LINKE : Umweltdelikte im Kreis nehmen zu

LINKE: Umweltkriminalität im Kreis Wesel wird Thema im Kreistag

Erschreckend findet DIE LINKE im Kreistag Wesel, dass es offenbar erneut zu größeren Umweltdelikten im Kreis Wesel gekommen ist. So ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der unsachgemäßen Entsorgung verschiedener Abfälle, unter anderem von Klärschlamm und Mischabfällen, gegen die berüchtigte Firma Nöttenkämper. Auch die Ursache des Ölfilms auf dem Rhein bei Möllen ist ungeklärt.

Der Kreistag wird sich nun auf Initiative der LINKEN mit beiden Themen befassen. Zum Ölfilm fordert DIE LINKE einen Sachstandsbericht, zur illegalen Abfallentsorgung hat DIE LINKE Fragen an die Verwaltung gestellt.

„Die Entsorgung problematischer Abfälle darf man letztlich nicht privaten Unternehmen überlassen. Da besteht immer die Gefahr, dass Umweltauflagen aus Profitinteressen ignoriert werden“, so der Vorsitzende der LINKEN-Kreistagsfraktion, Sascha H. Wagner.

Nicht nur auf die aktuellen staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen beziehen sich die Fragen der LINKEN. Sie wollen auch in Erfahrung bringen, wie viele Fälle illegaler Abfallentsorgung der Verwaltung insgesamt in den letzten fünf Jahren bekannt wurden.

Mittelfristig, so DIE LINKE, müsse auch über eine Aufstockung des Personals im Bereich der Überwachung der Abfallentsorgung gesprochen werden. „Mit immer neuen Einsparungen, wie CDU, Grüne und FDP im Kreis Wesel sie fordern, lässt sich auch eine verantwortungsvolle Umweltaufsicht nicht vereinbaren“, so Sascha H. Wagner. 

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