Tausende kleine Kinderhände musste der Nikolaus am Samstagabend auf seinen Weg vom Wesel-Datteln- Kanal bis in die Dorfmitte Gahlen schütteln.

Traditioneller Umzug des Gahlener Heimatverein erneut gut besucht

Traditionell kam der Heilige Mann und sein Knecht Ruprecht mit einem Boot über das Wasser nach Gahlen angereist. „Ich kann ihn schon sehen“, riefen einige Kinder aufgeregt auf der Brücke. Die festliche Inszenierung lockte auch an diesem feucht-kalten Abend so viele Besucher an wie Gahlen Einwohner hat.


Danke

Im Vorfeld bedankte sich Bürgermeister Mike Rexforth beim Heimatverein Gahlen und den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich seit 47 Jahren um den Nikolauszug kümmern und diesen organisieren. „Ich glaube, dass dieser Nikolauszug über die Grenzen Gahlen hinaus bekannt ist. Danke aber nicht nur dafür, sondern auch für 365 Tage, wo der Heimatverein für das Dorf Gahlen steht. Werdet nicht müde immer weiter zu machen“, so Rexforth, da darüber hinaus allen Anwesenden eine wunderschöne Adventszeit wünschte.

„Achten sie darauf was wichtig ist. Auf ihre Gesundheit und auf ihre Familie, denn das Jahr ist stressig genug. Vielleicht nutzen sie die Zeit um in sich zu kehren. Wir haben so viel Elend in unserem Land und in der Welt und ich hoffe, dass wir durch die Vorweihnachtszeit und das Schöne was uns damit verbindet lernen, alles Gute was uns passiert mehr wert zuschätzen“.


Musikalisch begleiteten die Blaskapelle „Erler Jäger“ und die Gahlener Jagdhornbläser den Nikolaus in seiner Pferdekutsche vom Kanal bis zum festlich geschmückten Mühlenteich am Parkplatz Törkentreck.
Im Dorf angekommen hielt der Nikolaus vor dem Feuerwehrhaus seine Rede an die Kinder und der Gahlener Männerchor stimmte weihnachtliche Lieder an.

Dann endlich öffnete sich das große Rolltor des Feuerwehrgerätehauses. Jetzt konnten die Kinder den begehrten Nikolaussack, prallgefüllt mit Süßigkeiten, entgegennehmen.


Für einen reibungslosen Ablauf sorgten hier die vier Engel Christel Grobe, Lore und Sarah Höchst sowie Hilde Benninghoven. Insgesamt 480 Tüten gingen über die Theke. „Das ist etwas weniger als sonst.

Die vier Engel des Heimatvereins Gahlen verteilten die Nikolaussäcke: Christel Grobe, Lore und Sarah Höchst sowie Hilde Benninghoven

Der Rekord lag mal bei 600 Stück“, so Lore Höchst. Sie muss es wissen, denn gemeinsam mit Hilde Benninghoven gehört sie seit 47 Jahren zu den „Dienstältesten“ beim Nikolausumzug des Heimatvereins Gahlen.


Nach dem Verteilen der begehrten Tüten konnten die Besucher auf dem kleinen Adventsmarkt sich mit heißem Glühwein und Bratwürstchen stärken, gemütlich an den wärmenden Feuertonnen verweilen und den traditionellen Gahlener Samstagabend ausklingen lassen.


Für die nötige Sicherheit auf der Wasserstraße sorgte die Wasserschutzpolizei sowie das Wasser- und Schifffahrtsamt. Die Feuerwehr verlieh mit ihren Feuerfackeln dem Umzug einen festlichen Rahmen. Petra Bosse

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