Bürgerinitiative „Zwei Grundschulen für Schermbeck“ – Online-Petition gegen Abriss

Mehr als 350 Schermbecker unterschreiben für Erhalt der Grundschulen

(#ZweiGrundschulen)

Schermbeck (pd). In der laufenden Debatte um die beiden Schermbecker Grundschulen hat die rund 50 Mitglieder zählende Bürgerinitiative „Zwei Grundschulen für Schermbeck“ eine Online-Petition gegen den Abriss der bestehenden Schulen gestartet.

Bereits innerhalb einer Woche haben mehr als 350 Schermbecker die Petition auf der Online-Plattform „change.org“ unterschrieben. „Bei derzeit rund 390 Grundschülern in Schermbeck ist das eine sehr beachtliche Zahl“, so Sprecher Thomas Bolte.

Grundschulen-Schermbeck
Insbesondere viele Eltern der jetzt eingeschulten Kinder unterstützen die Petition gegen den Abriss der Schulgebäude. Foto: privat

Insbesondere viele Eltern der jetzt eingeschulten Kinder haben unterschrieben – in der Sorge, dass die Gebäude während der Schulzeit ihrer Kinder abgerissen werden könnten. „Bei der Einschulung hatten viele Eltern und Großeltern die Gelegenheit, sich die Schulgebäude sowie die jeweiligen Klassenräume anzuschauen“, so Bolte. „Wir haben daraufhin viele Rückmeldungen bekommen, wie schön und gut erhalten die Gebäude doch eigentlich sind. Mehrheitlich überwog das Unverständnis darüber, wie man einen Abriss überhaupt in Erwägung ziehen kann.“

Die Bürgerinitiative „Zwei Grundschulen für Schermbeck“ setzt sich für einen Erhalt der vor Ort bestehenden Grundschullandschaft ein. Sinnvoller und nachhaltiger als ein Abriss sowie ein kostspieliger Neubau an ungünstiger Stelle außerhalb des Ortskerns erscheint den Mitgliedern der Erhalt der werthaltigen Gebäudesubstanz der beiden Schulen durch Sanierungen und Modernisierungen.

Insbesondere viele Eltern der jetzt eingeschulten Kinder unterstützen die Petition gegen den Abriss der Schulgebäude.

Die Initiative erinnert an den aktuellen Schulentwicklungsplan (SEP) für Schermbeck: Dort heißt es, dass beide Schulen bis über 2030 hinaus über ausreichend Räume für neue pädagogische Arbeitsformen oder für eine deutliche Zunahme an OGS-Plätzen verfügen. Die Anpassung dieser Räume sei „teuren Zubauten und dem Invest in neue Flächen vorzuziehen“, schreiben die renommierten Schulplaner von biregio, die seit Jahren die Schulentwicklung in Schermbeck begleiten.

„Leider findet der Schulentwicklungsplan in der laufenden Diskussion offenbar kaum Beachtung. Stattdessen wurde ein Architekturbüro ohne Expertise im Schulsektor mit der viel kritisierten Machbarkeitsstudie beauftragt“, so die Bürgerinitiative.

Die Online-Petition zum Erhalt der Grundschulen läuft unter der Internetadresse change.org/zweigrundschulen weiter.

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