Pfarrer i. R. Wolfgang Bornebusch hat sich vorgenommen, Flüchtlinge, die es hierher nach Schermbeck verschlagen hat, zu interviewen und ihre Fluchtgeschichten festzuhalten. Ihre Veröffentlichung soll dazu beitragen, ein wenig mehr darüber zu erfahren, was für Menschen mit was für Geschichten und Problemen zu uns kommen und nun mit uns leben. Der Interviewpartner ist diesmal Kwadwo Frimpong.

FlüchtlingKwadwo Frimpong (Foto), von seinen Freunden Nana genannt, ist vierzig Jahre alt und kommt aus Ghana, genauer: aus der Stadt Wa. Und hier möchte ich gleich innehalten, denn Wa ist nicht irgendein verschlafener und unbedeutender Ort.
Wa liegt im Norden Ghanas und ist die Hauptstadt der „Upper West Region“ und des „Wa Municipal District“. Zugleich aber ist Wa die Stadt, in der das Volk der Wala seinen Stammsitz hat. Hier residiert der König der Wala. Hier hat er seinen beeindruckenden, in traditioneller Lehmbauweise gebauten, Palast, umgeben von einer mit weißen Zinnen bekrönten Mauer.
Mein Interviewpartner gehört nicht dem Volk der Wala an. Sein Großvater zog aus einer deutlich südlicher gelegenen Region hinauf in den Norden, nach Wa. Aber er spricht doch das ortsübliche Wala, eine der 79 lokalen Sprachen und Idiome der vielen Ethnien Ghanas, darüber hinaus auch Ashanti, die Sprache der größten Bervölkerungsgruppe Ghanas, und Englisch, die Amtssprache auf Grund der kolonialen Vergangenheit des Landes. In Ghana spricht fast jeder mehrere Sprachen.
Wa (übersetzt „Kommt her!“) lag an einer wichtigen Handelsroute, die vom Sahelgebiet an die atlantische Küste führte. Über diese Handelsroute gelangte der Islam in den Norden Ghanas. Eine beeindruckende Moschee aus dem 15. Jahrhundert ist Zeuge einer weit zurück reichenden muslimischen Tradition in dieser Region. Noch heute ist Wa ein muslimisches Zentrum. Die Muslime sind hier eindeutig in der Mehrheit – in einem Land, das ansonsten mehrheitlich christlich geprägt ist.

Aufgewachsen in einem muslimisch geprägten Umfeld
In diesem Umfeld wuchs Kwadwo Frimpong in einer weitverzweigten muslimischen Großfamilie – mit einem Zwillingsbruder und einer Schwester – auf. 9 Jahre ging er zur Schule, so sagt er. Die allgemeine Schulpflicht besteht in Ghana aus einer sechsjährigen Grundschule und einem sich anschließenden Besuch der „Junior Secondary School“. Eine berufliche Ausbildung hat er nicht durchlaufen. Er arbeitete nach dem Schulabschluss in einem Geschäft mit einem, so verstehe ich ihn, sehr breitgefächerten Angebot. Radios und Fernseher habe er verkauft, auch Schlüssel und vieles andere mehr.
Vor 14 Jahren heiratete er. Er ist Vater von zwei Töchtern, die heute 9 und 13 Jahre alt sind. Die Ehe aber ging in die Brüche. Im Jahre 2007, also nicht lange nach der Geburt seiner zweiten Tochter, kam es zur Trennung. Zu seinen Töchtern, so sagt er, hatte er aber auch danach immer eine intensive und gute Beziehung.

Kwadwo Frimpong konvertiert zum Christentum
2012 konvertierte Kwadwo Frimpong zum Christentum. Er hatte im Fernsehen – zusammen mit seinem Zwilllingsbruder – immer wieder einen christlichen Prediger namens T. B. Joshua aus Nigeria gehört. Dieser beeindruckte und berührte ihn mit seiner Botschaft so sehr und so tief, dass er Christ sein wollte und sich auch als solcher betrachtete. Ohne getauft zu sein. Ohne wirklich im christlichen Glauben unterrichtet worden zu sein. Ohne einer konkreten Kirchengemeinde beigetreten zu sein.

