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Kappesmarkt in Raesfeld: Tradition, Kohl und Handwerk im Ortskern

Am Wochenende des 8. und 9. November 2025 verwandelt sich der Raesfelder Ortskern erneut in ein Mekka für Liebhaber regionaler Produkte und traditionsreicher Handwerkskunst. Der Ortsmarketing Raesfeld e. V. lädt zum 39. Kappesmarkt ein, der ganz im Zeichen des beliebten Kohls steht.

Buntes Markttreiben mit über 150 Ständen

Jeweils von 11 bis 18 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher eine vielfältige Marktlandschaft mit mehr als 150 Ständen. Das Angebot reicht von frischem Obst und Gemüse über Kunsthandwerk bis zu dekorativen und handgefertigten Produkten. Marktmeister Peter Süthold berichtete, dass zahlreiche Kunst- und Handwerksaussteller erneut mit dabei seien und ihre Arbeiten, darunter Schmuck, Holzkunst, Textilien und Dekoartikel, präsentieren. So fänden Besucherinnen und Besucher sicher ein passendes Mitbringsel.

Kappesmarkt Raesfeld 2025
Foto: Petra Bosse (Archiv)

Eröffnung mit Musik und Kappeshoheiten

Die offizielle Eröffnung des Marktes findet am Samstag, 8. November, um 11 Uhr auf der Bühne an der Kirche statt. Eröffnet wird der Kappesmarkt von der ersten Vorsitzenden des Ortsmarketingvereins, Maria Kowalsky, und dem neuen Bürgermeister Dirk Kuhmann. Für den musikalischen Rahmen sorgen die Erler Jäger. Den typischen Kappes-Flair verkörpern traditionell die Kappeshoheiten: In diesem Jahr begleiten Kappeskönigin Birgitt I. Grotendorst und Kappesprinzessin Katharina I. Meyering das Marktgeschehen.

appesmarkt-Raesfeld-2025
Empfang in Echterdingen. Burgmusikanten, Kappeshoheiten: Birgitt I. Grotendorst, Katharina I. Meyering, Mitte:
Maria Kowalsky, 1. Vorsitzende Orstmarketing Raesfeld e.V.

Handwerk und Tradition im Mittelpunkt

Auch in diesem Jahr steht echtes Raesfelder Handwerk im Vordergrund. Die Landjugend Raesfeld sorgt mit dem traditionellen Kappeshobeln vor der Kirche für Stimmung und lädt zum Probieren ein. Zudem zeigen ein Feuermacher und ein Hufschmied historische Handwerkskunst und geben Einblicke in traditionelle Arbeitstechniken.

Verlosung, Schaufensterwettbewerb und Partnerregionen

Zum festen Bestandteil des Marktes gehört die beliebte Verlosung: Als Hauptpreis winkt ein Gutschein über 200 Euro für das Restaurant Mahl & Meute im Wasserschloss Raesfeld, das für seine Küche überregional bekannt ist.
Darüber hinaus nehmen rund zehn Geschäfte im Ortskern an der Kappes-Dekoaktion teil. Bereits in der Woche vor dem Markt gestalten sie ihre Schaufenster kreativ mit Kohl. Die Kappeshoheiten bewerten die Dekorationen – die drei schönsten Schaufenster werden am Sonntagvormittag auf der Bühne ausgezeichnet.

Der Ortsmarketing Raesfeld e. V. pflegt auch in diesem Jahr den Kontakt zu den Kohl-Partnerregionen. Vertreter aus Echterdingen, Dithmarschen, Brünen, Büderich, Friedrichskook und Veces (Ungarn) werden in Raesfeld erwartet. Bereits im Oktober hatte Maria Kowalsky gemeinsam mit den Kappeshoheiten, den Burgmusikanten und Bürgermeister Dirk Kuhmann das traditionelle Krautstadtfest in Echterdingen besucht.

Empfang in Echterdingen v.l.n.r. Kappeshoheiten: Katharina I. Meyering & Birgitt I. Grotendorst, Oberbürgermeister Echterdingen – Otto Ruppner, 1. Vorsitzende Ortsmarketing – Maria Kowalsky, Bürgermeister Dirk Kuhmann. ©Ortsmarketing Raesfeld

Kappestreck und geselliger Kappesball

Ein Höhepunkt ist der traditionelle Kappestreck aus Büderich, der am Samstag gegen 17 Uhr in Raesfeld eintrifft. Begleitet von den Raesfelder Burgmusikanten werden die Gäste festlich empfangen und zu ihrem Stand geleitet.
Am Abend laden die Kappeshoheiten ab 19 Uhr zum Kappesball ins Festzelt gegenüber von Tinnefeld Hören & Sehen GmbH & Co. in der Straße Am Rathaus ein. Der Eintritt ist frei, und alle Raesfelderinnen, Raesfelder sowie Gäste sind willkommen, bei Musik und Tanz gemeinsam zu feiern.

Anreise und Parkmöglichkeiten

Besucherinnen und Besucher können den Markt sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Gebührenpflichtige Parkplätze stehen an der Festwiese (Zum Michael) in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsortes zur Verfügung.

Neue Partner aus Schermbeck: Achtsame Zeitreise im Naturpark Hohe Mark

Achtsame Zeitreise im Herbst – Geführte Wanderung im Naturpark Hohe Mark

Die „Hat Ladies“, Carola Casado und Sarah Klein, sind mit ihrer Wildnisschule in Schermbeck neue Partnerinnen des Naturparks Hohe Mark. Gemeinsam möchten sie den Menschen die Natur auf achtsame und lebendige Weise näherbringen. Zum Auftakt dieser Kooperation laden sie am Samstag, 8. November 2025, zu einer besonderen geführten Wanderung ein, die Körper, Geist und Seele gleichermaßen anspricht.

Dingdener-Heide-Naturpark-Hohe-Mark
Dingdener Heide. Landschaft am LandStreifer Rundwanderweg Zeitreis. ©Stefan Bröker

Natur erleben mit allen Sinnen

Ab 9 Uhr startet die Tour der besonderen Art: eine Zeitreise auf dem LandStreifer Rundweg, geführt von den Hat Ladies. Die beiden erfahrenen Wildnispädagoginnen nehmen die Teilnehmenden mit auf einen Weg, der nicht nur in die Geschichte der Landschaft, sondern auch in das bewusste Erleben des Augenblicks führt.
„Wir lauschen, was die Natur uns erzählt, sammeln Eindrücke in Stille und Austausch. Mit Achtsamkeitsimpulsen, Quizfragen und Naturwissen begleiten wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch diese besondere Jahreszeit und läuten gemeinsam den Winter ein, mit allem, was er an Rückzug, Ruhe und Klarheit bereithält“, beschreiben Casado und Klein ihr Konzept.

Rundweg mit Geschichte und Weitblick

Der rund sechs Kilometer lange Rundweg Zeitreise ist einer von 13 LandStreifer Wegen im Naturpark Hohe Mark. Dank seiner überschaubaren Distanz eignet er sich ideal auch für Wander Einsteiger. Unterwegs wechseln eindrucksvolle Landschaftsbilder, und die Teilnehmenden erfahren Wissenswertes über die Entstehung der Heide, die Bedeutung des Hudewaldes und den Wandel vom dichten Mischwald zur offenen Kulturlandschaft.

