Mit ebenso festlichen wie besinnlichen Klängen wurde die St.-Georgskirche in Schermbeck am 3. Advent erstmals von einem eigens für dieses Konzert zusammengestellten Posaunenchor erfüllt.
Was es in der über 600-jährigen Geschichte des Gotteshauses und der seit fast 500 Jahren bestehenden evangelischen Kirchengemeinde bislang noch nie gegeben hatte, wurde zu einem echten Genuss für die Sinne. Zum Auftakt begrüßte Pfarrer Daniel Wiegmann das Ensemble sowie die zahlreichen Besucher und eröffnete damit einen in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlichen Abend.

Am Nachmittag erstmals gemeinsam geprobt
Unter der Leitung des renommierten Jazzmusikers Stephan Schulze versammelten sich 14 Musikerinnen und Musiker zu diesem besonderen Benefizkonzert. Das Ensemble trat erstmals in dieser Konstellation auf und hatte sich erst am Nachmittag zur gemeinsamen Probe getroffen. Rund die Hälfte der Mitwirkenden waren professionelle Musiker, ergänzt durch engagierte Bläserinnen und Bläser aus Schermbeck.
Musikalisch spannte das Konzert einen weiten Bogen evangelischer Kirchenmusik. Den Auftakt bildete ein Werk von Heinrich Schütz aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Es folgten bekannte adventliche und weihnachtliche Stücke wie „Adeste Fideles“. Auch Johann Sebastian Bach durfte nicht fehlen. Mit dem Choral „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ erklang eines der bekanntesten Werke der Kirchenmusiktradition.
Ein Orgelintermezzo, gespielt von Felizia Meyerratken, setzte einen überleitenden Akzent, bevor das Konzert dem abschließenden Höhepunkt näherkam. Gemeinsam mit der Orgel erklangen drei Strophen von „Vom Himmel hoch“, gesanglich unterstützt von den Besucherinnen und Besuchern. Zur Freude der Musikliebhaber bedankte sich das Ensemble im Anschluss an das bekannte Adventslied „Tochter Zion, freue dich“, mit einer kleinen Zugabe.
Der Eintritt zu dieser hörenswerten Veranstaltung war frei, stattdessen wurden Spenden zugunsten der Stiftung Lühlerheim gesammelt. So überzeugte das Konzert nicht nur musikalisch, sondern wurde auch seinem karitativen Anspruch gerecht.























