Firma Nottenkämper hat finanzielle Unterstüzung zugesagt

Während der Jahreshauptversammlung am Freitagabend ging der Vereinsvorsitzende Jürgen Höchst nach Ablauf der Regularien auf zu erwartende „Finanzspritze“ von der Firma Nottenkämper, für den Bau des Gatterdaches an der „Olle Schuer“, ein.

Viele Stunden ehrenamtliche Arbeit, Schweiß und Müh ist bis dato in die Renovierungsarbeiten der „Olle Schuer“ geflossen. Vieles haben die Heimatvereinsfreunde in und an der „Olle Schuer“ geleistet.

Allerdings stehen noch einige baumaßliche Maßnahmen an. Dazu gehört unter anderem ein neues Fundament für das Gatterdach.

Finanzielle Unterstüzung dafür hat nun die Firma Nottenkämper im Februar, nachdem der Erstantrag im Juni 2016 abgelehnt wurde, von 5.958 Euro zugesagt.

Ein weiterer Antrag auf finanzielle Unterstützung, stellten die Heimatvereinsfreunde im Mai 2017. Die Zusage der finanziellen „Spritze“ durch die Firma Nottenkämper erhielt der Verein jetzt, fast zwei Jahre später.

Moralisch vertretbar?

Bedingt durch das laufende Verfahren im Ölpelletskandal der Firma Nottenkämper, war sich der Vorstand allerdings heute nicht mehr sicher, ob es moralisch noch vertretbar sei, dieses laut Anmerkungen von Kritikern „schmutzige Geld“, wie Höchst betonte, überhaupt noch anzunehmen.

Der Entschluss ist gefallen. Der Heimatverein wird auf das Geld nicht verzichten, zumal der Antrag, wie Höchst erklärte, bereits im Juni 2016 gestellt wurde, also vor dem Skandal.

„Was gelaufen ist, können wir nicht gut heißen. Auch kann sich die Firma mit dem zugesagten Geld nicht freikaufen“, kommentierte Höchst die Entscheidung des Vorstandes. Auch sehe der Vorsitzende keinen Sinn darin,  wenn andere von dem Geld, zum Beispiel Hünxe oder die Gemeinde Sschermbeck davon partizipieren. „Die sind viel weniger belastet davon als wir. Und ob das dann die richtig Entscheidung ist,  kann man in Frage stellen“.

Weiter sagte Höcht: „Meine persönliche Meinung und Hoffnung ist, dass sich die Politiker und die Gemeinde vielleicht einmal Gedanken darüber machen, ob man die Tonstiftung gar nicht mehr zur Ausschüttung bringt und dass das Geld, was da drin ist und was jetzt ausgeschüttet wird,  zukünftig, wofür auch immer, für eine Depot-Sanierung wird es nicht reichen, aber eventuell für eine Überwachung der Grundwasserständen, von einer übergordneten Stelle verwaltet wird. Dies wäre meiner Ansicht nach eine Idee, worüber man sich gemeinsam Gedanken machen sollte“. Eine gute Alternative, so Höchst, anstatt die Gelder, wie er betonte, mit einer Gießkanne auf die einzelnen Vereine zu streuen.
Diese Idee und Vorstandsentscheidung des Heimatvereins, so Jürgen Höchst, wurde bereits an die Firma Nottenkämper herangetragen. „Ob das allerdings gewünscht ist, weiß ich nicht“.

Petra Bosse

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here