Männergesangverein „Eintracht“ lädt zum Weihnachtskonzert an

Sein traditionelles Weihnachtskonzert veranstaltet der Männergesangverein „Eintracht“ am zweiten Adventssonntag (8. Dezember) ab 17 Uhr in der Schermbecker Ludgeruskirche.

Der Eintritt ist frei; allerdings wird zur Deckung der Kosten am Ausgang um eine Spende gebeten. Frühes Kommen sichert die besten Plätze.

Die musikalische Leitung des Konzertes übernimmt der „Eintracht“-Dirigent Jörg Remmers. Durch das Konzert führt der Vorsitzende Dr. Wolfgang Kimpenhaus. Den Besuchern wird ein abwechslungsreiches Programm geboten, an dessen Gestaltung mehrere Gruppen bzw. Solisten mitwirken.

Klassische Weihnachtslieder werden neben modernem Liedgut aus unterschiedlichen Kulturräumen angeboten. Die Lieder folgen der in der Bibel überlieferten Menschwerdung des Erlösers von der Verkündigung Mariens durch den Erzengel und dem Weg von Maria und Josef nach Bethlehem über die Geburt im Stall bis hin zum Eintreffen der Hirten und der heiligen Könige aus dem Morgenland.

Chorleiter Jörg Remmers und die „Eintracht“-Vorstandsmitglieder Reinhard Gardemann, Dr. Wolfgang Kimpenhaus und Wolfgang Herkel (v.l.) laden zum Weihnachtskonzert am 8. Dezember ein. Foto: Helmut Scheffler

Die seit etwa zwei Jahren verstärkte Zusammenarbeit der „Eintracht“ mit dem Männergesangverein Gahlen-Dorf hat sich inzwischen so bewährt, dass die beiden Chöre auch beim Weihnachtskonzert als Chorgemeinschaft auftreten.

Überzeugendes Klangerlebnis

Beide Chöre haben den gemeinsamen Chorleiter Jörg Remmers. An den Proben, die mittwochs in Gahlen und donnerstags in Schermbeck stattfinden, haben in den letzten Wochen auch immer Sänger des jeweils anderen Männerchores teilgenommen. So können trotz der zurückgehenden Mitgliederzahlen mehr als 30 Sänger in der Ludgeruskirche ihren musikalischen Part mit einem überzeugenden Klangerlebnis vortragen.

„Wir freuen uns, nach längerer Zeit den Frauenchor ´bella musica` zu Gast zu haben“, verweist Dr. Kimpenhaus auf den Auftritt des Frauenchores mit seinem Leiter Georg Küper und fügt hinzu, „die Damen möchten sich damit für unseren Auftritt bei ihrem Konzert anlässlich des 20-jährigen Chor-Jubiläums revanchieren.“

Für Orgelklänge sorgt Josef Breuer

Für die rechten Orgelklänge sorgt Josef Breuer, der langjährige Kirchenmusiker der Ludgerusgemeinde. Bei jenen Liedern, die von den Chören nicht a cappella gesungen werden, unterstützt Jörg Remmers die Sängerinnen und Sänger am e-Piano.

Als Solisten hat die „Eintracht“ den Bass-Bariton Wilhelm Wissmann ebenso gewinnen können wie die Sopranistin Tania Wolthaus aus dem Chor „bella musica“, den Tenor Manfred Jansen aus den eigenen Reihen und den Bass Engelbert Bikowski aus dem Kirchenchor „Cäcilia“.

„Nicht zuletzt werden auch die Gäste bei einer Reihe bekannter Weihnachtslieder kräftig mitsingen können“, ermuntert der zweite Vorsitzende Wolfgang Herkel die Besucher, von der Gelegenheit des Mitsingens Gebrauch zu machen. In den letzten Jahren hat die „Eintracht“ mit der Einbeziehung der Besucher gute Erfahrungen gemacht.

Für die „Eintracht“ bedeutet das Weihnachtskonzert den krönenden Abschluss einer Saison mit mehreren bedeutenden Beiträgen zur kulturellen Szene Schermbecks. Dazu gehörten Gesänge beim Aufziehen des Maikranzes und ein mehrstündiges Pfingstfest auf dem Rathaus-Vorplatz ebenso wie die Feier des Erntedankfestes vor der Volksbank.

Die Sänger beteiligen sich auch an der Gedenkfeier anlässlich des Volkstrauertages am 17. November an den Ehrenmalen in Schermbeck und Bricht. H.Scheffler

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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