Die Hat Ladies – Carola Casado und Sarah Klein – sind mit ihrer Wildnisschule in Schermbeck neue Partnerinnen des Naturpark Hohe Mark und bringen den Menschen die Natur nahe. (©the-hat-ladies)

Natur und Gesundheit im Einklang

Auch Marianne Teltrop vom Naturpark Hohe Mark freut sich über die Zusammenarbeit: „Unser gemeinsames Ziel ist es, Menschen das intensive Erleben des Waldes zu ermöglichen. Studien zeigen, wie positiv sich Naturaufenthalte auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirken, und unsere LandStreifer Rundwege sind dafür wie geschaffen.“

Die Wanderung dauert inklusive Pausen etwa vier Stunden. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich über die Buchungsplattform der Biologischen Station Zwillbrock unter www.bszwillbrock.de.

HUB Erle Raesfeld startet Testphase | Eröffnung am 7. Februar 2026

Von Januar bis Anfang Februar 2026 öffnet das neue HUB Erle erstmals seine Türen. In dieser Testphase möchte das Team um den zukünftigen Betreiber Christian Lipfert und Chefkoch Simon Ende zeigen, was Gäste künftig erwartet: moderne Gastronomie, kreative Ideen und echte Münsterländer Gastfreundschaft.
Nach dem Spatenstich am 21. Dezember 2024 geht es nun endlich los. Das gemeinsame Projekt von Bürgergenossenschaft Erle eG und HUB Erle GmbH wird Wirklichkeit.

HUB Erle eröffnet mit Pächter Christian Lipfert im Februar 2026
Christian Lipfert, zukünftiger Betreiber des HUB Erle, bereitet die Testphase vor.. Foto: Petra Bosse/Archiv

Bevor das neue HUB im Frühjahr 2026 offiziell mit einem Dorffest eröffnet wird, beginnt bereits im Januar und Februar 2026 eine besondere Testphase. Gemeinsam mit der Bürgergenossenschaft Erle eG lädt die HUB Erle GmbH zu den ersten sogenannten „Testspielen“ ein. Gäste können dabei exklusiv miterleben, wie das neue Haus Form annimmt und wie sich Gastronomie, Atmosphäre und Technik einspielen.

Erste Einblicke ins neue HUB Erle

Nach Angaben der Bürgergenossenschaft Erle eG sei das Projekt ein wichtiger Meilenstein für das Dorf. „Mit dem HUB Erle haben wir gemeinsam etwas Großes für Erle geschaffen. Nun beginnt die spannende Phase, in der das Haus mit Leben gefüllt wird“, so der Vorstand.

Auch Chefkoch Simon Ende und das HUB-Team bereiten sich auf den Auftakt vor. Ziel sei es, die Gäste frühzeitig teilhaben zu lassen, an dem, was künftig zu ihrem neuen Treffpunkt im Ort werden solle. „Die Testspiele sind unsere Generalprobe mit echten Gästen, offen, lebendig und mit Münsterländer Herz“, so Ende.

Chefkoch - Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle-Simon Ende
Chefkoch Simon Ende. Foto: Petra Bosse/Archiv

Menü, Konzept und Atmosphäre im Fokus

Für die Abende wurde eine eigene Menükarte entwickelt. Die Speisen sollen frisch, kreativ und mit einer unverkennbaren Münsterländer Handschrift zubereitet werden.
Das Ticket für die Testspiele umfasst ein 3-Gang-Menü, ein Glas Sekt zum Willkommensgruß sowie einen geführten Rundgang durch das neue Gebäude. Gäste haben so die Möglichkeit, das Haus und sein Konzept bereits vor der offiziellen Eröffnung kennenzulernen.

Termine und Ticketverkauf

Die Testspiele finden an folgenden Terminen statt:

  • 10. Januar 2026 · 19:00 Uhr
  • 11. Januar 2026 · 12:00 Uhr
  • 15.–17. Januar 2026 · jeweils 19:00 Uhr
  • 18. Januar 2026 · 12:00 Uhr
  • 22.–24. Januar 2026 · jeweils 19:00 Uhr
  • 25. Januar 2026 · 12:00 Uhr
  • 29.–31. Januar 2026 · jeweils 19:00 Uhr
  • 01. Februar 2026 · 12:00 Uhr

Tickets sind online unter www.hub-erle.de und www.erle-raesfeld.de erhältlich sowie direkt im derzeitigen Übergangsstandort Brömmel-Wilms an der Schermbecker Straße 20.

Offizielle Eröffnung am 7. Februar 2026

Am 7. Februar 2026 feiert das HUB Erle seine offizielle Eröffnung. Ab 11 Uhr beginnt der Tag mit einem Frühschoppen, Musik und offenem Ende. Die Gäste können sich auf Bier, Bratwurst und erstklassige Musik der Erler Jäger freuen, ganz so, wie es im Münsterland Tradition hat.

Im Frühjahr 2026 folgt ein großes Dorffest, bei dem das neue HUB mit allen Bereichen wie Restaurant, Café, Bar und Eventlocation in den regulären Betrieb startet.

Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle-Bürgergenossenschaft Erle-Münsterland
Foto: Petra Bosse

Hintergrund: Warum Testphase?

Die neue Dorfkneipe ist ein neues Haus mit moderner Küche, aktueller Technik und zeitgemäßer Software. In dieser Testphase möchte das Team Erfahrungen sammeln, Abläufe verbessern und die Rückmeldungen der Gäste nutzen, um das Angebot weiterzuentwickeln.
So entsteht das Projekt gemeinsam mit den Menschen aus dem Münsterlanddorf Erle.

  • Ort: HUB Erle, Silvesterstraße 2, 46348 Raesfeld
  • Zeitraum der Testphase: Januar & Februar 2026
  • Tickets: 3-Gang-Menü inkl. Sekt & Rundgang
  • Offizielle Eröffnung: 07. Februar 2026 – ab 11 Uhr mit Frühschoppen und Musik der Erler Jäger

Die eigentliche große Eröffnungsfeier ist mit einem Dorffest im Frühjahr 2026 mit Start des Vollbetriebs geplant.

Was ist eigentlich ein HUB?

Was bedeutet eigentlich HUB?

Viele fragen sich, was genau hinter dem Begriff HUB steckt. Wörtlich übersetzt heißt „Hub“ so viel wie Knotenpunkt oder Zentrum. Gemeint ist ein Ort, an dem Verbindungen entstehen und Informationen, Menschen oder Ideen zusammenkommen.

In der Technik bezeichnet ein HUB zum Beispiel ein Gerät, das mehrere Computer miteinander vernetzt. In der modernen Arbeitswelt steht der Begriff häufig für Innovationszentren oder Gründerzentren, in denen Unternehmen, Startups und Kreative gemeinsam an Projekten arbeiten.

Kurz gesagt: Ein HUB ist ein Ort der Vernetzung, an dem Zusammenarbeit und Austausch im Mittelpunkt stehen – und genau das soll auch das neue Dorfgemeinschaftshaus werden. Nur eben mit Kaffee, Kneipe und Restaurant statt Kabeln.

Tödlicher Frontalunfall auf der B58 in Schermbeck

Ein 92-jähriger Mann aus Münster ist am Freitagnachmittag bei einem Frontalzusammenstoß auf der B58 in Schermbeck ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich in der Nähe der Ausfahrt zum Ortskern. Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät.

Unfall nahe der Ausfahrt zum Ortskern

Nach Angaben der Polizei sei der Senior aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem PKW auf die Gegenfahrbahn geraten und dort frontal mit einem entgegenkommenden LKW aus dem Kreis Coesfeld zusammengestoßen. Der Unfall geschah in der Nähe der Ausfahrt zum Schermbecker Ortskern.

Tödlicher Unfall-Schermbeck-B58
Foto: Feuerwehr Schermbeck

Sofortmaßnahmen blieben ohne Erfolg

Trotz des schnellen Einsatzes von Feuerwehr und Rettungsdienst habe der 92-jährige Mann nicht mehr gerettet werden können. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.

