Andrea und Marc Stemmermann aus Schermbeck rƤumen bei der Landesmeisterschaft der Sportschützen erneut ab ā trotz Verletzungspech. Insgesamt vier Medaillen gehen auf ihr Konto, zwei davon im Team. Auch in den Einzelwertungen sicherten sich sie und ihre Teamkollegen PodestplƤtze.
Raesfelder Sportschützen mit starker Bilanz
Durch technische Probleme im Landesleistungszentrum Dortmund zog sich die Landesmeisterschaft der Sportschützen NRW diesmal bis in den Juli. Am Ende konnten sich die Raesfelder Sportschützen über eine beeindruckende Medaillenausbeute freuen: Insgesamt 24 Medaillen ā darunter neunmal Gold ā gingen nach Raesfeld. Einen groĆen Anteil daran hatte erneut das Schermbecker Ehepaar Andrea und Marc Stemmermann.
Doppel-Gold für die Stemmermanns
Zusammen mit Klaus Rautenberg holten die beiden in der Disziplin Luftpistole Auflage Mannschafts-Gold ā wie bereits im Vorjahr. Rautenberg sicherte sich zusƤtzlich Gold in der Einzelwertung (Senioren II), Marc Stemmermann gewann Silber bei den Senioren I.
Am darauffolgenden Tag wurde Luftgewehr Auflage geschossen ā mit demselben Ergebnis: Mannschaftsgold für Andrea und Marc Stemmermann, diesmal gemeinsam mit Wolfgang Kafke. Auch in den Einzelwertungen überzeugten ihre Teamkollegen: Kafke holte Silber bei den Senioren II, Marc Stemmermann Bronze bei den Senioren I.
Mit Kreuzbandriss zum Mannschaftserfolg
Andrea Stemmermann schrammte bei beiden Disziplinen knapp an einer Einzelmedaille vorbei. Mit Platz 11 (Luftpistole Auflage) und Platz 8 (Luftgewehr Auflage) zeigte sie jedoch eine starke Leistung ā vor allem unter den UmstƤnden.
āVier Wochen vor der Landesmeisterschaft hatte ich einen Fahrradunfallā, berichtet sie. āKreuzband gerissen, Meniskus lƤdiert ā an Training war nicht zu denken.ā Trotzdem entschied sie sich, für ihre Mannschaft an den Start zu gehen. āMit Orthese hƤtte ich nicht schieĆen dürfen, da fehlt die Genehmigung vom Verband. Aber ohne mich hƤtte die Mannschaft nicht starten kƶnnen ā das wollte ich nicht riskieren.ā
Dass es trotzdem zweimal zu Gold reichte, freut sie umso mehr: āDer Wahnsinn!ā Jetzt warten Andrea und Marc gespannt auf die Limitzahlen für die Deutsche Meisterschaft im Herbst ā und wollen dort erneut alles geben.
āDer Pflegedienst Van der Wurp in Dorsten-Holsterhausen verbindet Menschlichkeit mit hoher Pflegekompetenzā. Wenn man Knut van der Wurp gegenübersitzt, wird schnell klar, dass hier jemand spricht, der Pflege nicht als reine Dienstleistung versteht, sondern als Berufung. āIch kann die Altenpflege nicht neu erfinden, aber den Umgang damit,ā ist das Credo, das er seit vielen Jahren lebt. Es ist der Kern einer Philosophie, die seinen aktuell 31 Mitarbeitenden klare Orientierung und den betreuten Menschen ein HƶchstmaĆ an QualitƤt und Würde garantiert.
Dafür steht der Pflegedienst van der Wurp
Behandlungspflege
Grundpflege
Demenz- & gerontopsychiatrische Betreuung
Seniorenbetreuung & Alltagshilfe
Hauswirtschaft & Einkaufshilfe
Pflegeberatung & Unterstützung bei Pflegegrad/Anträgen
Gegründet in Dorsten-Holsterhausen, versorgt der ambulante Dienst inzwischen Menschen bis nach Wulfen, Lembeck, Schermbeck, Erle und Marienthal. Das Team wƤchst, aber mit AugenmaĆ: āWir hatten einmal fast 60 BeschƤftigte, doch das war zu viel. Heute haben wir hier am Standort optimale Bedingungen und streben eine maximale TeamgrƶĆe von 35 bis 40 an.
Doch die Nachfrage ist ungebrochen hoch. Die logische Konsequenz daraus ist, dass in Kürze in Schermbeck ein zweiter Standort entstehen soll. Mit eigenem Pflegebüro, eigener Leitung und kurzen Wegen zu den Patienten.
Denn QualitƤt in der Pflege beginnt für Knut van der Wurp beim Miteinander, im Team, mit den Angehƶrigen und vor allem mit den Menschen, die auf Pflege angewiesen sind. So gibt es im Unternehmen keine 12-Stunden-Schichten, dafür aber ein hohes MaĆ an Eigenverantwortung und ein Gehalt über dem regionalen Durchschnitt. āNur wer mit einem guten Gefühl nach Hause geht, kann auch mit einem guten Gefühl zur Arbeit kommen. Das spüren am Ende auch die Menschen, die unsere Unterstützung benƶtigen.ā Denn letztendlich führt die Mitarbeiterzufriedenheit auch zur Kundenzufriedenheit.
Es geht um Beziehung, Würde, Zugehörigkeit
Das Leistungsportfolio ist ebenso breit wie individuell. Von der klassischen Grundpflege über die medizinische Behandlungspflege bis hin zur Betreuung im Alltag durch geschulte Hauswirtschaftskräfte ist der Dienst immer so aufgestellt, wie es die Situation erfordert. Egal ob nach einem Krankenhausaufenthalt, bei chronischen Erkrankungen oder bei dauerhafter Pflegebedürftigkeit, das Ziel ist stets, den Verbleib in den eigenen vier Wänden so lange es geht zu ermöglichen.
Knut van der Wurp sieht sich inzwischen mehr als Coach und Berater. Er unterstützt das gesamte Team dabei, die ganzheitlichen Aspekte der Pflege in die BetreuungsmaĆnahmen einzubinden, gerade auch im Hinblick auf psychisches und spirituelles Leid. Zurecht ist der Chef stolz auf die Struktur, die er in seinem Unternehmen geschaffen hat. Stolz ist er auch auf seine Mitarbeiter, die alle einen tollen Job machen. Wenn es doch an einer Stelle einmal hakt, plƤdiert er dafür, nach Lƶsungen zu suchen und nicht nach Schuldigen. āPflege ist mehr als Waschen, Anziehen und Medikamente verabreichen. Es geht um Beziehung, Würde, Zugehƶrigkeit.ā
Sie benötigen Unterstützung bei der Versorgung eines geliebten Menschen? Dann sind Sie hier in den richtigen Händen.
Immer mehr Unternehmen setzen auf den Dreiklang aus individueller Strategie, Fokus auf Machbarkeit und Erfolgskontrolle. Das bringt ihnen neue Kunden und UmsƤtze und hat dem Beratungshaus WACHSTUMSPLAN den dritten TOP CONSULTANT Award eingebracht.
Der Maschinenbau und der technische Mittelstand in seiner Gesamtheit sind das Rückgrat der Industrie in Deutschland und oft global führend. Doch diese von technischer Exzellenz geprägte Branche tut sich auf dem Gebiet der Neukundengewinnung oft noch schwer und lässt so Umsatzchancen verstreichen. Der Grund dafür ist häufig, dass Vertrieb auch von Mitarbeitenden mit technischem Hintergrund übernommen wird. Aus technischer Perspektive ist das durchaus sinnvoll.
