Es waren Temperaturen um den Gefrierpunkt am Samstag beim Marktplatz der Hilfe an der Ludgeruskirche.

Dessen unbeeindruckt trotzten die Ehrenamtlichen dem nasskalten Wetter und ließen sich die gute Laune nicht verderben.

Bereits zum 14. Mal hatte der ökumenische Initiativkreis zu diesem caritativen Angebot an der St. Ludgeruskirche eingeladen.


Pastor Xavier Muppala, in Vertretung für Pfarrer Klaus Honermann von der Katholischen Gemeinde, Pfarrer Dieter Hofmann von der Evangelischen Georgs-Gemeinde, Bürgermeister Mike Rexforth und Werner Gertzen als Sprecher des Initiativkreises eröffneten das Geschehen auf dem Kirchportal. Wie in den vergangenen Jahren leistete der Kinderchor der Maximilian-Kolbe-Grundschule einen musikalischen Beitrag.

Traditionell gestalte Hofmann seine Begrüßung in Reimform und erinnerte dabei an das Reformations-Jubiläum, mit den damals üblichen deutlichen Worten.

Dann ging’s richtig los an den Ständen der rund 20 teilnehmenden Gruppen und Vereine. Die Sozialarbeiterinnen Marion Eckstein und Marion Heerden waren für die Evangelische Stiftung Lühlerheim dabei. Eine siebenköpfige Seniorengruppe hat die von Schreinermeister Andreas Ewig vorgesägten Holzarbeiten gestaltet und verschönert. „Am Ende ist immer Hektik“, antwortete Eckstein auf die Frage nach der Vorbereitungszeit. Zweimal pro Woche trifft sich die Gruppe zum Basteln, aber in der letzten Zeit vor den Markt werde stets besonders viel gemacht. 


Seit September bastelten Inge Heier, Annette Diekhoff, Maria Liesmann und Ulrike Heming 120 Kerzen für ihr soziales Projekt San Christobal

Die Partnerschaft San Cristobal, sie besteht seit mehr als 25 Jahren, bot 120 selbst gezogene Kerzen an, Süßes nach lateinamerikanischem Rezept konnte ebenfalls am Stand probiert werden. Bereits im September fingen Inge Heier, Annette Diekhoff, Maria Leismann und Ulrike Heiming an die Kerzen liebevoll zu gestalten. wie in jedem Jahr freuten sich die Ehrenamtlichen über den guten Verkauf für den Jugendaustausch San Christobal. 

leckerer Eierpunsch zum Aufwärmen gab es am Stand Las Torres in Venezuela

Eierpunsch, Glühwein, selbst gebackener Christstollen und Schwarzbrot gab es am Stand „Las Torres in Venezuela“. Das ökumenische Hilfsprojekt besteht seit 35 Jahren und unterstützt Vorschulkinder im Elendsviertel von Caracas/ Venezuela. Alleine im letzten Jahr schafften es die Ehrenamtlichen mit  ihrem Verkauf auf dem Marktplatz der Hilfe 1300 Euro Reingewinn zu erwirtschaften. 

Der Förderverein der Maxi-Schule hatte traditionell Marmeladen und Liköre dabei. Die Flüchtlings-Hilfe der Caritas, erstmals mit im Boot, servierte orientalisches Gebäck.

Selbst gemalte Kilian Schutzengel

Kilian-Schutzengel

Die Bewohner von Haus Kilian hatten sich mal wieder etwas Neues einfallen lassen. „Das sind die Kilian-Schutzengel“, erklärte Leiterin Birgit Förster das Novum.
Im Herbst habe es einen Ausflug an den Rhein gegeben. Dort und auf dem Gelände des Hauses suchten die Bewohner schöne Kiesel aus, um sie mit den Engeln zu bemalen. Die Malerin Regina Schumachers hat dabei geholfen.


Der Nikolaus (wohlgemerkt: kein Weihnachtsmann) drehte seine Runden und beschenkte die Kinder. Hinzu kam das geplante musikalische Programm, unter anderem mit der Blaskapelle Einklang und das Offene Singen mit dem Chor „da capo“.

Indisches Essen für Liebhaber

Der Erlös der Gruppen ist wie gehabt für deren soziales Engagegent in Schermbeck und Umgebung, Afrika, Südamerikas, der Dominikanischne Republik und in Indien gedacht. „Wir helfen anderen, helfen Sie uns helfen“, diesem Motto wollten die Ehrenamtlichen schließlich wieder gerecht werden.

Gut beschützt: Pastor Xavier Muppala

 

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