Ermittlungen zur Unfallursache

Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Während der Unfallaufnahme blieb die B58 in beiden Richtungen zeitweise voll gesperrt. Die Sperrung der B58 in Höhe von Schermbeck konnte nach Unfallaufnahme und umfangreichen Berge- und Reinigungsarbeiten erst am späten Abend gegen 21Uhr wieder aufgehoben werden.

Mach mit für Schermbeck | Feuerwehr zieht erfolgreiche Bilanz

Mach mit für Schermbeck – Mitgliederwerbeaktion der Feuerwehr endet mit großem Erfolg

Was als ambitionierte Idee begann, ist nun mit einem klaren Ergebnis abgeschlossen: Die Freiwillige Feuerwehr Schermbeck und die Gemeindeverwaltung ziehen eine positive Bilanz ihrer Mitgliederwerbekampagne. Unter dem Motto „Mach mit für Schermbeck“ zeigte sich in den vergangenen Monaten, dass Feuerwehr weit mehr ist als Blaulicht und Technik – sie steht für Gemeinschaft, Engagement und Zusammenhalt.

Neue Gesichter, neue Energie

Mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit, offenen Übungsdiensten, persönlicher Ansprache und einer starken Präsenz im Gemeindeleben gelang es, viele Bürgerinnen und Bürger für den Dienst in der Feuerwehr zu begeistern.

Das Ergebnis spricht für sich: Insgesamt 16 neue Mitglieder wurden gewonnen, darunter 13 aktive Einsatzkräfte, eine Kameradin für die Unterstützungsabteilung und zwei Jugendliche für die Jugendfeuerwehr.
Diese Entwicklung wird innerhalb der Feuerwehr als klares Zeichen gewertet, dass das Konzept aufgegangen ist und der Funke übergesprungen sei.

Authentische Werbung mit echten Gesichtern

Besonders erfolgreich war der Ansatz, nicht abstrakt zu werben, sondern Gesichter zu zeigen. Auf Plakaten, Bannern und in den sozialen Medien präsentierten sich echte Schermbecker Feuerwehrleute, nahbar und authentisch. Dadurch wurde sichtbar, dass hinter jedem Einsatz Menschen aus der Nachbarschaft stehen, die Verantwortung übernehmen. Dieser persönliche Zugang habe viele Vorbehalte abgebaut und neue Wege geöffnet.

Feuerwehr zum Anfassen

Ob beim Tag der Feuerwehr, bei Gemeindeveranstaltungen oder bei offenen Übungsabenden, die Feuerwehr war präsent und suchte aktiv den Kontakt. Interessierte konnten sich informieren, Fragen stellen und sogar selbst mit anpacken. Diese unmittelbare Nähe machte das Ehrenamt erlebbar und sorgte für viele neue Kontakte.
Höhepunkt der Kampagne war der Tag der Feuerwehr Ende August. Mit Vorführungen, Einblicken in den Alltag der Einsatzkräfte und vielen Begegnungen wurde dieser Aktionstag zum Publikumsmagnet.

Ein starkes Zeichen für das Ehrenamt

Feuerwehr und Gemeindeverwaltung sind sich einig: Die Aktion hat nicht nur neue Mitglieder gebracht, sondern das Ehrenamt insgesamt gestärkt. In einer Zeit, in der freiwilliges Engagement keine Selbstverständlichkeit ist, sei dies ein wertvolles Signal. Der Dank gilt allen, die sich beteiligt haben, ob im Hintergrund oder an vorderster Front, ob neu dabei oder seit vielen Jahren aktiv.

Die Tür bleibt offen

Auch wenn die Kampagne offiziell beendet ist, bleibt das Interesse an neuen Mitgliedern groß. Die Feuerwehr Schermbeck freut sich weiterhin über Bürgerinnen und Bürger, die Teil der Gemeinschaft werden möchten, sei es im aktiven Dienst, in der Unterstützungsabteilung oder in der Jugendfeuerwehr.

Neue Mitglieder bei der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck

Wir freuen uns, folgende Mitglieder in den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck begrüßen zu dürfen:

Löschzug Schermbeck:

  • Laura Helbing
  • Alain Barillet
  • Marcel Theil
  • Yevhen Yurchenko
  • Matthias Gesing
  • Oliver Klein
  • Anna Yaygir

Löschzug Altschermbeck:

  • Dirk Schäfer
  • Tanja Schütte
  • Nico Hegerring
  • Robert Wittenbrink
  • Phillip Triptrap

Löschzug Gahlen:

  • Mateusz Kociela

Unterstützungsabteilung:

  • Sandra Grebe (LZ Gahlen)

Jugendfeuerwehr:

  • Luis Kaschke
  • Emilian Günther

18.500 Tiere getötet: Verdacht auf Geflügelpest im Kreis Wesel

In einem Geflügelbetrieb in Kamp-Lintfort besteht der Verdacht auf einen Ausbruch der Geflügelpest. Das Virus vom Typ H5 wurde am Donnerstag, 30. Oktober 2025, nachgewiesen. Der Bestand mit 18.500 Tieren wird vorsorglich getötet, um eine Ausbreitung zu verhindern.

Nachweis des Virus

Nach Angaben des Kreises Wesel bestätigte das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA RRW) in Krefeld am Donnerstagnachmittag den Verdacht auf eine Infektion mit einem Virus des Typs H5. Die genauere Untersuchung im Friedrich-Loeffler-Institut läuft noch und soll klären, ob es sich um eine hochpathogene Form handelt. Ergebnisse werden in einigen Tagen erwartet.

Geflügelpest Kamp Lintfort-Kreis Wesel
©Kreis Wesel

Maßnahmen im betroffenen Betrieb

Der komplette Tierbestand wird am Freitag, 31. Oktober 2025, tierschutzgerecht getötet. Um den Betrieb richtete der Kreis eine vorläufige Sperrzone mit einem Radius von zehn Kilometern ein. Diese erstreckt sich auf Gebiete in den Kreisen Wesel, Kleve und Viersen.
Eine Karte der betroffenen Zone ist unter www.kreis-wesel.de/sperrzonegefluegelpest_kali abrufbar.
Bestätigt sich der Verdacht, wird die vorläufige Sperrzone in eine endgültige Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern und eine äußere Überwachungszone umgewandelt.

Reinigung und Desinfektion

Nach Einschätzung des Kreises sollen die Ställe bis spätestens nach dem Wochenende geleert sein. Danach beginnen Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten, damit keine Gefahr für weitere Tierhaltungen besteht.
In Deutschland wurden in diesem Herbst bereits zahlreiche Geflügelpestfälle gemeldet, auch im Kreis Wesel traten Infektionen bei Wildvögeln auf. Nach aktuellem Kenntnisstand geht von den derzeit zirkulierenden Viren in Europa keine Gefahr für Menschen aus. Lebensmittel aus dem betroffenen Betrieb gelangten nicht in den Umlauf. Die Tierseuchenkasse und das Land NRW übernehmen die Entschädigung für den Tierbestand.

Sperrzone betrifft rund 350 Geflügelhaltungen

Die rechtliche Grundlage bildet eine Allgemeinverfügung, die am Samstag, 1. November 2025, um 0 Uhr in Kraft tritt. Innerhalb der Sperrzone liegen auf Weseler Kreisgebiet etwa 350 gewerbliche und private Geflügelhaltungen.
Für die Betriebe gelten Einschränkungen bei der Vermarktung von Geflügel und Geflügelprodukten. Tierhalter, deren Bestände noch nicht bei der Tierseuchenkasse registriert sind, müssen diese unverzüglich melden. Jede Veränderung im Bestand ist zu dokumentieren.