SchlieĆlich sind die Lƶsungen und Produkte oft sehr anspruchsvoll und verlangen tiefgehende Kenntnis der Sache. Allerdings bedeutet das oft eine zusƤtzliche Belastung für Mitarbeitende und das āNebenherā des Vertriebs bremst auch dessen Professionalisierung. Unterm Strich bleibt der Vertrieb damit oft unter seinen Mƶglichkeiten. Das fƤllt nicht auf, weil es auch so funktioniert. Allerdings lassen sich Unternehmen damit auch Chancen auf Umsatz, Wachstum und damit langfristigen Erfolg entgehen.
Wachstum und Neukundengewinnung systematisch entwickeln
An dieser Stelle setzt die WACHSTUMSPLAN GmbH aus Münster an: Das Beratungsunternehmen entwickelt für Unternehmen aus dem technischen Mittelstand Strategien, um systematisch Neukunden zu akquirieren und so Wachstum zu generieren. WACHSTUMSPLAN setzt dabei auf eine strukturierte Herangehensweise, die drei Prinzipien folgt:
MaĆgeschneidert statt von der Stange: Jedes Unternehmen im Maschinenbau ist anders, jedes Produkt ist anders und jedes Marktumfeld ist es auch. Danach muss sich jeder systematische Wachstumsplan für technische Unternehmen richten. Bei WACHSTUMPLAN gibt es daher keine Standardlƶsungen, sondern maĆgeschneiderte Strategien und Systeme, die exakt auf die realen Anforderungen des jeweiligen Unternehmens und dessen Branche passen, egal ob aus dem Maschinenbau, ob Zulieferer oder spezialisierter Komponentenhersteller.
Gesunder Pragmatismus: eit und Ressourcen in Unternehmen sind immer knapp. WACHSTUMSPLAN begegnet dem mit einer pragmatischen Umsetzung von Vertriebsstrategien, die sich an dem orientieren, was realistisch mƶglich ist. Das Ergebnis ist eine Planung mit starkem Fokus auf und Begleitung bei der Umsetzung ā mit zielorientierten Prozessen, klaren Strukturen, einer agilen Herangehensweise und der notwendigen zeitlichen FlexibilitƤt bei der Erreichung von Zielen.
Erfolgskontrolle: Beratungsleistungen sind immer eine Investition. Und die muss sich nachhaltig lohnen. Ganz wesentliches Element der individuellen Strategie sind deshalb, zur Kontrolle und Optimierung, auch immer konkrete, nachweisbare Ziele und Kundenfeedback.
Ausgezeichnete Beratung: TrƤger des TOP CONSULTANT Awards 2025
Ćber 150 Unternehmen aus vielen technischen Branchen haben ihren Vertrieb bisher zusammen mit Wachstumsplan von Grund auf neu ausgerichtet. Mit Erfolg, wie die dritte Auszeichnung mit dem TOP CONSULTANT zeigt, den die GeschƤftsführung der WACHSTUMSPLAN GmbH am Freitag, den 27. Juni 2025 in Mainz im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits aus der Hand von Alt-BundesprƤsidenten Christian Wulff entgegennehmen durfte. Die renommierte Auszeichnung wird Beratungsunternehmen auf Basis der Bewertung ihrer Arbeit durch deren Kunden verliehen und steht damit wie kaum eine andere für geprüfte BeratungsqualitƤt.
Der SV Schermbeck 2020 und das INJOY Dorsten haben die Verlängerung ihrer Partnerschaft bekanntgegeben. Damit bleibt das Premium-Fitnessstudio aus Dorsten dem Verein für weitere zwei Jahre als starker Hauptsponsor erhalten.
Mit dieser Entscheidung setzen beide Seiten ein klares Zeichen für Verlässlichkeit, gemeinsames Wachstum und gegenseitige Wertschätzung. Und das seit nunmehr fast zwei Jahrzehnten.
Klares Bekenntnis zum SV Schermbeck 2020
Warum die Partnerschaft seit so langer Zeit trƤgt, fasst INJOY-GeschƤftsführer Paul Underberg in einem Satz zusammen: āKonstanz, KontinuitƤt und wechselseitige VerlƤsslichkeit zeichnen diese, unsere Partnerschaft seit mehr als 17 Jahren aus. Mir gefƤllt zudem, wie der Verein durch den 1. Vorsitzenden Günther Beck samt Vorstand und Beirat geführt wird und sportlich durch alle Ehrenamtler bis in die Jugend geleitet wird. Mit Emotion, Aufmerksamkeit und Reputation kommt beim Sponsoring auch immer etwas zurück. Der 2024 neu gegründete BusinessClub des SVS 2020 lƤdt das noch mal mit groĆem Nutzen für alle auf.ā
Vorteile auch im Alltag
Auch für die Mitglieder des SV Schermbeck ergeben sich zahlreiche Vorteile. Viele von ihnen trainieren regelmƤĆig im INJOY Dorsten und profitieren dort von besonderen Konditionen. So wird die Partnerschaft nicht nur auf FunktionƤrsebene gelebt, sondern zeigt sich auch im Alltag.
So bewahrheitet sich wieder einmal die alte Lebensweisheit, mit der schon Sir Alf Ramsey die englische FuĆballnationalmannschaft 1966 zum WM-Titel geführt hat: āNever change a winning team!ā
Kreiswahlausschuss Wesel befasst sich mit Beschwerde gegen WahlvorschlƤge der BfB Schermbeck
Laut Verwaltungsvorlage vom 21. Juli 2025 wird sich der Kreiswahlausschuss des Kreises Wesel in seiner Sitzung am 24. Juli 2025 mit einer Beschwerde nach §āÆ18 AbsatzāÆ4 des Kommunalwahlgesetzes NRW (KWahlG NRW) befassen. Im Mittelpunkt steht die Zulassung der WahlvorschlƤge der WƤhlergemeinschaft Bürger für Bürger (BfB) Schermbeck für die Kommunalwahlen im September.
Beschwerde gegen BfB Schermbeck: Kreis Wesel prüft Zulassung
Der Wahlausschuss der Gemeinde Schermbeck hatte am 16. Juli 2025 sƤmtliche von der BfB eingereichten WahlvorschlƤge für die Bürgermeister- und Ratswahl zugelassen. Gegen diesen Beschluss richtete sich eine Beschwerde von Klaus Roth, datiert auf den 17. und 19. Juli. Er kritisierte unter anderem, dass im Vorfeld der Aufstellungsversammlung neue Mitglieder unrechtmƤĆig in die WƤhlergemeinschaft aufgenommen worden seien, die dann stimmberechtigt an der Versammlung teilgenommen hƤtten. Zudem seien zwei Mitglieder ihrer Ansicht nach zu Unrecht vom Stimmrecht ausgeschlossen worden.
Kreis empfiehlt Zurückweisung
Nach EinschƤtzung der Kreisverwaltung ist die Beschwerde bereits formell unzulƤssig. Gemäà §āÆ18 Abs.āÆ4 SatzāÆ2 KWahlG NRW kƶnnen Beschwerden gegen zugelassene WahlvorschlƤge ausschlieĆlich durch den Wahlleiter der Gemeinde, die Aufsichtsbehƶrde oder die oberste Aufsichtsbehƶrde eingelegt werden ā nicht durch Privatpersonen. Die Verwaltung empfiehlt daher die Zurückweisung der Beschwerde aus formalen Gründen.
Beschwerde gegen BfB Schermbeck: Kreis Wesel prüft Zulassung
ErgƤnzend heiĆt es in der Vorlage, der Wahlleiter der Gemeinde Schermbeck habe im Vorfeld GesprƤche mit Vertretern der BfB geführt. Dabei seien die Teilnahmeberechtigungen und Stimmrechtsfragen aus Sicht der Wahlleitung nachvollziehbar und rechtlich zulƤssig dargestellt worden. Auch die Kreiswahlleitung überzeugte sich nach Vorlage der Unterlagen davon, dass keine formalen Beanstandungen vorliegen. VerstƶĆe gegen internes Satzungsrecht von Parteien oder WƤhlergruppen gehƶren laut Verwaltung grundsƤtzlich nicht zum Prüfungsumfang der Wahlbehƶrden. MaĆgeblich sei allein, dass die Niederschrift der Aufstellungsversammlung sowie die eidesstattlichen Versicherungen ordnungsgemäà vorliegen ā was nach Aussage der Wahlleitung der Fall sei.
