Keine Zauberei, sondern kundenorientiertes und vorausschauendes Handeln der Schermbecker Volksbank eG führte auch im vergangenem Geschäftsjahr zu einem satten Überschuss von 1,67 Mill. Euro. Wichtig dabei ist auch das Vertrauen in die Zukunft, denn Vertrauen ist entscheidend für den Erfolg des Bankgeschäfts. 

Die Entwicklung der Volksbank Schermbeck im vergangenen Geschäftsjahr weist ein deutliches Plus auf. War das der Grund dafür, dass die Versammlung rund fünf Stunden dauerte und als die wohl längste Vertretersammlung in die Schermbecker Geschichte eingehen wird?

Volksbank SchermbeckSechs Prozent Dividende

Die Vorstandsmitglieder Rainer Schwarz sowie Norbert Scholtholt stellten am Dienstagabend während der Vertreterversammlung die Entwicklung der Volksbank im vergangenen Geschäftsjahr vor.
Das Gesamtvolumen stieg um 44 Millionen auf 876 Millionen Euro. Insgesamt 360 Millionen an Investitionsmittel wurden für die heimische Wirtschaft und Immobilienkäufer bereitgestellt. Einen satten Überschuss von 1,67 Millionen Euro konnte die Volksbank im vergangenen Geschäftsjahr erzielen.
Einstimmig wurde beschlossen, den Jahresüberschuss wie folgt aufzuteilen: 500 000 Euro fließen in die gesetzliche Rücklage, weitere 500 000 Euro in andere Ergebnisrücklagen.
Was allerdings die Anleger erfreuen wird: Auf die eingezahlten Geschäftsguthaben wird eine sechsprozentige Dividende gezahlt.

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Wolfgang Krähe erneut gewählt
Einstimmig im Amt erneut bestätigt wurde Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Krähe. In einem Turnus von vier Jahren werden die Vertreter gewählt.
Bei der nächsten Wahl wird ihre Zahl von derzeit 2005 auf 220 erhöht. Das bedeutet, dass auf 50 Mitglieder zukünftig ein Vertreter anfällt. Wer einen Vertreter benennen möchte, sollte dies bis zum 31. August machen. Der Wahlausschuss tagt dann am 4. Oktober.

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Darüber hinaus überreichte der Vorstandsvorsitzende des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes Ralf W. Barkey die goldene Ehrennadel an Wolfgang Krähe, der bereits seit 1981 dem Aufsichtsrat angehört. Seit 2001 ist Wolfgang Krähe Aufsichtsratsvorsitzender.
Die Fernsehmoderatorin Claudia Kleiner leitete die Versammlung, an der 118 stimmberechtigte Vertreter, sowie ein Großteil der Volksbank-Mitarbeiter teilnahmen.

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Die immer wieder neuen Regulierungen der Genossenschaftsbanken durch die Europäische Zentralbank sowie das dadurch verursachte niedrige Zinsniveau war im Fokus der anschließenden Podiumsdiskussion. Besonders das niedrige Zinsniveau wurde kritisch bewertet.
Trotz dieser momentan nicht veränderbaren Missstände endete die Diskussionsrunde mit einer optimistischen Haltung.

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