Rund um den Ameisenpfad in der Uefter Mark in Schermbeck plant und realisiert der Regionalverband Ruhr (RVR) noch in diesem Jahr neue Naturerlebnisangebote für Kinder und Jugendliche. In einer Sprunggrube können junge Waldbesucher testen, ob sie so weit wie ein Hase oder ein Reh springen können. Ein Balancierbalken verlangt einen guten Gleichgewichtssinn. Mitten im Wald entsteht außerdem ein grünes Klassenzimmer mit Sitzen und Tischen aus Baumstümpfen.

Ursprünglich wollte der RVR diese neuen Lern- und Spielangebote in der Sandgrube Boer umsetzen. Eine artenschutzrechtliche Prüfung hat jedoch ergeben, dass dort mehrere streng geschützte Tierarten leben. Deshalb mussten die Pläne, dort eine Naturerlebniskuhle zu schaffen, geändert und angepasst werden. An der Sandgrube Boer ist nun eine überdachte Aussichtsplattform vorgesehen.

Der Regionalverband Ruhr erwarb das Waldgebiet Üfter Mark vom ehemaligen Mannesmannkonzern. Seit 2011 ist ein großer Teil der verbandseigenen Flächen als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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