Klaus Roth kritisiert Aufnahme neuer Mitglieder ohne Einladung
In seiner Beschwerde kritisiert Klaus Roth das Verfahren zur Aufnahme neuer Mitglieder in die BfB kurz vor der Mitgliederversammlung am 5. Juni 2025. Am 2. Juni, zu diesem Zeitpunkt war Roth noch Vorsitzender, fand nach Angaben der Verwaltung eine Vorstandssitzung statt, in der fünf neue Mitglieder aufgenommen wurden. Laut Stellungnahme der Verwaltung hätten zwei Vorstandsmitglieder erklärt, Roth und ein weiteres Mitglied seien eingeladen worden, aber nicht erschienen. Die Aufnahme der neuen Mitglieder sei mit einfacher Mehrheit beschlossen worden.
Roth stellt dies in Frage. Er betont, dass er als Vorsitzender für die Einladung zu Vorstandssitzungen zuständig gewesen sei, eine solche Einladung habe er jedoch nicht ausgesprochen. Er selbst und ein weiteres Vorstandsmitglied hätten weder eingeladen noch informiert teilgenommen. Die neuen Mitglieder waren bei der Aufstellungsversammlung stimmberechtigt, aus Roths Sicht ein satzungswidriges Vorgehen, das Einfluss auf den Ablauf und die Legitimation der Bewerberaufstellung gehabt haben könnte.
Führungswechsel bei der BfB Schermbeck vor der Kommunalwahl 2025
Unabhängig von der laufenden Prüfung durch den Kreiswahlausschuss hat sich die BfB Schermbeck bereits Anfang Juni neu aufgestellt. Bei der Mitgliederversammlung am 5. Juni 2025 übergab Klaus Roth nach vielen Jahren den Vorsitz. Neuer Vorsitzender ist Stefan Dürrbaum. Er führt die Wählergemeinschaft mit einem erweiterten Vorstandsteam in den Kommunalwahlkampf. Ziel sei es, mit frischen Impulsen und einer generationenübergreifenden Ausrichtung neue Wählerschichten zu erreichen.
Weiteres Verfahren
Die Entscheidung des Kreiswahlausschusses über die ZulƤssigkeit der BfB-WahlvorschlƤge wird mit dem Beschluss am 24. Juli 2025 verbindlich. Eine Anfechtung ist anschlieĆend nur noch im Rahmen eines Wahlprüfungsverfahrens mƶglich (§āÆ18 Abs.āÆ4 SƤtzeāÆ8 undāÆ9 KWahlG NRW).
Nachholtermin steht fest: Am Samstag, 26. Juli 2025, sorgt die Band Back2Beat endlich wieder für Stimmung bei Selecao Sports & More. Das beliebte Grillbuffet und Live-Musik garantieren einen gelungenen Sommerabend.
Kosten: ⬠15,ā Eintritt sowie das Buffet für zusƤtzlich 15 Euro
Anmeldung: Vorab erwünscht ā gerne mit Freunden!
Live-Musik, Grillbuffet und gute Stimmung
Nachdem das Konzert im Februar krankheitsbedingt verschoben werden musste, freuen sich die GƤste und Veranstalter nun umso mehr auf den neuen Termin: Die Coverband Back2Beat bringt Rockklassiker und gute Laune auf die Bühne ā genau das Richtige für einen entspannten Sommerabend in geselliger AtmosphƤre.
Ab 19.00 Uhr startet das beliebte Grillbuffet auf dem GelƤnde von Selecao Sports & More. Die Band legt voraussichtlich zwischen 20.00 und 20.30 Uhr los.
Wer dabei sein mƶchte, sollte sich schnell anmelden
Einfach bei Selecao Sports & More vorbeikommen oder telefonisch bzw. per Mail Bescheid geben.
Der Gahlener Umweltschutzvereins findet am 13. August 2025 die fünfte Entdeckungsreise für Kinder statt. Von 15 bis ca. 18 Uhr dreht sich im FƤrbergarten des āartpark Hoher Bergā in Schermbeck-Gahlen alles um Pflanzen, Farben und KreativitƤt
Auf Spurensuche im Pflanzenreich
Rund 15 Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren aus der Region kƶnnen laut Mitteilung des Gahlener Umweltvereins erkunden, wie sich aus FƤrberpflanzen natürliche Farben gewinnen lassen. Gemeinsam ziehen sie Pflanzen vor, pflegen und ernten sie ā und lernen, wie daraus mit traditionellen Techniken Farben entstehen.
Mit Naturfarben kreativ werden
Ob Schreiben, Malen oder Stoffe fƤrben: Die selbst hergestellten Naturfarben lassen sich vielfƤltig einsetzen. Der Workshop verbindet spielerisch Wissen, KreativitƤt und Naturerlebnis ā und macht Lust aufs Selbermachen.
Lernen im Kulturlabor
Der Veranstaltungsort, der āartpark Hoher Bergā, ist ein zertifiziertes Kulturlabor für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Er bietet optimale Bedingungen für einen spannenden Nachmittag drauĆen.
Anmeldungen kƶnnen unter [email protected]unter Angabe von Name und Alter des Kindes erfolgen.
In der Feldmark in Dorsten lebt Yvonne Brock Künstler ā eine Frau, die sich mit viel Engagement für Igel einsetzt. Was mit einem erschütternden Erlebnis begann, wurde für sie zur Herzensangelegenheit.
āIch wurde durch einen lauten Schrei gewecktā, erinnert sie sich an einen Sommermorgen vor ein paar Jahren. Der Ursprung des GerƤuschs: Ein MƤhroboter hatte in einem Garten einen Igel erfasst und schwer verletzt. Am nƤchsten Tag ā zur Mittagszeit, was für nachtaktive Tiere hƶchst ungewƶhnlich ist ā tauchte das Tier im Garten von Yvonne Brock Künstler auf. Für sie stand sofort fest: Sie muss helfen.
Igelhilfe ist lƤngst an Grenzen gestoĆen
Zusammen mit ihren beiden Kindern brachte sie den schwer verletzten Igel zur TierƤrztin und kümmerte sich anschlieĆend liebevoll um seine Genesung. In dieser Zeit suchte sie Rat bei einer Igelhilfe in Marl ā auch dort: Ćberlastung. Rund 130 Igel werden dort ehrenamtlich versorgt, die KapazitƤten lƤngst erschƶpft.
Ganz Ƥhnlich geht es inzwischen der Igelhilfe Dorsten. In einem bewegenden Beitrag auf Facebook kündigte die Organisation an, ihren Betrieb in einigen Monaten einstellen zu müssen ā aus Zeitgründen, wegen der schieren Anzahl verletzter Tiere, wegen Ćberforderung. Trotzdem betont das Team: āWir kƤmpfen weiter um jedes Leben.ā
Jeder kann für die Tiere etwas tun
Für Yvonne Brock Künstler ein weiterer Ansporn, sich im Rahmen ihrer Mƶglichkeiten einzubringen. Doch eines ist ihr dabei besonders wichtig: Sie mƶchte nicht anklagen oder belehren ā sondern VerstƤndnis wecken. āEs geht nicht darum, mit dem Finger auf andere zu zeigenā, sagt sie. āIch wünsche mir nur, dass wir alle ein wenig achtsamer werden.ā
Igel im Garten. Foto: pixabay
So weist sie behutsam auf Gefahren hin, die Igeln in GƤrten begegnen kƶnnen: Vor dem Einsatz von Freischneidern oder RasenmƤhern sollte man sich die Zeit nehmen, vorher nachzusehen, ob sich Tiere im Gebüsch oder hohen Gras verstecken. MƤhroboter sollten mƶglichst nur tagsüber betrieben werden, denn Igel sind nachtaktiv. Auf Giftstoffe wie Schneckenkorn sollte verzichtet werden ā nicht nur Igel, auch andere Wildtiere und Haustiere kƶnnen daran leiden.
