Leserbrief von Andreas Erwig

Ich frage mich immer wieder, warum der Wahlkampf immer mehr zu Lasten anderer Personen, Parteien oder ganzer Berufsgruppen ausgetragen werden muss?!?

Satiereparteien schießen gegen andere Parteien, ohne mit eigenen Themen zu punkten. Zum Beispiel das Plakat:“Hier könnte ein Nazi hängen“. Damit wird wohl gemeint, das an dieser Stelle ein Werbeschild der AfD hängen könnte, allerdings sehr zweideutig und geschmacklos. Würde die AfD ähnliches tun, wäre das Theater vorprogrammiert. Wobei ich hier auf keinen Fall die Afd Verteidigen möchte. 

Was mich persönlich schlimmer betrifft und echt sauer macht, sind die abgedroschenen Sprüche der „Grünen“. Obwohl man hier eher von Täuschung aufgrund von fehlender Kompetenz sprechen sollte. Denn deren Wahlkampf wird fast ausschließlich auf dem Rücken der Landwirte ausgetragen. Die Berufsgruppe, die vor Wochen noch systemrelevant war. Den Menschen die unter Einhaltung der höchsten Standards die Bevölkerung ernährt.

An 365 Tagen im Jahr Lebensmittel produziert, die im Laden nichts kosten dürfen. Dazu noch die Ängste durch Trockenheit und Futterknappheit, immer höhere Anforderungen bei immer niedrigerer Wirtschaftlichkeit. Und genau dieser Berufsstand wird als Schuldiger für Klimawandel, Insektensterben und im besten Falle noch für Corona ausgemacht. 

Dazu noch diverse andere Gruppen und Organisationen, sogenannte NGO´s, die die deutsch Landwirtschaft, eine der besten der Welt, am Boden sehen wollen. Super Idee! Dann wird alles aus Asien und sonstwo importiert. Aus Ländern die von Tierschutz, Nachhaltigkeit und Umweltschutz garnichts halten. Und das soll unser aller Zukunft sein?! Neine danke.

Ich finde es unverantwortlich und eine Frechheit, so auf Stimmenfang zu gehen. 

All diesen Parteien fehlt es an Wertschätzung, Respekt und auch Vernunft. Warum immer gegen alles und jeden anders denkenden, warum nicht gemeinsam. Sinnvoll und konstruktiv. Doch leider fehlt hierzu of die fachliche Kompetenz, was gewisse Themen betrifft. 

Politik solle gemeinsam gemacht werde. Damit meine ich nicht nur Parteien, sondern auch Bürger und Berufsgruppen sollten gehört werden. So können Lösungen gefunden werden und Ansätze geschaffen werden, mit denen alle leben können. Schließlich wollen doch alle das Beste für Schermbeck, Deutschland, Europa und die Welt. Mit allem und jedem was dazu gehört.

Andreas Erwig

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