Kreis ruft zu Aufmerksamkeit auf

Der Kreis Wesel bittet alle Geflügelhalter, bei Krankheitssymptomen oder vermehrten Todesfällen sofort eine Tierärztin oder einen Tierarzt einzuschalten und das Veterinäramt zu informieren. Verdachtsfälle können per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0281 / 207 7007 gemeldet werden.
Weitere Informationen stehen unter www.kreis-wesel.de/gefluegelpest zur Verfügung.

Rotarier bringen das Neujahrsschwimmen nach Wesel

Eine Premiere für Wesel: Am 1. Januar 2026 laden die Rotary Clubs Lippe-Issel und Wesel-Dinslaken zum ersten Neujahrsschwimmen am Badestrand des Weseler Auesees ein.

Was in vielen Städten längst Tradition ist, findet nun auch am Niederrhein seinen Platz – und verbindet den mutigen Sprung ins kalte Wasser mit einem guten Zweck: Der gesamte Erlös kommt Schwimmkursen für Kinder zugute.

Schwimmen lernen – auch eine Frage der Sicherheit

Immer mehr Kinder im Grundschulalter können nicht schwimmen. Dieser Trend gilt als alarmierend, denn er betrifft nicht nur sportliche Fähigkeiten, sondern vor allem die Sicherheit. Die Rotary Clubs Lippe-Issel und Wesel-Dinslaken engagieren sich bereits seit Jahren für die Finanzierung von Schwimmkursen und setzen damit ein deutliches Zeichen gegen diese Entwicklung. Ziel ist es, insbesondere Kinder aus einkommensschwachen Familien zu erreichen und ihnen eine solide Schwimmausbildung zu ermöglichen.

Mit dem Erlös aus dem Neujahrsschwimmen soll dieses Engagement fortgesetzt und erweitert werden. Jede Person, die sich ins kalte Wasser traut, unterstützt direkt die Ausbildung weiterer Kinder in möglicherweise lebensrettenden Fähigkeiten. Die Kurse werden in Kooperation mit der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) durchgeführt, die auch vor Ort das Event absichert.

Eine niederländische Tradition kommt nach Wesel

Erstmals bringen die Rotary Clubs eine Tradition nach Wesel, die in den Niederlanden schon seit Jahrzehnten zum Neujahr gehört: den „Nieuwjaarsduik“. Was an der Küste von Scheveningen seit 1960 Zehntausende Menschen anzieht und inzwischen auch in vielen deutschen Städten beliebt ist, erlebt in Wesel nun seine Premiere.

Der Sprung ins kalte Wasser am Neujahrstag steht symbolisch für den Start ins neue Jahr. Die Tradition verbindet Selbstüberwindung mit Gemeinschaft und gilt als frisches Ritual für einen bewussten Neuanfang.

Der beste Kampf gegen den Silvesterkater

Und was hilft besser gegen die Nachwirkungen der Silvesternacht als ein Sprung in eiskaltes Wasser? Das Neujahrsschwimmen ist nicht nur sportliche Herausforderung, sondern auch eine humorvolle und wirksame Methode, um mit Energie ins neue Jahr zu starten.

Erstmals haben Interessierte die Gelegenheit, diese besondere Tradition direkt in der eigenen Region zu erleben – ob als Teilnehmende oder Zuschauende.

Rundum versorgt: Wärme nach der Kälte

Nach dem erfrischenden Bad ist für das Aufwärmen bestens gesorgt: Heißes Catering mit Suppen und Getränken steht für Teilnehmende, Helfer und Besucher bereit. Beheizte Umkleidekabinen ermöglichen den schnellen Wechsel in trockene Kleidung. Auch wenn keine Duschen vorhanden sind, sollte es so gelingen, sich rasch wieder aufzuwärmen.

Die Details auf einen Blick

Datum: 1. Januar 2026, 13 Uhr Ort: Weseler Auesee, Badestrand Veranstalter: Rotary Clubs Lippe-Issel und Wesel-Dinslaken Unterstützer: DLRG Zweck: Finanzierung von Schwimmkursen für Kinder Homepage/Anmeldung: neujahrsschwimmen-wesel.de

Kreis Wesel ordnet Stallpflicht für Geflügel an

Wegen der zunehmenden Fälle von Geflügelpest im gesamten Bundesgebiet hat der Kreis Wesel eine Stallpflicht für alle Geflügelhaltungen angeordnet. Die Maßnahme tritt am Freitag, 31. Oktober 2025, in Kraft und betrifft rund 2.950 Betriebe mit insgesamt etwa 600.000 Tieren.

Maßnahmen zum Schutz der Bestände

Nach Angaben des Kreises Wesel müsse sämtliches Geflügel künftig entweder in geschlossenen Ställen oder unter Schutzvorrichtungen gehalten werden. Diese müssten aus einer dichten, nach oben gesicherten Abdeckung und seitlichen Begrenzungen bestehen, die das Eindringen von Wildvögeln – auch Kleinvögeln – verhindern. Futter und Tränkwasser dürften für Wildvögel nicht zugänglich sein.

Darüber hinaus seien im gesamten Kreisgebiet Geflügelausstellungen, -märkte, -schauen und Wettbewerbe mit Geflügel bis auf Weiteres untersagt. Wie lange die Regelung bestehen bleibe, lasse sich derzeit nicht absehen. Erfahrungsgemäß müsse jedoch mit einer Dauer von mindestens drei Monaten gerechnet werden.

Hintergrund: Hohes Risiko laut Friedrich-Loeffler-Institut

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) habe in seiner aktuellen Risikoeinschätzung vom 20. Oktober 2025 ein hohes Risiko für den Eintrag von Influenzaviren des Typs HPAI H5 sowohl in wildlebende Wasservögel als auch in Geflügelhaltungen festgestellt. Zwischen dem 1. September und 20. Oktober seien bundesweit 15 Ausbrüche des Virus H5N1 in sieben Bundesländern registriert worden. Hinzu kämen zahlreiche Nachweise bei Wildvögeln, insbesondere bei durchziehenden Kranichen.

Sechs Verdachtsfälle im Kreis Wesel

Seit dem 15. Oktober seien im Kreis Wesel mehrere verendete Wildvögel, vor allem Wasser- und Greifvögel, zur Untersuchung eingesandt worden. Bis zum 29. Oktober hätten sechs labordiagnostische Verdachtsfälle auf Geflügelpest (H5) vorgelegen, die derzeit im Friedrich-Loeffler-Institut überprüft würden.

Nach Einschätzung der Kreisverwaltung sei davon auszugehen, dass ein Großteil der noch ausstehenden Befunde ebenfalls positiv ausfallen werde. Besonders betroffen seien Wildgänse, die derzeit vermehrt in den Feuchtgebieten und Wasserflächen des Kreises Rast machten.

Verbindung zu Fällen im Kreis Kleve

In der Nachbarschaft sei zudem ein bestätigter Ausbruch in einer Putenhaltung in Rees im Kreis Kleve festgestellt worden. Die dort eingerichtete Überwachungszone umfasse auch Teile von Hamminkeln und Xanten. Nach derzeitigem Stand werde ein Eintrag aus der Wildvogelpopulation als Ursache vermutet.

Angesichts der Vielzahl von Nachweisen und Verdachtsfällen sieht der Kreis Wesel nach eigenen Angaben hinreichend sichere Belege für das Vorhandensein gefährlicher Influenzaviren in der regionalen Wildvogelpopulation. Diese stellten eine erhebliche Bedrohung für die Geflügelhaltung im gesamten Kreisgebiet dar.

HYROX-Arena eröffnet am 9. November im INJOY Dorsten

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Am 9. November feiert das INJOY Dorsten die offizielle Eröffnung seiner neuen Original-HYROX-Arena. Ein Highlight für alle, die funktionelles Training, Wettkampfatmosphäre und schweißtreibende Workouts lieben.