Immer mehr verletzte Igel gefunden
Immer wieder werden in Dorsten verletzte Igel gefunden ā oft von Kindern, die auf die kleinen Tiere aufmerksam werden. Viele von ihnen wurden durch GartengerƤte verletzt. Dabei sind Igel nicht nur niedlich, sondern auch nützlich: Sie fressen SchƤdlinge wie Nacktschnecken und tragen zur natürlichen Balance im Garten bei.
Doch Igel gehƶren heute zu den bedrohten Arten. Sie stehen auf der Roten Liste ā ein stilles Alarmsignal, das leicht überhƶrt wird. āWenn jeder ein bisschen aufpasst, kƶnnen wir gemeinsam viel für die Igel in Dorsten erreichenā, davon ist Yvonne Brock Künstler überzeugt.
Bündnis 90/Die Grünen Schermbeck haben ihre Kandidierenden für die 13 Wahlbezirke benannt.
Nach Angaben des Ortsverbands handele es sich um eine Mischung aus erfahrenen und neuen Mitgliedern, die unterschiedliche Perspektiven in die Kommunalpolitik einbringen sollen.
āSchermbeck braucht neue Impulse: für grüne FreirƤume, nachhaltige MobilitƤt, den Schutz und die Erweiterung von unversiegelten FlƤchen und echten Klimaschutzā, sagt Nicole Stenkamp, Sprecherin des Ortsverbands und Kandidatin für Altschermbeck-Dorf (Wahlbezirk 10). āUnser Team bringt dafür die nƶtige Vielfalt und die passenden Ideen mit.ā
Ćbersicht der Grünen-Kandidaturen in Schermbeck
Im Norden tritt Ralf Gelzeleuchter im Wahlbezirk 11 (Siegelhof/KettelerstraĆe) an. Er wolle sich für einen gerechten Umgang mit den Kommunalfinanzen einsetzen. In Gahlen kandidieren zudem Stefan Steinkühler (Wahlbezirk 12, Heisterkamp) und Kristin Rittmann (Wahlbezirk 13, Besten). Nach Angaben des Ortsverbands mƶchten beide die Infrastruktur im AuĆenbereich ā etwa Rad- und Wirtschaftswege ā in den Fokus rücken.
āVom Weselerwald bis Gahlen ā wir stehen für eine Politik, die zuhƶrt, Verantwortung übernimmt und Schermbeck mit neuen Ideen zukunftsfƤhig gestaltetā, ergƤnzt Holger Schoel, Sprecher des Ortsverbands und Kandidat für den Ortskern (Wahlbezirk 5).
Die Kandidierenden im Ćberblick
Weselerwald/DƤmmerwald/Malberg ā Jenny Beloch
Damm ā Thomas Beloch
Waldweg/Bricht ā Dirk Buddenkotte
Bƶsenberg/Lichtenhagen ā Klaus Stenkamp
Ortskern ā Holger Schoel
Schieneberg/Hoher Weg ā Ulrike Trick
Rüste/Gewerbegebiet ā Britta Wegner
Ćfte/Overbeck/Overhagen ā Thomas Wegner
MarellenkƤmpe/KastanienstraĆe ā Jürgen Trick
Altschermbeck-Dorf ā Nicole Stenkamp
Siegelhof/KettelerstraĆe ā Ralf Gelzeleuchter
Gahlen-Heisterkamp ā Stefan Steinkühler
Gahlen-Besten ā Kristin Rittmann
āWir laden alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Schermbeck ein, mit uns ins GesprƤch zu kommen. Gute Politik beginnt mit Zuhƶrenā, so Nicole Stenkamp.
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 9. Juli 2025 Nicole Schulte-Kellinghaus zur neuen Behindertenbeauftragten der Gemeinde Schermbeck ernannt, wie die Gemeindeverwaltung mitteilt.
Sie übernimmt das Amt von der verstorbenen Birgitt Förster, die sich über viele Jahre engagiert für Menschen mit Behinderung eingesetzt habe.
Bürgermeister: āEine starke Persƶnlichkeit für eine wichtige Aufgabeā
Bürgermeister Mike Rexforth würdigte die Bedeutung der Position und zeigte sich erfreut über die Wahl: āMit Frau Schulte-Kellinghaus haben wir eine fachlich versierte und menschlich überzeugende Persƶnlichkeit für diese Aufgabe gewinnen kƶnnen. Als Leiterin des Hauses Kilian ist sie in Schermbeck gut vernetzt und bringt viel Erfahrung in der Behindertenhilfe mit.ā
Einsatz für Teilhabe und Barrierefreiheit
Die neue Beauftragte ist Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen. Sie setze sich auf kommunaler Ebene für ihre Belange ein. Ziel sei es, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern und Barrieren abzubauen, sowohl im Alltag als auch im übertragenen Sinne.
Kontakt für Anliegen aus der Bevölkerung
Für Fragen, Hinweise oder Anregungen steht Nicole Schulte-Kellinghaus künftig als Ansprechpartnerin zur Verfügung: š Telefon: 02853 / 954051 š§ E-Mail: [email protected]
Am ersten Ferienwochenende führte die Polizei im Kreis Wesel umfassende Verkehrskontrollen durch. Auch in Schermbeck-Gahlen stoppten die Beamten einen besonders schnellen Autofahrer. Die meisten Reisenden verhielten sich jedoch vorbildlich.
Schwerpunktkontrollen auf Ferienrouten
Am Samstag war der Verkehrsdienst der Polizei Wesel von 9 bis 18 Uhr an mehreren Standorten im Kreisgebiet im Einsatz. Ziel war es, den Ferienreiseverkehr zu überwachen. Neben mobilen Kontrollen rückten die EinsatzkrƤfte auch zur Reeser LandstraĆe bei Wesel-Flüren aus, nahe dem beliebten FreizeitgelƤnde āGrav Inselā. Dort kontrollierten sie gezielt Wohnmobile, Gespanne mit AnhƤngern und Motorradfahrer. Die Mehrheit der kontrollierten Verkehrsteilnehmer zeigte sich regelkonform. In vielen FƤllen reichte ein kurzes GesprƤch, um kleinere Unsicherheiten zu klƤren.
Raser in Gahlen mit 85 km/h in der 30er-Zone
In Schermbeck-Gahlen wurde ein 27-jƤhriger Mann gestoppt, der auf der KirchstraĆe in Richtung Ortsmitte mit 85 km/h durch die Tempo-30-Zone fuhr. Ihm drohen nun zwei Monate Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.
Illegale Umbauten bei Tuning-Fahrzeugen
In Wesel nahmen die Beamten auch Fahrzeuge der Raser-, Poser- und Tuningszene ins Visier. Bei mehreren Autos war die Betriebserlaubnis erloschen ā unter anderem wegen nicht eingetragener Anbauten. Zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wurden gefertigt.
So schƶn war der Thronball 2025 am Sonntag in Altschermbeck
Was für eine Nacht! Das Kƶnigspaar Florian WeĆel und Kathrin Felisiak hatte noch einmal die groĆe Bühne ā und nutzte sie in vollen Zügen. Gemeinsam mit ihrem Throngefolge Nina GroĆe-Ruiken, Sven Felisiak, Isabell Schwering und Martin GroĆe-Ruiken wurde getanzt, gelacht und gefeiert, was das Zeug hielt.