Er bekannte sich – genauso wie sein Zwillingsbruder – in seinem muslimischen Umfeld wohl auch ganz offen zu seinem Christsein. Dies blieb nicht ohne Folgen. Die Großfamilie – sein Vater, ein ehemaliger Polizeioffizier, war schon vor etlichen Jahren gestorben – konnte diesen Schritt offenbar nicht akzeptieren. Sie setzte ihn unter Druck. Sie schüchterte ihn ein. Sie bedrohte ihn. Seine Töchter, die er ebenfalls als Christinnen bezeichnet, brachte er angesichts dieser Situation in Sicherheit. Sie leben nun bei Freunden in einen Ort namens Boko – von Wa, so meint er, etwa soweit entfernt wie Franfurt a. M. von Schermbeck. Der Konflikt spitzte sich im Jahre 2014 so sehr zu, dass man ihm am Ende drohte, ihn zu erschießen. Er sah darauf hin keinen anderen Ausweg, als zu flüchten. Und zwar unmittelbar. Ohne jede Vorbereitung. Ohne sich mit seinen Töchtern oder seinem Zwillingsbruder darüber noch besprechen zu können. Nur mit seinem gesparten Geld im Portemonnaie, seinem Pass und einer Tasche mit ein paar Habseligkeiten. Dies alles spielte sich im November 2014 ab.

Über die deutsche Botschaft nach Deutschland
Ziel seiner Flucht war zunächst Accra, die Hauptstadt Ghanas. Dort suchte er die Deutsche Botschaft auf, um ein Visum für Deutschland zu beantragen. Er bekam auch eines – für einen 14tägigen Urlaubsaufenthalt. Dieses berechtigte ihn zu einem Flug von Accra nach Hamburg. Vom Hamburger Flughafen aus gelangte er zum Hamburger Hauptbahnhof. Dort, so erzählt er, machte er Rast, setzte sich irgendwo hin und schlief ein. Als er wieder aufwachte, waren Portemonnaie, Pass und Tasche gestohlen. Völlig verwirrt lief er durch die Stadt. Schließlich wurde er von einigen grün uniformierten Männern, vermutlich Polizisten, angesprochen. Diese brachten ihn, so sagt er, zu einer Einwanderungsbehörde oder einem Flüchtlingsbüro, wo man ihn – so habe ich ihn verstanden – registrierte und ihm die Fingerabdrücke abnahm. Von Hamburg ging es dann über Dortmund, Essen und Wickede nach Schermbeck. Im kommenden Februar lebt er schon ein ganzes Jahr unter uns – mit einer „Aufenthaltsgestattung zur Durchführung des Asylverfahrens“.

„Manchmal muss ich zuviel denken.“
Ich habe ihn in seiner Bleibe besucht. In einer Wohnung, die dem katholischen Pfarrheim unmittelbar benachbart ist, Erler Straße Nr. 7. Insgesamt sechs Flüchtlinge, allesamt junge Männer, sind hier untergekommen. Fünf kommen aus Ghana, einer aus Mali. Er teilt sein Zimmer mit zwei Landsleuten aus Ghana, einem Christen und einem Muslim.
Über seinem Bett hängt ein Crucifixus. Sein muslimischer Zimmernachbar war damit nicht einverstanden, aber er bestand darauf, die Umgebung seines Bettes frei gestalten zu dürfen. Die christlich-muslimischen Beziehungen sind hier nicht ganz spannungsfrei.

ist Sänger im Chor "da capo".
Kwadmo Frimpong ist Sänger im Chor „da capo“. Foto: Wolfgang Bornebusch

Wie es ihm hier in Deutschland gefällt? „Sehr gut, hier bin ich sicher“, lautet seine Antwort. Aber er fühlt sich einsam. Ein Lichtblick ist für ihn die wöchentliche Probe im dacapo-Chor der Schermbecker katholischen Kirchengemeinde. Die ist für ihn ganz wichtig. Da hat er offensichtlich ein kleines Stück Heimat gefunden.
Zum Deutschunterricht aber schafft er es nicht immer. Warum nicht? „Manchmal muss ich einfach zuviel denken“ sagt er. Als ich ihn frage, was genau er damit meine, verliert er die Fassung: Er weiß nicht, wie es seinen Töchtern geht. Er weiß nicht, ob sie wirklich in Sicherheit sind. Er konnte sich nicht von ihnen verabschieden. Er hat einen Freund in Accra telefonisch erreicht. Der will nun nach Boko fahren und nach seinen Töchtern schauen. Nun wartet er auf Nachricht. Ungeduldig. Es ist kaum auszuhalten.
Vor seinem Abflug von Accra nach Hamburg hatte er noch von Freunden in seiner Heimtatstadt erfahren, dass nach ihm auch sein Bruder geflohen sei. Noch an demselben Tage. In die Ghana benachbarte Elfenbeinküste. Seitdem hat er nichts mehr von ihm gehört. Wie soll man lernen, wenn man keine Antworten findet auf all die Fragen, die einen Tag und Nacht quälen und nicht loslassen? Trotzdem: Kwadwo Frimpong weiß genau, wie wichtig es für ihn ist, Deutsch zu lernen. Er will es auch.
Kwadwo Frimpong möchte getauft werden!
Ich frage ihn, was er denn er arbeiten wolle, wenn man ihn ließe. Immer nur herum zu sitzen, auf den nächsten Tag zu warten ohne Internet und Fernsehen, das ist nicht nur langweilig, das macht auch mürbe. Seine Antwort: „Ich würde gerne, solange ich noch kein Deutsch kann, in der Küche eines Restaurants das Geschirr spülen.“ Ein bescheidener Wunsch. Es wäre schön, wenn er sich realisieren ließe. Zunächst aber hat er noch einen anderen Wunsch: Er möchte getauft werden. Er möchte zur hiesigen katholischen Kirchengemeinde gehören!
Wolfgang Bornebusch, Pfarrer i. R.