Mit dem neuen Trainingsbereich setzt Inhaber Paul Underberg einmal mehr ein starkes Zeichen. Dorsten wird zur neuen Adresse für HYROX-Training in der Region. Modern ausgestattet, vielseitig nutzbar und perfekt auf den Mix aus Kraft, Ausdauer und Koordination ausgelegt, bietet die Arena ideale Bedingungen für alle, vom ambitionierten Freizeitsportler bis zum Leistungssportler.

Weltmeisterin kommt nach Dorsten

HYROX ist längst mehr als eine Mode, es ist ein starker Trend, die Sportart verbindet Generationen und begeistert weltweit. Neben Europa hat der Boom inzwischen auch die USA, Australien und China erreicht.

Ein besonderes Highlight am Eröffnungstag ist der Besuch von Linda Meier. Die amtierende HYROX-Weltmeisterin in der Elite-Kategorie ist zudem direkt INJOY-Mitglied geworden.

Die sympathische Athletin aus Deutschland sicherte sich bei den World Championships 2025 in Chicago den Titel. Sie verkörpert dabei den Spirit dieser jungen Disziplin, ehrgeizig, fokussiert und mit echter Leidenschaft für die sportliche Performance. Besucher haben die Gelegenheit, Linda Meier bei einem „Meet & Greet“ persönlich kennenzulernen, Fragen zu stellen und ein Erinnerungsfoto zu machen. Eine gute Chance nicht nur für HYROX-Fans, denn an dem Tag hat INJOY auch ein Open Day und zeigt sich mit allen Leistungen und besonderen Angeboten von der besten Seite.

„Seit über 40 Jahren ist das für mich die dynamischst wachsende Sportart innerhalb des Fitnessmarktes nach dem auch immer mehr Leute aus der Region proaktiv fragen“, so Geschäftsführer und INJOY- Gründer Paul Underberg.

Mit HYROX schafft das INJOY einen weiteren attraktiven, den Zeitgeist treffenden integrativen Bestandteil auf über 3.800qm Fläche mit 3.500 Mitgliedern von 13 Jahren bis zu den über 90-jährigen Ehrenmitgliedern.

Lieder und Chansons aus der frühen Moderne – Konzert in der St. Georgskirche Schermbeck

Wenn ich mir was wünschen dürfte?! – Konzert mit Liedern und Chansons aus den ersten 30 Jahren des 20. Jahrhunderts

Ein Konzert in der St. Georgskirche Schermbeck erinnert an die musikalische Vielfalt der frühen Moderne – und an jüdische Komponisten, die das Musikleben Deutschlands prägten.

Konzert in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Westfalen

Am Sonntag, 9. November, um 17 Uhr lädt die Schermbecker St. Georgskirche zu einem besonderen Konzertabend ein. Unter dem Titel „Wenn ich mir was wünschen dürfte?!“ präsentieren die Sängerin Birgit Breidenbach und der Pianist Jan Weigelt Lieder und Chansons aus den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Westfalen statt.

Wandel und Vielfalt der Musik

In den Jahren zwischen 1900 und 1930 habe sich die Musik in Deutschland grundlegend verändert, heißt es von den Veranstaltern. Komponisten wie Gustav Mahler, Arnold Schönberg, Paul Hindemith, Kurt Weill, Ernst Krenek und Erich Wolfgang Korngold hätten das Musikleben geprägt und neue künstlerische Maßstäbe gesetzt.

Zugleich habe ein begeistertes Publikum nach neuen Klängen, Schlagern, Operetten und Revuen verlangt. Namen wie Friedrich Hollaender, Rudolf Nelson, Hans May, Paul Abraham und Leo Fall stünden für diese schillernde Ära. Auch die „Cross-over“-Tenöre Richard Tauber und Joseph Schmidt feierten große Erfolge, während die Comedian Harmonists, Lotte Lenya und Marlene Dietrich internationale Bekanntheit erlangten.

Erinnerung an jüdische Komponisten

Birgit Breidenbach und Jan Weigelt, die bereits mehrfach in der St. Georgskirche aufgetreten sind, lassen die musikalischen Jahrzehnte lebendig werden. Besonderes Augenmerk gilt den jüdischen Komponisten und Textdichtern, die in dieser Zeit entscheidende Beiträge zum kulturellen Leben in Deutschland leisteten.

Dass das Konzert auf den 9. November fällt, sei bewusst gewählt – als Tag des Erinnerns und der Mahnung.

Eintritt und Spendenhinweis

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende von mindestens 10 Euro gebeten.

Zigarettenautomat in Schermbeck-Bricht gesprengt – Polizei sucht Zeugen

Am Mittwochmorgen sprengten bislang unbekannte Täter einen Zigarettenautomaten in Schermbeck-Bricht auf. Die Polizei bittet um Hinweise zu einem weißen Kleinwagen, mit dem die Tatverdächtigen geflüchtet sein sollen.

Ermittlungen laufen

Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat am 29. Oktober 2025 an der Straße Am Frankenhof. Durch die Sprengung entstand erheblicher Sachschaden am Automaten. Wie viele Zigarettenschachteln entwendet wurden, sei derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Flucht in Richtung Maassenstraße

Zeugen berichteten, dass sich die drei unbekannten Personen nach der Tat mit einem weißen Kleinwagen in Fahrtrichtung Maassenstraße entfernten. Eine Zeugin beschrieb einen der Tatverdächtigen als männlich, dunkel gekleidet und mit einer Schirmmütze.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei fragt, wer Angaben zu dem Fahrzeug oder den beteiligten Personen machen kann. Hinweise nimmt die Polizeiwache Ost in Dinslaken unter der Telefonnummer 02064 / 6220 entgegen.

Termine: Kolpingsfamilie Schermbeck startet in den November

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Im November lädt die Kolpingsfamilie Schermbeck zu mehreren geselligen und thematisch abwechslungsreichen Veranstaltungen ein. Neben Diskussionen über aktuelle Themen stehen Spielrunden und Gemeinschaftsabende auf dem Programm.

Offener Kolpingtreff am 4. November

Zum Monatsauftakt findet am Dienstag, 4. November, um 19 Uhr ein offener Kolpingtreff bei Nappenfeld statt. In ungezwungener Runde sollen aktuelle Tagesthemen besprochen werden. Eingeladen sind alle, die Interesse am Austausch haben.

Doppelkopfturnier am 15. November

Nach längerer Pause lädt die Kolpingsfamilie am Samstag, 15. November, um 19 Uhr in die Begegnungsstätte an der Widau zum beliebten Doppelkopfturnier ein. Gespielt wird um zahlreiche attraktive Preise. Die Startgebühr beträgt 8 Euro, für Schnittchen und Getränke ist gesorgt.
Anmeldungen werden entgegengenommen von Monika Wilsing unter Tel. 5511 oder Christa Hülsdünker unter Tel. 3144.

Spieleabend am 18. November

Am Dienstag, 18. November, beginnt um 19.30 Uhr in der Widau ein weiterer Spieleabend. Gespielt wird ebenfalls Doppelkopf, neue Mitspielerinnen und Mitspieler sind jederzeit willkommen.
Weitere Informationen gibt Rolf Kölnberger unter Tel. 0170 / 340 18 59.

Vorstandsrunde am 20. November

Der Vorstand der Kolpingsfamilie trifft sich am Donnerstag, 20. November, um 19.30 Uhr bei Overkämping, um organisatorische Themen zu besprechen.