Licht aus, Spot an ā Bühne frei für Walzer & Bella
Als die Lichter gedimmt wurden und die ersten Walzertakte erklangen, gehörte die Tanzfläche ganz der Throngesellschaft. Walzerträume? Definitiv. Doch dabei blieb es nicht. Spätestens bei Bella, Bella gab es kein Halten mehr: Die Tanzfläche platzte aus allen Nähten, Schuhe wurden zur Nebensache und der Takt zum Lebensgefühl.
Der Letzte macht das Licht aus ā oder war es der Kƶnig?
Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden. Der Kƶnig selbst verriet spƤter augenzwinkernd: āIch war wohl der Letzte, der ins Bett gegangen ist, so gegen sechs Uhr.ā Viel Schlaf blieb da nicht, denn wenige Stunden spƤter ging es direkt weiter, an die Vogelstange. SchlieĆlich wartet der nƤchste Kƶnig nicht gern.
Altschermbeck-Kƶnigsball Sonntag. Fotos: Petra Bosse
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Ein spannendes Duell an der Vogelstange krönte das Schützenfest Altschermbeck 2025. Mit dem 483. Schuss holte Ralf Grömping den Vogel von der Stange.Königin ist Michaela Deuster.
Kƶnigspaar der Kiliangilde Altschermbeck Ralf Grƶmping und Michaela Deuster
Bereits am frühen Vormittag herrschte reges Treiben an der Vogelstange in Altschermbeck an der Erler StraĆe. Das überraschte kaum jemanden, denn hinter den Schützen lag eine ereignisreiche Nacht. Beim festlichen Kƶnigsball wurde das noch amtierende Kƶnigspaar Florian WeĆel und Kathrin Felisiak zusammen mit dem Throngefolge Nina GroĆe-Ruiken, Sven Felisiak, Isabell Schwering und Martin GroĆe-Ruiken noch einmal ordentlich gefeiert.
Das scheidende Kƶnigspaar wurde feierlich verabschiedet. Foto: Petra Bosse
Zuvor fand eine feierliche Parade statt, bei der zahlreiche Zuschauer am Ehrenmal und entlang der Erler StraĆe mitfieberten. Hƶhepunkt war die Einweihung der vierten Schützenfahne. Die Stimmung war ausgelassen, gleichzeitig stieg die Spannung. Wer würde das sympathische Kƶnigspaar ablƶsen?
Ziel anvisiert ā wer trifft den Vogel?
Schon früh am Morgen traten die Schützen an, um sich an den Insignien des hƶlzernen Vogels zu versuchen. Flügel, Apfel, Zepter und Krone wurden nach und nach abgeschossen. Nach einer kurzen SchieĆpause ging es dann in die entscheidende Phase.
Jetzt wurde es spannend. Simon Bremer und Ralf Grƶmping standen im Finale um die Kƶnigswürde, ein Duell mit Wiedererkennungswert. Für Grƶmping war es nƤmlich schon der zweite Anlauf: Im vergangenen Jahr hatte er sich ein knappes Rennen mit Florian WeĆel geliefert und den Kürzeren gezogen.
Die entscheidenden Schüsse
Dieses Mal stand ihm mit Simon Bremer ein ebenso entschlossener Konkurrent gegenüber. Und der lieĆ keine Zweifel aufkommen: Nach einem sicheren Treffer wackelte der Vogel bedenklich. Eigentlich hing er nur noch irgendwie an der Stange. Man hƤtte ihm fast zurufen wollen: āHalte durch!ā ā aber da war es auch schon vorbei.
Dann kam der groĆe Moment. Um 15.41 Uhr fiel mit dem 483. Schuss der Vogel von der Stange. Ralf Grƶmping hatte den entscheidenden Treffer gelandet. Er kürte Michaela Deuster zur Kƶnigin.
Die neue Königin Michaela Deuster wurde auf Schultern über den Platz getragen. Foto: Petra Bosse
Ryan RauĆe stutzte dem Schützenadler den linken Flügel. Foto: Petra Bosse
Musik, Stimmung und ein bisschen Tradition
Auch in diesem Jahr lieĆ es sich die Abordnung der Kiliangilde Schermbeck nicht nehmen, beim Altschermbecker Fest dabei zu sein. Für den richtigen Ton sorgte die Blaskapelle Einklang ā mit schwungvollen MƤrschen, viel Herzblut und ordentlich Wumms. Sogar der noch amtierende Kƶnigin Kathrin Felisiak griff zwischendurch selbst zu den Trommelstƶcken und zeigte, dass er nicht nur beim SchieĆen im Takt bleiben kann.
WƤhrend die GroĆen sich bei kühlen GetrƤnken und am SchieĆstand bestens unterhielten, kamen auch die kleinen Nachwuchskilianer auf ihre Kosten. Für sie gab es ein buntes Zauberprogramm ā mit Glitzer, Staunen und ganz viel āWowā.
Kƶnigsschuss mit Bedeutung
Kƶnig Ralf Grƶmping schilderte den entscheidenden Moment mit klaren Worten: āWas das für ein Gefühl war, als der Vogel fiel? Unglaublich. Ich war früher Offizier, und dann mal ganz vorne zu stehen und draufzuhalten, das ist schon was Besonderes. Wenn er dann tatsƤchlich fƤllt, umso besser. Als Kilianer ist das sowieso etwas, das man nicht vergisst.ā Verwurzelt in Altschermbeck
Ralf Grƶmping, 53 Jahre alt und vom Beruf Elektrotechniker, beschreibt sich selbst als āSchermbecker Jung ā oder besser gesagt: Altschermbecker.ā Er sei hier aufgewachsen, habe schon früh als Offizier mitgemacht und nehme nun in anderer Rolle am Schützenfest teil. Auch Michaela Deuster bringt eine lange Verbindung zum Ort mit: āIch war früher Offizier und freue mich, jetzt auf ganz andere Art wieder dabei zu sein.ā Im vergangenen Jahr habe es mit dem Kƶnigspaar nicht geklappt, diesmal habe es gepasst. āEs war spannend bis zum Schluss. Aber wir habenās geschafftā, sagte sie.
Kƶnigin: āGanz spontan ā aber voller Vorfreudeā
Ob das Kƶnigsjahr geplant war? Die neue Schützenkƶnigin winkte lachend ab. āNein, ganz und gar nicht. Das war total spontan.ā Umso grƶĆer sei nun die Freude über die neue Rolle. Gemeinsam mit dem Thron freue sie sich auf viele schƶne Momente ā mit den Altschermbeckern und Schermbeckern. āWir wollen einfach mƶglichst viel Zeit miteinander verbringen.ā Seit mehr als 20 Jahren lebt sie mit ihrer Familie in Schermbeck. āGeboren bin ich in Berlin, aber Schermbeck mƶchte ich nicht mehr eintauschen. Wir sind hier angekommen. Und das fühlt sich gut an.ā
Heimat gefunden ā persƶnliche Worte des Bürgermeisters
Nach der Gratulation an das neue Königspaar nutzte Bürgermeister Mike Rexforth die Gelegenheit, um ein paar persönliche Worte zu sprechen, mit Blick auf die neu geweihte vierte Altschermbecker Schützenfahne und die Bedeutung von Gemeinschaft und Heimat.
āHeimat ist da, wo man sich wohlfühltā, sagte Rexforth und erinnerte an eine Begebenheit vor knapp zwei Jahren. Damals habe er mit dem heutigem Kƶnig gemeinsam bei OverkƤmping gesessen, und mit dabei war auch der heutige Ehrenherr, für den es der erste Besuch in einer typischen Dorfkneipe war. āEr saĆ da, ein bisschen irritiert, darf man ruhig sagenā, so Rexforth. āAber wir haben ihm gesagt: Du musst das Dorfleben einmal richtig erleben, sonst kommst du nicht an.ā Im Laufe des Abends, bei ein paar Bieren, sei aus dem anfƤnglichen Zƶgern eine neue Vertrautheit entstanden. āHeute ist er voll dabei, übernimmt Verantwortung, bringt sich ein. Genau so funktioniert Heimat. Und genau das lebt ihr hier in Altschermbeck.ā
Die Nacht ist noch lange nicht zu Ende
Nach dem spannenden VogelschieĆen zieht das neue Kƶnigspaar mit dem Thron ins Festzelt ein. Dort wird weiter gefeiert, getanzt und gelacht. Wie es in Altschermbeck seit jeher üblich ist, wird auch diese Nacht vermutlich erst dann enden, wenn der neue Tag lƤngst begonnen hat.