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

9 KOMMENTARE

  1. Erstmal möchte ich ein lob aussprechen. Ich finde es gut das man uns die Flüchtlinge die mit uns zusammen leben vorstellt und so ein gemeinsames Miteinander ermöglicht.

    Dennoch muss ich sage – gerade weil ich mich in diesem Bereich auskenne und mit der Deutschen Botschaft schon genug zu tun hatte – das die Geschichte so nicht vollständig wahr sein kann.

    Der Mann hätte niemals ein Besuchervisum bei der Deutschen Botschaft erhalten. Dafür hätte er nämlich der Deutschen Botschaft seine Rückkehr glaubhaft machen und große finanzielle Rücklagen hinterlegen müssen damit der Staat im Fall der Fälle nicht für ihn hätte aufkommen müssen. Außerdem hätte er Flugtickets und eine Versicherung vorzeigen müssen sowie eine Hotel-Reservierung (wenn er doch reserviert hat, frag ich mich warum er „verwirrt“ durch die Straßen Hamburgs gezogen ist). Eben damit genau so etwas nicht passiert (Einreise unter Vortäuschung falscher Tatsachen). Das ist nicht nur in Afrika sondern auch in diversen anderen Visa-pflichtigen Ländern so, z. B. China. Das gilt für den gesamten Schengenraum.

    Hier kann man das auch auf der Seite der Botschaft von Acca nachlesen:

    http://www.accra.diplo.de/contentblob/3666686/Daten/6106858/Visabestimmungen_Schengen_Flughafentransit_de_dld.pdf
    2
    „[…] Die Botschaft überprüft den Reisezweck, die finanziellen Mittel für die Reise sowie die wirtschaftliche und familiäre Verwurzelung im Heimatland und die Rückkehrwilligkeit des Antragstellers sicherzustellen“

    Tud mir leid, aber ich finde es Schade man als Leser sofort das Gefühl bekommt, das hier etwas nicht stimmen kann. Das ist halt so offensichtlich.

  2. Danke für die Vorstellung!
    Gerne würde ich mehr über unsere neuen Mitbewohner in Schermbeck erfahren!

    Von „…Hamburg ging es dann über Dortmund, Essen und Wickede nach Schermbeck…“ ???
    Wie verträgt sich das Geschilderte mit der Residenzpflicht? Eine Auflage für in Deutschland lebende Asylbewerber und Geduldete. Sie verpflichtet die Betroffenen, sich nur in dem von der zuständigen Behörde festgelegten Bereich aufzuhalten. Üblicherweise max. ein Bundesland???

    „…Friedliches Zusammenleben von Christen und Muslimen

    Während der Süden Ghanas mehrheitlich christlich geprägt ist, leben im Norden viele Muslime. Doch zwischen den beiden Religionen gebe es gute Beziehungen, betont der Bischof. Das Land gilt als Vorzeigebeispiel, dass Muslime und Christen friedlich zusammenleben können. In den Schulen wird sowohl auf kirchliche Feiertage als auch auf den muslimischen Fastenmonat Ramadan Rücksicht genommen.

    Viele Kriegsflüchtlinge aus den angrenzenden Staaten Liberia und Cote d’Ivoire (vormals Elfenbeinküste) suchen Schutz in Ghana, wo seit Jahren keinen Krieg gegeben hat. Es gebe sogar eigene Dörfer von liberianischen Flüchtlingen, sagte der Bischof….“
    Quelle: http://www.kirche-in-not.de/allgemeines/2009/09-28-besuch-bischof-dominic-nyarko-yeboah
    Siehe auch…
    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ghana#Religionen
    (hier letzte Aktualisierung 11.Jan.2016)

    Das ist für mich nicht schlüssig.

  3. Das Herr Pieniniak als Ratsmitglied der Gemeinde Schermbeck hier lediglich den knappen Kommentar abgibt: „da hat uns H. Bornebusch wohl wieder ein schönes Märchen erzählt “ entsetzt und macht sprachlos.

