzwinkernd eine Bier-Spende an: ā100 Liter für alle, die dann noch stehen.ā
Abschluss mit Zapfenstreich und Krƶnungsball
Mit der Ćberreichung der Ehrungen durch Charlotte Quik und Sascha van Beek und dem diesen Teil des Festes abschlieĆenden GroĆen Zapfenstreich durch die Niederrheiner Gipfelstürmer und das Tambourcorps Mƶllen wurde es dann noch einmal etwas ernster, bevor es am Abend beim Krƶnungsball mit der Tanzkapelle Casa Novas im Festzelt kein Halten mehr gab.
Parade Samstag-500 Jahre BSV Gahlen. Fotos: Petra Bosse und Ralf Meier
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Am frühen Sonntagmorgen, 29. Juni 2025, haben Passanten gegen 6 Uhr an einem Waldweg in Dorsten-Holsterhausen zwei leblose Personen entdeckt. Bei den Verstorbenen handelt es sich nach ersten Angaben der Polizei um eine Frau und ein Kleinkind. Beide wiesen Anzeichen auf, die auf Gewalteinwirkung hindeuten.
Polizeibeamte sicherten unmittelbar nach dem Fund den Bereich in der Nähe des Waldfriedhofs weiträumig ab. Eine Mordkommission wurde eingerichtet und hat die Ermittlungen übernommen.
Zur IdentitƤt der beiden Verstorbenen sowie zum mƶglichen Tatablauf machte die Polizei zunƤchst keine weiteren Angaben. Laut Angaben der Bild-Zeitung soll es sich um eine Frau zwischen 25 und 30 Jahren und ein etwa zweijƤhriges MƤdchen handeln.
Der Bereich, wo die tote Frau und das Kind gefunden wurden, ist weitrƤumig abgesperrt. Foto: Petra Bosse
Aus ermittlungstaktischen Gründen werden aktuell keine weiteren Details veröffentlicht. Die Polizei bittet um Verständnis und verweist auf die laufenden Untersuchungen.
Ein Team der Spurensicherung im Einsatz. Hier fanden Passanten die tote Frau. Foto: Petra Bosse
Hinweise von Zeugen, die am frühen Morgen im Bereich des Waldweges in Holsterhausen Beobachtungen gemacht haben, könnten dabei für die Ermittlungen von Bedeutung sein. Ob und in welcher Form ein Zeugenaufruf erfolgen wird, ist derzeit nicht bekannt.
Foto: Petra Bosse
Erst vor zwei Tagen machte ein Fall Schlagzeilen, wo ebenfalls in der Nähe des Waldfriedhofs in Dorsten-Holsterhausen zu einem Raubüberfall auf eine Mutter und ihr Kind gekommen war. Erste Details lassen aber erkennen, dass es sich nicht um die gleiche Frau und ihr Kind handelt.
Altschermbeck feiert ā und wie! Am Samstag rockte die Kilian-Vorfeier das Festzelt. Nachdem die Fahne am Kreisverkehr gehisst war, strƶmten die GƤste ins Zelt und brachten die Stimmung schnell zum Kochen.
Die Musik lief, die GlƤser klangen, die TanzflƤche füllte sich. Jetzt steigt die Spannung: Wer holt sich beim Schützenfest von Samstag, 12. Juli, bis Montag, 14. Juli, die Kƶnigswürde? Noch regieren Florian WeĆel und Kathrin Felisiak. Video: Christian Lipfert
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Am 28. Juni 2025 zeigte sich Altschermbeck von seiner besten Seite, als die Schützengilde Altschermbeck zur traditionellen Vorfeier des diesjährigen Schützenfests aufrief.
WƤhrend eine Abordnung vom amtierenden Kƶnigspaar Florian WeĆel und Kathrin Felisiak empfangen wurde, versammelte sich der Rest der Schützen am Ehrenmal, um sich auf das groĆe Gemeinschaftsereignis vorzubereiten.
