Verwaltung soll jetzt Förderanträge zur Sanierung der Anlage an Land und Bund stellen. Gemeinde will und muss Eigenanteil von 56.400 Euro in den Haushalt einplanen.

Der altehrwürdige Waldsportplatz soll modernisiert werden. Endlich, mögen sich viele Nutzer*innen denken. Denn gekickt und gerannt wird auf dem Fußballgrün und der Aschenlaufbahn nunmehr schon seit über 60 Jahren. Höchste Zeit also für eine Generalüberholung.

Folgende Arbeiten sind vorgesehen:

  • Sanierung des Rasenplatzes (89.500 Euro)
  • neuer Kunstrasenbereiches im westlich gelegenen „Halbrund“ (218.000 Euro)
  • Sanierung der Anlagen für Beachvolleyball, Weitsprung und Kugelstoßen (41.000 Euro)
  • neuer Wetterschutz für die Skateboard-Anlage (74.500 Euro)
  • neuer Spielplatzes „Geschwisterkind“ (79.000 Euro)
  • neuer Treffpunkt und Aufwärmbereich für die Mountainbiker*innen (39.000 Euro)

Jetzt Förderanträge stellen

Die Gemeinde rechnet dafür mit Gesamtkosten von 541.500 Euro. Den Löwenanteil von 90 Prozent will man aus Zuschüssen von Land und Bund bezahlen. Die entsprechenden Förderanträge soll die Verwaltung jetzt stellen. Abstimmungsgespräche mit den zuständigen Förderstellen sind beendet, letzte Unklarheiten ausgeräumt.

Die Zeit drängt

Jetzt soll und muss es schnell gehen, um notwendige Ausschreibungs- und Förderfristen einzuhalten. Daher wird der Gemeinderat schon in seiner Sondersitzung am Dienstag, 7. September, über die Förderanträge entscheiden. Und auch darüber, ob der notwendige Eigenanteil von kalkuliert 56.400 Euro bereitgestellt und in den Gemeindehaushalt eingestellt wird. Beides gilt als sicher, denn ohne Eigenanteil gibt es schließlich auch kein Fördergeld.