Vorhinweis: Kolpinggedenktag am 7. Dezember

Bereits jetzt weist die Kolpingsfamilie auf den Kolpinggedenktag am Sonntag, 7. Dezember, hin. Beginn ist um 15.30 Uhr in der Begegnungsstätte an der Widau. Nach dem offiziellen Teil ist ein adventliches Beisammensein geplant.

Ökumenischer Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder

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Katholische und evangelische Kirchengemeinden aus Dorsten und Schermbeck laden am 16. November 2025 zu einem gemeinsamen Gedenkgottesdienst in die Martin-Luther-Kirche ein. Im Mittelpunkt steht das Erinnern an verstorbene Kinder jeden Alters. Musik und Lichter schaffen einen einfühlsamen Rahmen für Trost und Gemeinschaft.

Einladung zum gemeinsamen Erinnern

Am Sonntag, dem 16. November 2025, um 15 Uhr laden die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden aus Dorsten und Schermbeck gemeinsam mit der Krankenhausseelsorge des St. Elisabeth-Krankenhauses zu einem ökumenischen Gedenkgottesdienst in die Martin-Luther-Kirche in Dorsten-Holsterhausen ein.
Der Gottesdienst erinnert an Kinder, die verstorben sind – geborene und ungeborene, heranwachsende und erwachsene, kürzlich oder bereits vor Jahren verstorbene.

Thema des Gottesdienstes: „Wie ein Baum“

Der Gedenkgottesdienst steht unter dem biblischen Thema „Wie ein Baum“ (Psalm 1,3). Auf den Altarstufen entsteht ein Lichtermeer, zu dem Symbole mit den Namen der verstorbenen Kinder gestellt werden. So entsteht ein sichtbares Zeichen der Erinnerung und des Trostes.

Musik, Gemeinschaft und Kinderbetreuung

Die musikalische Gestaltung übernehmen Jörg Remmers (Piano und Gesang) und Heike Fleckenstein (Flöte). Beide begleiten die Feier auf einfühlsame Weise.
Eingeladen sind nicht nur Eltern und Geschwister, sondern auch Angehörige, Paten, Freunde, Nachbarn und Bekannte – alle, die sich erinnern und gemeinsam gedenken möchten.
Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle Teilnehmenden zu Kaffee und Begegnung eingeladen. Für die Kinderbetreuung während der Feier ist gesorgt.

Königsblaue Schermbecker spenden Zeckengeld: Erste Übergabe an Initiative „Superhelden“

Zeckengeld 2025 Königsblaue Schermbecker übergeben erste Spende. Erste Zeckengeldspende geht an die Initiative „Superhelden“

Mit viel Herzblut und gewohnt humorvoll haben die Königsblauen Schermbecker am 27. Oktober den ersten Teil ihrer diesjährigen traditionellen Zeckengeldspende überreicht. Empfänger ist diesmal die Initiative „Superhelden-Team“, die sich durch ihr konsequentes ehrenamtliches Engagement und eine beeindruckende Spendenstruktur auszeichnet. Alle Beiträge der aktuell 154 Mitglieder fließen vollständig in einen Fonds, aus dem jährlich bis zu vier Projekte unterstützt werden.

Gemeinsam mit zusätzlichen Einzelspenden sowie Einnahmen aus Veranstaltungen wie dem Sommerfest oder dem Weihnachtsmarkt konnte die Initiative im vergangenen Jahr über 40.000 Euro für gute Zwecke bereitstellen. 2025 steuert die Superhelden auf eine neue Rekordsumme zu. Die Königsblauen sind stolz, Teil dieser Erfolgsgeschichte zu sein. „Wir kennen die Superhelden schon seit vielen Jahren und wissen, dass das Geld hier wirklich gut eingesetzt wird“, betonten die Vertreter des Fanclubs bei der Übergabe.

Auf gutem Kurs -Fanclub wächst weiter

Auch die eigene Entwicklung kann sich sehen lassen. Der Fanclub zählt inzwischen 415 Mitglieder, steht finanziell stabil da und unterstützt in diesem Jahr gleich zwei Organisationen mit seinem Zeckengeld. Was früher allein durch jede Nennung des „Biene-Maja-Vereins“ gesammelt wurde, hat eine deutlich breitere Basis bekommen. Bereits zum zweiten Mal in Folge konnte die Spendensumme verdoppelt werden. Möglich wurde das unter anderem durch die enge Zusammenarbeit mit dem Hauptsponsor, der Volksbank Schermbeck. Und wie Lea Alfers es beim Übergabetermin auf den Punkt brachte: „Wir sind kein Sparverein – die Kohle muss wieder raus!“

Kreative Lösung für die Schermbecker Tafel

Der zweite Teil der diesjährigen Spende in Höhe von 419,04 Euro ist für die Schermbecker Tafel bestimmt. Da eine reine Überweisung aus Sicht von Bernd Holtmann aufgrund bürokratischer Hürden nicht gewährleistet, dass das Geld auch dort ankommt, wo es gebraucht wird, hat der Fanclub kurzerhand eine kreative Lösung gefunden. Gemeinsam mit Unterstützern wird ein gezielter Einkauf in Schermbecker Geschäften organisiert, um dringend benötigte Lebensmittel zu beschaffen und direkt an die Tafel zu übergeben.

Vorfreude auf die große Weihnachtsfeier im Dezember

Neben dem sozialen Engagement laufen bereits die Vorbereitungen für das nächste Highlight. Die große Weihnachtsfeier der Königsblauen findet am 21. Dezember 2025 ab 14:04 Uhr statt. Nach dem großen Zuspruch im Vorjahr rechnen die Organisatoren wieder mit einer vollen Hütte. Für die kleinen Gäste wird der Nikolaus kommen, natürlich in Begleitung von Erwin und vielleicht sogar einer weiteren Überraschung.

Gedenkgottesdienst an Allerheiligen in St. Ludgerus Schermbeck

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Die Kirchengemeinde St. Ludgerus lädt am Hochfest Allerheiligen zum Gedenkgottesdienst ein. Pastor Xavier Muppala erinnert an die Bedeutung des Tages als Moment des Erinnerns und der Hoffnung. Im Anschluss erfolgt die traditionelle Gräbersegnung auf dem katholischen Friedhof.

Einladung zum Gedenkgottesdienst

Die Katholische Kirchengemeinde St. Ludgerus in Schermbeck lädt am Samstag, dem 1. November 2025, um 10 Uhr zum Gedenkgottesdienst an Allerheiligen in die Pfarrkirche ein. Mit dieser Feier soll der Verstorbenen gedacht und die Gemeinschaft im Glauben gestärkt werden.

Tag der Erinnerung und der Hoffnung

„Allerheiligen ist ein Tag der Erinnerung, aber auch der Hoffnung“, betont Pastor Xavier Muppala. „Wir denken an die Menschen, die uns vorausgegangen sind, und vertrauen darauf, dass sie in Gottes Liebe geborgen sind. Dieses Vertrauen wollen wir an diesem Tag gemeinsam stärken.“

Gräbersegnung und Hinweise zum Gottesdienst

Im Anschluss an die Messfeier findet die traditionelle Gräbersegnung auf dem katholischen Friedhof statt. Für Angehörige stehen in der Kirche Grablichter bereit, die auf die Gräber gestellt werden können.
Die Gemeinde weist darauf hin, dass am Samstagabend, dem 1. November 2025, kein weiterer Gottesdienst um 18 Uhr stattfindet.

November – ein Monat der Trauer und Erinnerung

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Der November gilt traditionell als Trauermonat. Mehrere Gedenktage in diesem oft grauen, ungemütlichen Monat sind den Verstorbenen gewidmet: Allerheiligen und Allerseelen zu Monatsbeginn, später Volkstrauertag und Totensonntag. Diese Kombination aus kirchlichen Feiertagen und der symbolischen Stimmung der Natur – kürzere Tage, Nebel, fallende Blätter – macht den November zu einer Zeit der Erinnerung und Einkehr.