Foto: Ralf Meier
Party bis in die Nacht
Gegen 19:30 Uhr setzte sich die Formation, angeführt von den Pils’n Buam, die auch mit zünftigen KlƤngen für die musikalische Untermalung sorgten, Richtung Verteilerkreis in Bewegung, wo bereits zahlreiche Zuschauer warteten. Dort hissten Major Nico Hƶller, Hauptmann Christopher Timmermann und Oberleutnant Tim GroĆe-Ruiken, unterstützt von Oberst Ralf Schlebusch, die grün-weiĆe Fahne. Als weithin sichtbare Zeichen, dass das Kilian-Schützenfest naht. Im Anschluss ging es ebenfalls in Marschformation zum Festzelt an der FreudenbergstraĆe. Hier sorgten erneut die āPils’n Buamā für Stimmung, bevor DJ Smarty ab 21:00 Uhr das musikalische Ruder übernahm.
Foto: Ralf Meier
Unter den GƤsten befanden sich auch Abordnungen der Kilian-Schützengilde Schermbeck und der Trachtenschützengilde Ćfte-Overbeck. Für einen unverƤnderten Beitrag von acht Euro konnten sich die Schützen in die bereitliegenden Listen eintragen.
Das neue Kƶnigspaar heiĆt Dean Sander und Zoe Lƶker – Fulminanter Auftakt beim Schützenfest Gahlen zum 500-jƤhrigen JubilƤum
Der Allgemeine Bürgerschützenverein Gahlen hat am Freitag sein historisches Schützenfest erƶffnet. Drei Tage lang wird nicht nur ein neues Kƶnigspaar, sondern auch 500 Jahre Vereinsgeschichte gefeiert. Schon beim Antreten am Vereinslokal und dem anschlieĆenden Marsch zum SchieĆstand am Tƶrkentreck machte sich GƤnsehaut-Feeling breit.
Das scheidende Kƶnigspaar Jessica Rademacher und Rene Heidermann. Foto Ralf Meier
Wenig spƤter richtete sich der Blick auf den SchieĆstand. Geschossen wurde wie immer mit einer original Schweizer Armbrust, ein Markenzeichen des Gahlener Wettbewerbs.
Als der erlösende Schuss fiel, kannte der Jubel keine Grenzen. Dean Sander sicherte sich die Königswürde und regiert den BSV Gahlen im Traditionsjahr. An seiner Seite regiert Zoe Löker. Als Thronpaare wählten sie Erik Sondermann mit Lea Drilling und Lukas Abelt mit Jolina Kleinsteinberg.
Foto neuer Thron: Das Hofpaar Lea Drilling/Erik Sondermann (r.) und das Hofpaar, Lukas Abelt/Jolina Kleinsteinberg (l.) unterstützen das Königspaar Dean Sander (4.v.l.)/Zoe Löker (3.v.l.). Der Königsadjutant Matthias Rutert (3.v.r.) wich nicht Gruà von der Seite seines Herrn.
Am Abend gibt es dann den groĆen Krƶnungsball im Festzelt. Mit dabei auch dann die Tanzkapelle Casa Novas. Mit dem groĆen Festball am Sonntag findet das JubilƤumsschützenfest nach drei tollen Tagen seinen Abschluss.
Schützentradition in Gahlen lebt
Dass seit 1525 in Gahlen ohne Unterbrechung Schützentradition gepflegt wird, ist schon etwas ganz Besonderes. Die Schützenbrüder von damals würden ihre Heimat zwar heute kaum wiedererkennen, doch auch vor einem halben Jahrtausend waren Spaà sowie gutes Essen und natürlich auch Trinken bei den Schützenfesten ein fester Bestandteil. Zumindest daran hat sich bis heute nicht viel geändert.
In Gahlen geht es neben der Zielsicherheit auch um gelebtes Brauchtum und da gehört der Geruch von frisch Gegrilltem ebenso dazu wie ein kaltes Getränk und die kleine Kirmes für den Nachwuchs. Fehlen darf natürlich auch die passende Stimmungsmusik nicht. Dafür sorgen in diesem Jahr die Niederrheiner Gipfelstürmer und der Tambourcorps Möllen.
Schützenfest Gahlen. Fotos: Ralf Meier
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Das scheidende Kƶnigspaar. Foto: Ralf Meier
Foto neuer Thron: Das Hofpaar Lea Drilling/Erik Sondermann (r.) und das Hofpaar, Lukas Abelt/Jolina Kleinsteinberg (l.) unterstützen das Königspaar Dean Sander (4.v.l.)/Zoe Löker (3.v.l.). Der Königsadjutant Matthias Rutert (3.v.r.) wich nicht Gruà von der Seite seines Herrn.