Das eine Koexistenz auch weiterin mit der Wölfin in Schermbeck möglich sei, davon sind die Initiatorinnen der Petitition „Schermbecks Wolf soll leben“ Wolf Tanja Brodel und Heike Brietsche-Ilsemann überzeugt.

In ihrem Antwortschreiben an Landrat Dr. Ansgar Müller schreiben sie:

Es ist uns eine Herzensangelegenheit und wir sehen uns auch ethisch dazu verpflichtet aus unserer Komfortzone mit „ das geht nicht Argumenten“ auszusteigen und nach alternativen Lösungsmöglichkeiten zu suchen und diese zu finden.

Die nun fast 2000 Unterstützer der Petition bekräftigen diesen Glauben mit ihrer Unterschrift.

Vermutlich sind auch Sie der Auffassung, dass der Klimawandel, das Aussterben von Tierarten und die Entwicklung neuer Ansiedlungsgebiete für Tierarten ein Umdenken zwingend erforderlich macht. Dafür ist ein Verlassen unserer Komfortzonen für jeden Einzelnen von uns nicht zu vermeiden (was auch für uns immer wieder eine Aufgabe darstellt). Exemplarisch sehen wir dafür die hochbrisante Thematik mit der Neuansiedlung der Wölfin.

Wir wünschen uns neben einer schnellen, unbürokratischen Unterstützung für die Weidetierhalter auch weitere Aufklärungsarbeit zum Thema Wolf. Vorhandene Hilfsangebote für die Weidetierhalter, z.B. Freiwilligeneinsätze im Herdenschutz / Zaunaufbau / Zaunkontrolle und Pflege sollten mehr öffentliche Transparenz erfahren.

Auch unsere kleine Gemeinde ist in der Lage, durch solche enormen Anforderungen die das Thema Wolfsansiedlung mit sich bringt, zu lernen uns auf zukünftig ähnlich gelagerte Problematiken vorzubereiten. Es geht darum präventiv wirksam zu werden, Leben zu achten und Existenzen zu schützen.

Das ist unser Ziel.

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