Auch in Dorsten, Haltern am See, Schermbeck und Raesfeld gehören Friedhofsbesuche im November zur gelebten Tradition. Viele Familien schmücken die Gräber ihrer Angehörigen mit Tannengestecken, Chrysanthemen und Lichtern. In den Abendstunden erstrahlen die Friedhöfe im Schein unzähliger Kerzen – kleine Zeichen der Verbundenheit, die in der Dunkelheit leuchten. So wird auf den Friedhöfen der Verstorbenen gedacht, in aller Stille, doch mit dem warmen Licht der Erinnerung im Herzen.

Grabgestaltung: persönlich und dennoch pflegeleicht

Ein gepflegtes Grab ist für viele Hinterbliebene ein wichtiger Ort des Trosts. Gerade im Trauermonat November, rund um die Gedenktage, werden die Ruhestätten liebevoll hergerichtet und herbstlich geschmückt. Dabei verändert sich der Stil der Grabgestaltung. Heute darf ein Grab so individuell sein wie der Mensch, an den es erinnert – und gleichzeitig achten viele auf eine pflegeleichte Gestaltung, da Angehörige oft nicht mehr täglich vor Ort sein können.

Beliebt sind beispielsweise immergrüne Bodendecker wie Efeu, die das ganze Jahr über Grün spenden. Auch robuste Pflanzen wie Heide oder Sukkulenten und Dekorelemente aus Kies und Stein kommen zum Einsatz, um Gräber schmuckvoll, aber trotzdem dauerhaft gepflegt aussehen zu lassen. Viele Friedhöfe bieten zudem Grabarten wie Urnengemeinschaftsanlagen oder Rasengräber an, die von der Friedhofsverwaltung betreut werden. Das ist eine praktische Lösung, die den Wandel der Zeit spiegelt, ohne die Würde des Gedenkens zu verlieren.

Wichtig bleibt, dass die Grabgestaltung die Persönlichkeit des Verstorbenen widerspiegelt. Ob schlichte Blumenschale oder aufwendige Bepflanzung: Jeder Handgriff am Grab ist für die Hinterbliebenen ein Akt der Liebe und der Verbindung.

Grabmale als Brücke zwischen den Lebenden und den Toten

Während Blumen verblühen und Kerzen verlöschen, bleibt ein Grabmal aus Stein viele Jahre bestehen. Es markiert nicht nur die letzte Ruhestätte, sondern schlägt auch eine Brücke zwischen Lebenden und Verstorbenen. Der Grabstein – mit Name, Daten und vielleicht einem Symbol oder Spruch versehen – wird zu einem Anker der Erinnerung. Hier können wir innehalten, den Namen lesen, mit dem Finger über eingravierte Worte streichen und das Gefühl haben, dem geliebten Menschen nah zu sein.

Heutzutage sind Grabmale so vielfältig wie die Lebenswege, an die sie erinnern. Angehörige wünschen sich immer öfter persönliche Grabmale statt uniformer Standardsteine. Auch Symbole und Motive auf Grabmalen erzählen Geschichten und spenden Trost. Immer häufiger finden sich persönliche Motive: Fotos auf dem Grabstein, ein eingraviertes Hobby oder geliebte Gegenstände in Miniaturform. Jedes Grabmal wird so zu einem einzigartigen Andenken, das Vergangenheit und Gegenwart verbindet – eine stille Brücke aus Stein, die der Liebe und Erinnerung eine Form gibt.

Steinmetzhandwerk: Erinnerungen in Stein gemeißelt

Hinter jedem Grabstein steckt präzise Handarbeit und viel Gefühl. Das traditionelle Steinmetzhandwerk verbindet handwerkliches Können mit künstlerischem Ausdruck. Vom klassischen Namensstein bis zum aufwendig gestalteten Denkmal wird jeder Stein individuell bearbeitet – durch Meißel, Sandstrahler oder moderne Gravurtechniken. Neben Schrift und Ornamenten kommen heute auch Kombinationen mit Glas, Metall oder Naturmaterialien zum Einsatz. So entstehen dauerhafte Gedenkzeichen, die auch nach vielen Jahren ihre Bedeutung nicht verlieren.

Wandel der Bestattungskultur: neue Wege des Abschieds

Nicht nur die Grabgestaltung, auch die Bestattungskultur insgesamt befindet sich im Wandel. In den letzten Jahren haben sich traditionelle Rituale mehr und mehr verändert. Viele Menschen wählen neue, individuelle Abschiedswege statt starrer Konventionen. Freie Trauerredner ersetzen Pfarrer, persönliche Musik und Fotos lösen das rein Kirchliche ab, und auch anonyme Bestattungen ohne Grabstein nehmen zu.
Gleichzeitig wächst der Wunsch nach Naturnähe und Nachhaltigkeit beim letzten Ruheort. Umweltfreundliche Bestattungsformen liegen im Trend: biologisch abbaubare Särge und Urnen, Beisetzungen im Wald oder auf einer Wiese. Friedhöfe, Kirchen und Kommunen reagieren darauf mit neuen Angeboten – etwa mit Gedenkbäumen oder Gemeinschaftsanlagen. Auch Rituale verändern sich: Neben klassischen Trauerfeiern gibt es heute Trauer-Cafés, Gedenkwanderungen oder Online-Gedenkseiten. Diese Vielfalt zeigt: Jeder Abschied ist anders – und darf es auch sein.

Veranstaltungen im November: Raum für Begegnung und Gedenken

Der November bietet nicht nur Raum für stille Einkehr, sondern auch für gemeinsame Erinnerung. Viele Einrichtungen öffnen in diesem Monat ihre Türen, laden zu Gesprächen, Vorträgen oder kulturellen Veranstaltungen ein. So wird aus Trauer ein Raum der Begegnung, in dem Gedanken geteilt und Perspektiven gewonnen werden können.

In Dorsten zum Beispiel finden im November Tage der offenen Tür, Lesungen und Informationsangebote statt, die Einblicke in moderne Abschiedsformen geben oder einfach eine Gelegenheit bieten, Fragen zu stellen, die im Alltag oft keinen Platz haben. Wer sich frühzeitig mit Vorsorge, Ritualen oder Grabgestaltung befasst, schafft nicht nur Sicherheit für sich selbst, sondern nimmt auch seinen Angehörigen später eine große Last ab.

Am Ende bleibt die Erinnerung

Wenn das Licht der Kerzen auf den Friedhöfen langsam verlischt und der November zu Ende geht, bleibt etwas bestehen: die Gewissheit, dass die Erinnerung an geliebte Menschen nicht mit dem Tod endet. Sie lebt weiter in Gedanken, Erzählungen, in einem Blick auf das Grab – und manchmal auch in einem Stein, der still davon erzählt, dass jemand nicht vergessen ist.

Sicher durch den Winter: Kreis Wesel startet vorbereitet in die Frostsaison

Damit Verkehrsteilnehmende auch in der kalten Jahreszeit sicher ans Ziel kommen, sei der Bauhof des Kreises Wesel bestens gerüstet. Auf insgesamt 192 Kilometern Fahrbahn und 183 Kilometern Radweg übernimmt der Kreis den Winterdienst auf den Kreisstraßen.

