Mit einiger Verzögerung, aber dafür umso herzlicher, hat das Haus Kilian gestern sein 30-jähriges Bestehen gefeiert. Statt einer Feier im Januar hatte sich die Einrichtung bewusst für ein Fest im Sommer entschieden.
Trotz des durchwachsenen Wetters sollte sich diese Entscheidung auszahlen. Zwischen 11:00 und 17:00 Uhr wurde das Gelände zum Treffpunkt für Angehörige, Nachbarn und Freunde des Hauses, die gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern diesen besonderen Tag würdig begingen.

Zauberei, Flagge und feuchte Grüße von oben
Schon am Vormittag herrschte reges Treiben auf dem Gelände. Die Kapelle „Pils’n Buam“ sorgte ab 12 Uhr für musikalische Unterhaltung und schaffte es spielend, die Stimmung unter den Gästen anzuheizen. Der am Nachmittag einsetzende Regen war zwar kein willkommener Gast, doch Dank wetterfester Pavillons blieben Würstchen, Waffeln und Getränke trocken. Auch der guten Laune konnte der feuchte Gruß von oben nichts anhaben.

Im Mittelpunkt des Festes stand weniger das Wetter als vielmehr die Herzlichkeit, die in jeder Begegnung spürbar wurde. Als Zauberer Robert Fislage um 15:00 Uhr mit seinem überdimensionalen Zauberstab die Gäste in die Welt der Magie entführte, gab es rundum begeisterte Gesichter.
Einen weiteren Höhepunkt markierte der Empfang der Antrommler, die kurz nach 17:00 Uhr von Nicole Schulte-Kellinghaus zum Hissen der Fahne für das anstehende Kilian-Schützenfest begrüßt wurden. Ein durch und durch gelungener Tag, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.