Ein weiteres Highlight für die Altschermbecker Schützengilde war in diesem Jahr die beeindruckende Zahl von 1419 Schützeneintragungen.
Die folgenden Fragen wurden einem Energie- und Projektmanager eines deutschen mittelstƤndischen Unternehmens gestellt. Nick Weidemann, GeschƤftsführer von kWhoch2, ist für die Projektierung groĆer Photovoltaik-Anlagen verantwortlich und erlebt die Energie- und Fƶrderpolitik im tƤglichen Betrieb. Wir haben ihn gefragt, welche Rahmenbedingungen er sich von der aktuellen Regierung erhofft.
Planbarkeit & PreisstabilitƤt
Heimatmedien: āWelche Herausforderungen sehen Sie aktuell für mittelstƤndische Unternehmen im Bereich der Energieversorgung, insbesondere in Bezug auf Planbarkeit und PreisstabilitƤt?ā
Nick Weidemann, kWhoch2: āDie aktuell grƶĆte Herausforderung für mittelstƤndische Unternehmen liegt in der fehlenden Planbarkeit der Energiepreise. Stromkosten schwanken je nach Zeitpunkt, Region und Versorger extrem. Allein das sorgt bereits für massive Unsicherheit und führt zu Wettbewerbsverzerrungen im deutschen Markt.
Wer heute einen neuen Stromliefervertrag abschlieĆen muss, ist stark davon abhƤngig, ob der vorherige Kontrakt zu einem günstigen oder ungünstigen Zeitpunkt ausgelaufen ist. Einige Unternehmen zahlen derzeit fast doppelt so viel wie andere. Nicht wegen ihres Verbrauchs oder ihres Netzes, sondern schlicht, weil der Vertrag in einer Hochpreisphase endete.
Hinzu kommt eine immer unübersichtlichere politische Lage. Vorschläge zur Energiepolitik werden teilweise ohne fachliche Substanz öffentlich diskutiert, was in Unternehmen für zusätzliche Verunsicherung sorgt. Gleichzeitig beeinflussen internationale Entwicklungen, wie der Krieg in der Ukraine oder mögliche politische Veränderungen in den USA, die Preisbildung massiv. Auch innenpolitisch wirkt sich Instabilität negativ aus, etwa durch potenziell vorzeitige Regierungswechsel oder inkonsistente Gesetzgebung.
Unter diesen Bedingungen ist eine strategische Energiebeschaffung für mittelstƤndische Betriebe faktisch unmƶglich. Wer heute langfristig kalkulieren will, steht vor einem Preisrisiko, das durch Marktmechanismen allein kaum mehr beherrschbar ist.ā
Erneuerbare Energien in Deutschland
Heimatmedien: āWelche drei politischen MaĆnahmen wƤren aus Ihrer Sicht am dringendsten notwendig, um den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland wirksam voranzutreiben?ā
Nick Weidemann, kWhoch2: āAls erstes müssten die Bearbeitungszeiten und Vorgaben für den Netzanschluss von Erzeugungsanlagen bundesweit vereinheitlicht und deutlich beschleunigt werden. Momentan hat jeder Netzbetreiber eigene Regeln, Fristen und AblƤufe. Das kostet Zeit, Nerven und Ressourcen auf Seiten der Antragsteller. Es braucht einen einheitlichen, digitalen Standard im Umgang mit Photovoltaikanlagen, Speichern, Blockheizkraftwerken und Biogasanlagen.
Zweitens braucht es politische StabilitƤt und VerlƤsslichkeit bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen, insbesondere beim EEG. Rückwirkende Ćnderungen oder kurzfristige Eingriffe untergraben das Vertrauen in die Energiewende und machen Investitionen riskanter, als sie ohnehin schon sind. Unternehmen müssen sich darauf verlassen kƶnnen, dass geltende Regeln auch mittelfristig Bestand haben.
Und drittens muss die dezentrale Energieproduktion konsequent gefördert werden, sowohl im Erzeugungs- als auch im Speicherbereich. Es genügt nicht, PV-Anlagen zu errichten. Die erzeugte Energie muss auch effizient gespeichert und lokal verbraucht werden können. Dafür braucht es dezentrale Speicherlösungen, die regional verfügbare Energie puffern und das Netz entlasten. Diese Infrastruktur muss politisch gewollt, technologisch unterstützt und regulatorisch ermöglicht werden.
Heimatmedien: āWie beurteilen Sie die aktuelle Fƶrderlandschaft für Photovoltaik und Speicherlƶsungen und was müsste sich aus Ihrer Sicht Ƥndern, damit die Fƶrderpolitik wirksamer und mittelstandsfreundlicher wird?ā
Nick Weidemann, kWhoch2: āDie Photovoltaik als solche benƶtigt in vielen FƤllen keine direkte Fƶrderung mehr. Durch das EEG gibt es eine gewisse Wirtschaftlichkeit. Vorausgesetzt, die Anlage ist gut geplant und betrieben. Was aber vollkommen fehlt, ist eine Fƶrderung für das Umfeld der PV-Anlage, also für das, was sie überhaupt erst mƶglich oder effizient macht, z. B. Dachsanierungen bei BestandsgebƤuden, die Erneuerung von Mittelspannungs- oder Niederspannungsschaltanlagen, die Modernisierung von Trafostationen oder die Installation von intelligenten Speichern.
Gerade mittelstƤndische Betriebe, die viel Energie direkt selbst verbrauchen kƶnnten, scheitern oft nicht an der PV selbst, sondern an der Infrastruktur drumherum. Es wƤre daher viel sinnvoller, Fƶrderungen dort anzusetzen, wo sie für hohe Eigenverbrauchsquoten oder sinnvolle Speicherintegration sorgen. Statt pauschaler Subventionen sollte es zielgerichtete Programme geben, etwa in Form von Steuererleichterungen, Investitionszuschüssen oder regulatorischen Vereinfachungen bei der Genehmigung groĆer Speicher. Das wƤre effizienter und mittelstandsfreundlicher als der heutige Fƶrderflickenteppich.
Hürden im Alltag
Heimatmedien: āWo erleben Sie im Alltag die grƶĆten bürokratischen Hürden, z.āÆB. bei Netzanschlüssen, Ausschreibungen oder technischen Nachweisen?ā
Nick Weidemann, kWhoch2: āDie grƶĆten Probleme entstehen nach wie vor im Bereich Netzanschluss, sowohl organisatorisch als auch personell. Viele Netzbetreiber haben schlicht nicht genügend qualifiziertes Personal, um die Vielzahl an AntrƤgen zeitnah zu bearbeiten. Netzberechnungen für Anlagen über 30āÆkWp dauern teilweise Monate, weil sie entweder an externe Ingenieurbüros ausgelagert oder intern nur mit viel Verzƶgerung bearbeitet werden.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen stƤndig. Besonders bei Anlagen ab 270āÆkW Einspeisung bzw. 500āÆkW Erzeugungsleistung sind technische Nachweise wie das Anlagenzertifikat erforderlich. Das stellt nach wie vor eine massive bürokratische Hürde dar. Die Bearbeitungszeit dafür liegt regelmƤĆig zwischen acht und zwƶlf Monaten, unabhƤngig davon, wie schnell Errichter und Betreiber ihre Unterlagen liefern. Und das lƤhmt nicht nur Projekte, sondern kostet den Mittelstand bares Geld.
