Sascha H. Wagner von der Fraktion DIE LINKE fühlt sich vom Landrat Brohl nicht richtig informiert

Der seit dem 1. November 2020 amtierende Landrat des Kreises Wesel, Ingo Brohl (CDU), habe laut Mitteilung von Sascha Wagner nach wiederholten Anfragen der Fraktion DIE LINKE nun eingestanden, die Öffentlichkeit falsch über seine thematische Vorbereitung auf den Umgang mit der Corona-Pandemie informiert zu haben.

Wie Wagner mitteilt, habe Brohl entgegen seiner Behauptung sich keine inhaltliche externe Beratung zu diesem Thema eingeholt.

Brohl habe laut Wagner in einem Interview mit der Rheinischen Post auf die Frage: „Wie haben Sie sich denn thematisch speziell vorbereitet auf die Pandemie? Haben Sie Expertenrat gesucht, Bücher gelesen?“ noch geantwortet haben: „Ich stehe auch mit einer sehr erfahrenen externen Beratung in Kontakt.“

Wie Sascha H. Wagner in seiner Pressemitteilung weiter mitteilt, habe Ingo Brohl dabei schriftlich erklärt, „dass es nicht um inhaltliche Fragen zu Corona gegangen sei.“

Zu diesem Vorgang erklärt der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Kreistag Wesel, Sascha H. Wagner: „Offenbar wollte Landrat Brohl sich in einem Interview damit brüsten, dass er sich thematisch intensiv mit der Corona-Pandemie auseinandergesetzt hat. Diese Erzählung ist nun widerlegt. Brohl hat vielmehr private Coachings in Anspruch genommen, um den Aufgaben seines Amtes gewachsen zu sein“.

Besonders vor dem Hintergrund, dass gerade die Corona-Pandemie viele Bürger verunsichere seien, so Sascha H. Wagner, Vertrauen, Transparenz und Glaubwürdigkeit des Handelns von Politiker besonders wichtig. In diesem Fall hätten erst die Nachfragen der LINKEN-Fraktion zu Klarheit geführt.

„Mit seinen Äußerungen hat Herr Brohl weder sich noch dem Kreis Wesel einen Gefallen getan. Er sollte dringend noch ein privat zu finanzierendes Mediencoaching absolvieren“, so Sascha H. Wagner.

Vorheriger ArtikelVereinbarkeit von Beruf und Familie
Nächster ArtikelWilhelm Cappell ist tot – Nachruf der Gemeinde
celawie
Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Schermbeck-Online zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion. Petra Bosse

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Bitte den vollständigen Vor- und Nachnamen eintragen