Frühstarts im Winterdienst

Nach Angaben des Kreises stehen 20 Mitarbeitende, sechs Spezialfahrzeuge, 60 000 Liter Sole und 400 Tonnen Streusalz bereit. In einem gemeinsamen Notlager mit der Stadt Wesel lagern zusätzlich 600 Streusalz.
„Unsere Mitarbeitenden beginnen ab drei Uhr mit den Streu- und Räumfahrten, um die Straßen vor dem Berufsverkehr sicher befahrbar zu halten“, erklärte Jens Kampen, Leiter des Kreisbauhofs. Bei sogenannten Großwetterlagen erfolge der Einsatz rund um die Uhr. Kampen erinnerte daran, dass sich auch die Verkehrsteilnehmenden stets den Witterungsverhältnissen anpassen müssten.

Prioritäten und Umweltaspekte

Die Einsätze erfolgen nach festgelegten Dringlichkeitsstufen. Dabei würden besondere Gefahrenstellen und Verkehre, etwa der Schülertransport, vorrangig behandelt, um zusätzliche Fahrten zu vermeiden.
Zum Einsatz komme Feuchtsalz, ein Gemisch aus 70 Prozent Streusalz und 30 Prozent Calciumchloridlösung. Der Kreis beachte dabei auch den Umweltschutz. Getreu dem Prinzip „so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig“ werde die Streumenge jeweils den örtlichen Bedingungen angepasst, um Belastungen für Natur und Böden zu minimieren.

Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen

Im Rahmen einer interkommunalen Kooperation arbeite der Kreis Wesel mit verschiedenen Kommunen, Nachbarkreisen und Straßen.NRW zusammen. In der Regel erfolge dabei ein Streckentausch, von dem alle Beteiligten profitierten.

Grenzen der Einsatzbereitschaft

Trotz aller Vorbereitung könne der Kreisbauhof nicht jede Wetterlage vollständig beherrschen. Extreme Schneefälle oder plötzlich einsetzender Eisregen blieben auch mit moderner Technik eine Herausforderung.

Großer Spielzeugmarkt in Schermbeck lädt zum Stöbern ein

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Am Sonntag, 9. November, findet im Begegnungszentrum des Schermbecker Rathauses ein großer Spielzeugmarkt statt. Von 11 bis 13 Uhr können Besucherinnen und Besucher dort nach gut erhaltenem Spielzeug stöbern. Schwangere erhalten bereits ab 10.45 Uhr Zutritt.

Familienflohmarkt mit sozialem Zweck

Organisiert wird der Markt vom Familienkreis der Pfarrgemeinde St. Ludgerus. Nach Angaben der Veranstalter soll ein Teil der Einnahmen einem guten Zweck zugutekommen: 20 Prozent des Erlöses werden an die Pfarrcaritas gespendet.

Abgabe und Abrechnung

Wer selbst Spielsachen verkaufen möchte, kann diese am Samstag, 8. November, zwischen 16 und 18 Uhr im Begegnungszentrum abgeben. Die Abrechnung erfolgt am Sonntag, 9. November, von 17 bis 17.30 Uhr.

Ort und Kontakt

Veranstaltungsort: Begegnungszentrum, Schermbecker Rathaus, Weseler Straße 2
Kontakt (Eine Kontaktaufnahme ist ausschließlich per WhatsApp oder SMS an die genannten Familien möglich).

  • Familie Breuer – Tel. 0179 903 6041
  • Familie Hemsing – Tel. 0173 511 2349
  • Familie Pudelski – Tel. 0162 324 7718
  • Familie Kiekenbeck – Tel. 0177 683 4128

Hinweis: Es wird um Barzahlung gebeten.

Grüne Kreistagsfraktion Wesel stellt neuen Fraktionsvorstand vor

Die Kreistagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreis Wesel hat ihren neuen Fraktionsvorstand gewählt. Hubert Kück bleibt Vorsitzender, unterstützt von Celina Mara Damschen, Petra Schmidt-Niersmann und Christian Drummer-Lempert. Der Vorstand will Kontinuität mit neuen Impulsen verbinden.

Neuer Vorstand gewählt

In ihrer konstituierenden Sitzung hat die Kreistagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreis Wesel den neuen Fraktionsvorstand bestimmt. Hubert Kück wurde erneut zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Die künftigen Kreistagsmitglieder wählten Celina Mara Damschen zur ersten stellvertretenden Vorsitzenden. Petra Schmidt-Niersmann und Christian Drummer-Lempert ergänzen das Team als weitere Stellvertretende.

Kontinuität und neue Impulse

Nach Angaben der Fraktion verbinde der neue Vorstand Erfahrung mit frischen Perspektiven. Hubert Kück erklärte, man wolle den eingeschlagenen Weg fortsetzen und zugleich neue Akzente setzen, um den Kreis ökologisch, sozial und wirtschaftlich zukunftsfähig zu gestalten.

Auch Celina Mara Damschen blickt laut Mitteilung zuversichtlich auf die kommende Wahlperiode. Sie betonte, die Fraktion bringe frischen Wind, kreative Ideen und den Mut mit, Veränderungen aktiv anzugehen. Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und demokratische Teilhabe sollten dabei stets gemeinsam gedacht werden.

Ausblick auf die Wahlperiode

Mit einer Mischung aus erfahrenen und neuen Mitgliedern sieht sich die grüne Kreistagsfraktion gut aufgestellt, um die politischen Herausforderungen der kommenden Jahre konstruktiv anzugehen und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Wesel verantwortungsvoll zu vertreten.

Tanz mit Zukunft: Schermbeckerinnen bestehen Ausbildung zur Trainerassistentin

MC: Erfolgreiche Fortbildung der Tänzerinnen Sofie Scholz und Naima Gülcher des TC GW Schermbeck

In der zweiten Woche der Herbstferien nahmen Sofie Scholz und Naima Gülcher vom Tanzclub Grün-Weiß Schermbeck erfolgreich an der Lizenz-Erwerbsschulung des Deutschen Tanzsportverbandes (DTV) teil. Die Ausbildung zur Trainerassistentin (TRASS) im Bereich Jazz und Modern/Contemporary fand in Schermbeck statt und zog 21 junge Tänzerinnen aus ganz Deutschland an.

Vier Tage intensives Lernen

Unter der Leitung von DTV-Referent Sebastian Spahn absolvierten die Teilnehmerinnen 40 fachliche und überfachliche Lerneinheiten. Auf dem Programm standen unter anderem Sportverständnis, gesundheitsorientiertes Training, Prävention sexualisierter Gewalt im Sport, Organisation, Trainingsaufbau, Technik und Musiklehre.

Nach den Theorie- und Praxiseinheiten konnten die angehenden Trainerinnen selbständig Übungseinheiten leiten und in einer abschließenden Gesprächsrunde ihr Wissen präsentieren. Zum Abschluss erhielten alle ein Zertifikat, das sie zum Erwerb der Trainerlizenz C berechtigt.

Austausch und Motivation

Viele der Teilnehmerinnen verfügten bereits über erste Erfahrungen im Kindertraining. Die Fortbildung habe sie zusätzlich motiviert, ihr Wissen künftig gezielt weiterzugeben. Auch der Austausch mit Tänzerinnen aus anderen Vereinen – etwa aus Bielefeld, Helmstedt, Hannover und Bayern – sei für viele eine bereichernde Erfahrung gewesen.

Freude über neuen Input

Sofie Scholz und Naima Gülcher zeigten sich begeistert von den vier Ausbildungstagen:
„Wir fanden die TRASS-Ausbildung sehr hilfreich – nicht nur als Trainerassistentinnen, sondern auch für uns selbst. Wir konnten vieles lernen und freuen uns darauf, das Gelernte jetzt umzusetzen“, erklärten die beiden Tänzerinnen der Formation „Avalanche“.

Ein besonderer Dank ging an die Fahrschule Overkämping, die ihre Räumlichkeiten für die Theorieeinheiten zur Verfügung stellte.

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