Die Ursache liegt nicht nur in den Netzbetreibern selbst, sondern auch in den komplexen Normen und Richtlinien, etwa der VDE-AR-N 4105 und VDE-AR-N 4110. Sie sind gut gemeint, aber in der Praxis hƤufig zu detailliert, zu langsam aktualisiert und zu schwerfƤllig umgesetzt.ā
Heimatmedien: āWelche Anreize kƶnnte die Politik setzen?ā
Nick Weidemann, kWhoch2: āZunƤchst müsste das EEG vereinfacht und so umgeschrieben werden, dass es auch für mittelstƤndische Unternehmen ohne juristische Fachberatung verstƤndlich und umsetzbar ist. Gleiches gilt für technische Regelwerke wie die VDE-Richtlinien. Auch hier sollte zusammen mit den Innungen und FachverbƤnden eine praxisnƤhere Fassung geschaffen werden.
Darüber hinaus braucht es Stabilität und Kontinuität in der politischen Kommunikation. Wer in Erneuerbare investiert, braucht Vertrauen in den langfristigen Rahmen, nicht ständig neue Programme oder widersprüchliche Aussagen.
Stromspeicher und andere Komponenten für Netzstabilität sollten gezielt gefördert werden, nicht im Sinne pauschaler Subventionen, sondern durch steuerliche Abschreibungen, regulatorische Erleichterungen und klare Anwendungsfälle wie die Bereitstellung von Regelenergie oder Blindleistung.
Ein besonders wichtiger Punkt wäre die Vereinheitlichung der Netzbetreiberpraxis. Derzeit erleben wir, dass manche Versorger über Monate keine Rückmeldung zu Einspeiseanträgen geben, obwohl gesetzlich nach acht Wochen eine Entscheidung vorliegen sollte. Hier sollte der Gesetzgeber eingreifen, notfalls mit einer bundesweit einheitlichen digitalen Plattform zur Antragstellung.
Und nicht zuletzt braucht der Mittelstand als Rückgrat der Energiewende gezielte Unterstützung. Denn während die Kilowattstunde aus einer PV-Anlage über 20 Jahre hinweg gleich viel kostet, fehlt dem Mittelstand genau diese langfristige Planungssicherheit in vielen anderen Bereichen. Politik muss hier nicht alles subventionieren, aber endlich Verlässlichkeit und Handhabbarkeit schaffen.
Die dezentrale Energieversorgung über PV-Anlagen und Speicher ist nach wie vor eine groĆe Chance für das ‚kleine Deutschland‘ auf dem Weltmarkt, sowohl wirtschaftlich und technologisch als auch langfristig planbar. Wenn es der Politik gelingt, den regulatorischen Rahmen verlƤsslich und handhabbar zu gestalten, kƶnnen gerade MittelstƤndler zu einem stabilen Rückgrat der Energiewende werden. Die Potenziale sind da, jetzt braucht es den politischen Willen, sie freizusetzen.ā
Die Kiliangilde Schermbeck feierte am Sonntag ihr neues Kƶnigspaar ā und das mit Pauken, Trompeten und Parade! Vom Mühlenteich aus zogen die Schützen durch die MittelstraĆe, vorbei am Marienheim und wieder zurück. Viele Zuschauer sƤumten die Strecke, klatschten, winkten und genossen den Festzug bei bestem Sommerwetter.
Und wo zwei Gilden an einem Wochenende ihr Schützenfest feiern, lƤsst sich ein Begegnung nicht ganz vermeiden: WƤhrend für die Kiliangilde Schermbeck das Fest am Sonntag endet, wird Altschermbeck erst am Montag zur Vogelstange antreten, um einen neuen Kƶnig zu ermitteln. Ein Ort, zwei Gilden ā das ist eher die Ausnahme als die Regel.
Mit dem festlichen Umzug endete das Schützenfest 2025 für die Kiliangilde Schermbeck. Und wie es bei den Kilianern so schƶn heiĆt: Nach Kilian ist vor Kilian!
GroĆe Parade der Altschermbecker Kiliangilde: Neue Fahne und strahlender Thron im Mittelpunkt
Feierlicher Auftakt vor dem Ehrenmal: Mit der offiziellen Ćbergabe der vierten Fahne, einem glƤnzenden Kƶnigsthron und der Ehrung verdienter Jubelpaare setzte die Kilian Schützengilde Altschermbeck in diesem Jahr emotionale Akzente.
Foto: Petra Bosse
SicherheitsmaĆnahmen in Altschermbeck
Nach der BegrüĆung ging PrƤsident Gregor Zens in seiner Ansprache auf die jüngsten AnschlƤge ein. Aus diesem Anlass habe er gemeinsam mit der Gemeinde über zusƤtzliche SicherheitsmaĆnahmen beraten. Sichtbare Zeichen dafür seien der grüne LKW am Eingang zum Ehrenmal sowie zwei groĆe Betonblƶcke mit dem Altschermbecker Wappen an den ZugƤngen zur Kirmes. Im Anschluss ehrte Zens die anwesenden Jubelpaare.
Foto: Petra Bosse
Kƶnigspaar und ThrontrƤger in festlichem Glanz
Im Mittelpunkt des diesjƤhrigen Kiliansfestes standen Kƶnig Florian WeĆel und Kƶnigin Kathrin Felisiak mit ihrem Throngefolge: Nina GroĆe-Ruiken und Sven Felisiak sowie Isabell Schwering und Martin GroĆe-Ruiken. Die Gilde prƤsentierte stolz ihre amtierenden MajestƤten ā ein Bild voller Eleganz und Freude.
Foto: Petra Bosse
Gleichzeitig ehrte die Gilde mit Hochachtung ihre JubilƤumskƶniginnen und -kƶnige:
25 Jahre: Benno Nappenfeld und Tanja Zens
50 Jahre (Goldkƶnigin): Anneliese Niermann
60 Jahre (Diamantene Kƶnigin): Walburga Dahlhaus
Foto: Petra Bosse
Geweiht in St. Ludgerus, übergeben auf dem Platz
Schon am Morgen war sie da, ganz offiziell und ganz feierlich: Die neue vierte Fahne der Altschermbecker Kiliangilde wurde im Gottesdienst von Pfarrer Xavier Muppalla in der St. Ludgerus Kirche gesegnet. Vor der groĆen Parade durch den Ort folgte dann der symbolische Hƶhepunkt ā die feierliche Ćbergabe vor dem Ehrenmal.
Foto: Petra Bosse
Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich rund 1200 Schützen zur traditionellen Parade. Die Stimmung: festlich, aber mit der typischen Portion Schermbecker Herzlichkeit.
Die Emmelkämper Schützen waren natürlich auch dabei. Foto: Petra Bosse
Dorstens Bürgermeister zeigt Herz für Fahnen und Heimat
Auch Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff war dabei und sprach voller WertschƤtzung: āIch bin gern gekommen, denn es ist mir eine Ehre, bei der heutigen Fahnenweihe dabei sein zu dürfen.ā Warum sich ein Dorstener Bürgermeister für eine Schermbecker Fahne interessiert? Die Antwort: Weil sie sinnbildlich für mehr steht: für Gemeinschaft, Heimat und Zusammenhalt.
