Die „Glorifizierung“ der Wölfin durch den ausgeschiedenen Landrat Müller muss der neue Landrat Ingo Brohl jetzt ausbügeln, so Johannes Ebbert.

Johannes Ebbert nimmt in seinem Leserbrief Bezug auf den Artikel der RP vom 09.11.20, „Bürgerforum fordert …..“ und der Antwort von Herrn Malzbender vom NABU im Artikel der RP vom 10.11.20, „Nabu: Ausbreitung des Wolfes…“ muss doch einiges geradegerückt werden.

Das Bürgerforum Gahlen spricht in dem Artikel von Schäden, die „Gloria von Wesel“ an Weidetieren angerichtet hat.

Dort wurden nicht alle Wölfe angeklagt und dort ist auch nicht die Rede von möglichen Angriffen und Bedrohungen für den Menschen.

Es geht dort um Herdenschutz/Verbraucherschutz und darum, nach den Vorgaben für die Wolfsneuansiedelung einen Wolf „zu entnehmen“, sollte er über „normal“ Schäden anrichten. -siehe Wolfsmanagement des LANUV.

Hier hat die Ministerin bisher nur halbherzig, bis gar nicht reagiert.

Zitat – sinngemäß: „Mir wurde gesagt, dass Wölfe nicht springen…“.

Auch in NRW sind immer wieder in der Vergangenheit Wölfe durchgezogen. Wir haben sie nur nicht bemerkt, weil sie sich „regelkonform“ und unauffällig benommen haben.

Diese Wölfin hat bereits immense Schäden angerichtet und wurde von Anfang an verniedlicht. Die „Glorifizierung“ der Wölfin durch den ausgeschiedenen Landrat muss der neue Landrat jetzt ausbügeln, indem er folgerichtig den Abschuss (die Entnahme) der Wölfin fordert.

Malzbender lässt den Herdenschutz/Verbraucherschutz außen vor

Im Artikel der RP vom 10.11.20 lenkt Herr Malzbender wieder einmal ab und redet von der Gefahr für den Menschen. Darum geht es doch erst einmal nicht. Herr Malzbender lässt aber den Herden- und den Verbraucherschutz außen vor.

Dieser hat dem Land bereits mehr als 6 Millionen Euro gekostet.

Und für was?

„Gloria“ reißt weiter Weidetiere, hat jetzt schon einen Helfer (eigenen Bruder), mit dem sie wohl auch (schon ?) Junge zeugen wird.

Das ist dann Inzucht in reinster Form, dient dem Artenschutz und wird noch gefördert?

Und: Wölfe sind nicht selten. Es gibt sie in vielen, auch europäischen, Staaten.

Die Lösung kann hier nur lauten:

Umkehr vom totalen Naturschutz und Eingliederung des Wolfes in das Bundesjagdgesetz / Jagdrecht.

Die Einzigen, die hier regelnd eingreifen, und Schädlinge entnehmen können, sind doch die Jäger und nicht irgendwelche Theoretiker, die vom Büro aus entscheiden.

Nur dafür brauchen die Jäger Rechtssicherheit. Jeder kleine Fuchs, der in Verdacht gerät, Tollwut zu haben, wird auch „entnommen“. Hier regt sich kaum jemand auf.

Das Ministerium ist hier gefragt, sonst wird es immer zwei Lager geben:

PRO Wolf und CONTRA Wolf – Johannes Ebbert
M.d.R. Schermbeck

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