  4. Mehr hat ein führendes Mitglied der Verwaltung, H. Gätzschmann, dazu nicht zu sagen? Da bin ich sprachlos und entsetzt. Haben Sie nicht gelesen was E. Langenbrink und H.Meissner geschrieben haben. Die Geschichte über diesen „Flüchtling“ kann nicht der Wahrheit entsprechen. Traurig das schlecht recherchierte Geschichten veröffentlicht werden.

  5. Hallo Herr Pieniak, ich bin Durchschnittsbürger, in medialen Diskussionen unerfahren. Auch ich habe Ihren Artikel gelesen, er ist so hasserfüllt, dass es mich erschaudern läßt, dass ein exponiertes Mitglied dieser Gemeinde so respektlos, unhöflich und keck hier Nachrichten hinterläßt. Von einem Ratsmiglied dieser so schönen Gemeinde erwarte ich doch, dass es sich auskennt mit den mindesten Höflichkeitsanforderungen. An dieser Stelle hat sich vor knapp 4 Wochen schon ein anderes Ratsmitglied disqualifiziert. Es tut mir leid für Sie, und ich wünsche Ihnen alles Gute.

    • Interessant wie sich bei „Durchschnittsbürgern“ Ratsmitglieder bei knappen Kommentaren disqualifizieren, deren „Unterton“ oder „Intention“ durch den Leser nur orakelt werden können („hasserfüllt“ … ohje), hingegen unsere Politiker und auch Pfarrer uns mit allen möglichen beschallen dürfen ohne dafür auch nur den Hauch einer Kritik zu ernten 🙂 …

      Selbst wenn die Geschichte so stimmen würde wie oben beschrieben hat sich der Mann mit Lügen illegal Zutritt in die BRD verschafft. Das steht oben ja sogar schwarz auf weiss – aber Herr Pieniak ist hier der böse … wie kann er es auch wagen, diesen Irrsinn nicht zu unterstützen. In Schermbeck gehört dies wohl offensichtlich zum guten Ton – und weil wir ja alle so tolle Christen sind und der Artikel von einem Pfarrer kommt, sagen wir mal besser nichts. Nicht wahr?

  6. Ich danke Herrn Meissner und Herrn Langenbrink für Ihre sachlichen Kommentare. Sie haben mich veranlasst, Herrn Frimpong noch einmal aufzusuchen und erneut zu befragen. Im Anschluss daran habe ich meinen Artikel noch einmal bearbeitet.
    Ich hoffe, dass sich nun einige Fragen beantworten und manches klarer geworden ist.
    Gleichwohl gilt natürlich, dass ich in Bezug auf die Geschichte von Herrn Frimpong nur das weitergeben kann, was ich von ihm gehört habe.

    Wolfgang Bornebusch, Pfarrer i. R.

  7. Als parteiloser Normalbürger möchte ich zu dieser hier stattfindenden aktuellen Diskussion folgenden Grundsatzbeitrag leisten.
    In meinen Augen ist es heutzutage einfach nur eine unverschämte Bevormundung, wenn kritische Bürger, egal welcher politischen Couleur, sich für ihre öffentlichen Meinungsbekundungen dermaßen beschimpfen lassen müssen. Die anderen Diskussionsteilnehmer, die meinen, zum Beispiel mit ihrer Wahl oder von Amts wegen das Meinungsmonopol übertragen bekommen zu haben, brauchen sich nicht zu wundern, wenn sie dafür demnächst die Quittung erhalten. In der DDR nannte man diese Vorgehensweise „Erziehung zum sozialistischen Menschen“. Im Kern geht es dabei um die Entmündigung der Bürger. Meinungsfreiheit haben wir doch bereits gegen „Political Correctness“ eingetauscht. Und wenn dann noch beispielsweise ein führendes Mitglied der Gemeindeverwaltung zum wiederholten Male dadurch in Erscheinung tritt, dass es in vorauseilendem Gehorsam seinem Dienstherrn oder Würdenträger gegenüber sich verpflichtet fühlt, in sprachloses Entsetzen zu verfallen, dann bleibt als unwiderlegbares Ergebnis festzuhalten, dass eine kleine Gruppe selbsternannter Gutmenschen für die überwiegende Bevölkerungsmehrheit entscheiden möchte, was politisch richtig und erwünscht ist und was überhaupt noch gesagt werden darf. Das ist ein Armutszeugnis für die betreffenden Politiker, Amtsinhaber oder auch Personen, egal ob im Bund, im Land oder in der Kommune. Denn in diesen öffentlichen Gremien sitzen die eigentlichen Totengräber unserer freiheitlichen Werteordnung abendländischer Prägung. Darum lassen sie uns in Zukunft weiter diskutieren und kommentieren, aber bitte immer oberhalb der Gürtellinie ohne persönliche Diffamierungen und Aversionen.

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