Bürgermeister Tobias Stockhoff: „Es ist mir eine Ehre, bei der Fahnenweihe dabei sein zu dürfen“. Foto: Petra Bosse
āDiese Fahne ist ein Symbol für euren Schützenverein, für eure Schützengilde ā und sie steht für Schermbeckā, so Stockhoff. In Erinnerung an die kommunale Neuordnung vor 50 Jahren erinnerte er daran, dass der Emmelkamp einst zu Schermbeck gehƶrte. āFür die Schermbecker war das ein groĆer Verlust, aber für uns Dorstener ein groĆer Gewinn.ā Und weiter: āAls ihr mich gefragt habt, ob ich für die Fahne spenden mƶchte, habe ich das sehr gerne getan. Denn sie ist auch ein Symbol für die Freude am gemeinsamen Feiern.ā
Musikkapelle Holtwick. Foto: Petra Bosse
Europahymne als GƤnsehautmoment
Ein musikalisches Highlight hob Stockhoff besonders hervor: āVon den Musikkapellen vorab die Europahymne zu hƶren ā das war schon ein sehr starkes Zeichen dieses Zusammenhalts.ā
Mit einem Augenzwinkern meldete sich Mike Rexforth zu Wort: āWir haben gerade an der Theke mit mehreren Leuten versucht, Emmelkamp wieder zurück nach Schermbeck zu holen. Das ist im ersten Anlauf nicht gelungen.ā Sein Wunsch sei familiƤr geprƤgt, denn das Elternhaus seines Vaters steht in Rüste.
Foto: Petra Bosse
Fahne steht für mehr als nur Geschichte
Rexforth betonte, wie tief das Heimatgefühl in solchen Momenten spürbar sei. āWenn wir heute unsere vierte Fahne einweihen, ist das mehr als ein feierlicher Akt, es ist ein Zeichen für die Kraft der Tradition, für Zusammenhalt und Verbundenheit.ā
Bürgermeister Mike Rexforth: „Diese Fahne ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Fahne von den Schützen für die Schützen“.Foto: Petra Bosse
Trotz der Verwaltungsgrenzen bleibe die Verbindung bestehen. āWas macht eine Gemeinde wirklich aus? Nicht die StraĆen, nicht die Schilder, es sind die Menschen, unsere Geschichten und die Fahnen, die uns erinnern, wo wir herkommen.ā
Von Schützen für Schützen: Fahne aus der Gemeinschaft
Die Finanzierung der neuen Fahne erfolgte bewusst ohne groĆe Sponsoren. Viele Schützen, ehemalige Offiziere, der Musikverein und Freunde der Gilde unterstützten die breit angelegte Spendenaktion.
āDiese Fahne ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Fahne von den Schützen für die Schützenā, erklƤrt der Vorstand. āDas Offizierskorps hat ganze Arbeit geleistet ā die Fahne steht sinnbildlich für unsere SolidaritƤt und unseren Gemeinschaftssinn.ā
Altschermbeck in Stoff gewebt
Die neue Fahne widmet sich der Geschichte der einst eigenstƤndigen Gemeinde Altschermbeck in der Herrlichkeit Lembeck. Sie zeigt das Zentrum und die Ortsteile Dorf Altschermbeck, Rüste, Ćfte ā und auch den Emmelkamp, der heute zu Dorsten gehƶrt.
Dass der Emmelkamp trotzdem seinen Platz auf der Fahne gefunden hat, unterstreicht die verbindende Botschaft hinter dem Entwurf. Eine Fahne als Brücke über Grenzen hinweg, und als Symbol für das, was zusammengehört.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Am Samstagabend war es so weit: Jeremy GeĆmann und Kimberley Kister wurden am Rathaus feierlich zum neuen Kƶnigspaar der Kiliangilde Schermbeck gekrƶnt.
Nach dem spannenden VogelschieĆen folgte das traditionelle Zeremoniell. An ihrer Seite stehen die Ehrendamen Bea Heinemann und Lina PreuĆ, die das Paar durch das Schützenjahr begleiten.
Neuer Kƶnig am Mühlenteich: Kiliangilde Schermbeck krƶnt frƶhlich Jeremy GeĆmann zum neuen Schützenkƶnig.
Mit einem satten Peng! und einem spektakulƤren Treffer holte Jeremy GeĆmann am Samstag um exakt 17.59 Uhr mit dem 373. Schuss den hƶlzernen Vogel von der Stange. Um 17:59 Uhr war es so weit. Mit dem 373. Schuss holte der 25-jƤhrige Jeremy GeĆmann den hƶlzernen Vogel unter dem tosenden Jubel der Zuschauer von der Stange und sicherte sich damit die Kƶnigswürde 2025/2026. An seiner Seite regiert künftig die 24-jƤhrige medizinische Fachangestellte Kimberley Kister.
Das neue Schermbecker Kƶnigspaar: Kimberley Kister. Foto: Ralf Meier
Erst wenige Stunden zuvor war sie in das kƶnigliche Vorhaben eingeweiht worden und brauchte nach eigenen Worten erst mal einen Moment zum Durchatmen. Auch Jeremy hatte sich erst am Morgen zur Teilnahme entschieden. Seine SpontanitƤt wurde belohnt. Begleitet wird das Paar von den Ehrendamen Bea Heinemann und Lina PreuĆ.
Foto: Bosse
Wenn am Mühlenteich vom 6āÆmm Kleinkaliber auf 12āÆmm Schrot gewechselt wird, wissen Eingeweihte, dass jetzt die heiĆe Phase beginnt. Das war auch beim diesjƤhrigen KƶnigsschieĆen der Kilian Schützengilde Schermbeck nicht anders. WƤhrend der dazwischenliegenden SchieĆpause marschierte um 17:15 Uhr eine groĆe Abordnung der Schützengilde Altschermbeck auf das FestgelƤnde. Angeführt von Oberst Ralf Schlebusch und Major Nico Hƶller, gefolgt von der Blaskapelle āEinklang Schermbeckā und einem beeindruckenden Tross, verfolgten sie den aussichtslosen Kampf des Vogels an der Stange.
Gleichberechtigung an der Vogelstange. Foto: Petra Bosse
Spannung an der Vogelstange
Der Andrang war anfƤnglich beachtlich, viele wollten zumindest einen Schuss wagen. Doch als der Vogel langsam mürbe wurde, trennte sich die Spreu vom Schützenweizen. Am Ende war GeĆmann der Einzige, der noch auf den Vogel draufhielt. Zum Glück spielte auch das Wetter mit: strahlender Sonnenschein und kühle GetrƤnke sorgten für beste Festplatz-Stimmung.
Foto: Bosse
Foto: Bosse
Wer schoss was? Die Insignien gingen an:
Reichsapfel: Christian Seddig
Zepter: Tim Besten
Linker Flügel: Markus Redeker
Rechter Flügel: Lenja Niesen
Krone: Florian Kƶster
Kopf: Monika Haschke
Foto: Bosse
Foto: Petra Bosse
Dirigentin mit Charme und Taktgefühl
Schon gegen Mittag, als sich noch zahlreiche Schützen an der Vogelstange versuchten, zeigte die amtierende Kƶnigin Laura Hahs den, dass sie nicht nur auf dem Thron, sondern auch vor dem Orchester eine gute Figur macht. Kurzerhand übernahm sie den Taktstock der StƤdtischen Musikkapelle Ahaus ā und dirigierte mit viel Elan das beliebte Schützenfestlied āAuf der Vogelwieseā.
Foto: Bosse
Kƶniglicher Kommentar mit Humor
Wie gewohnt führte Christian Hƶlting pointensicher durch den Wettbewerb. Ob zitternder Vogel oder nervƶse AnwƤrter, mit schlagfertigen Kommentaren und sicherem Gespür für den Moment hielt er das Publikum bei Laune. Die Stimmung war wie schon am Vortag wieder bestens. Dazu trug natürlich auch das optimale Wetter bei. Der krƶnende Abschluss folgt auf dem FuĆ. Die feierliche Inthronisation des neuen Regentenpaares findet um 20:00 Uhr am Ehrenmal statt.
Foto: Bosse
Foto: Bosse
Mit dem neuen Kƶnigspaar startet nun ein weiteres Kapitel im Schützenjahr der Kiliangilde. Und das Fazit des Tages? Stimmung top, Wetter top, Vogel platt ā alles richtig gemacht!
Vogelstange Kiliangilde Schermbeck 2025. Fotos: Petra Bosse /Ralf Meier
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Foto: Ralf Meier
Foto: Ralf Meier
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