Schermbecks Wölfin findet viel Zuspruch

(pd). Die Petition zum Schutz der Wölfin wächst kontinuierlich. Bisher gibt es knapp 1.400 Unterstützer/innen.

Ein Erfolg der eher ungewöhnlich ist. Die Sprecherinnen der Initiative führen dies vor allem auf die Ausgewogenheit ihrer Forderungen zurück. Die Schermbeckerinnen Heike Brietsche-Ilsemann und Tanja Brodel sehen Naturschutz und Landwirtschaft in keinem Widerspruch.

„Wir müssen allerdings in vielen Bereichen neu denken und auch neue Wege gehen. Das ist sicher für alle anspruchsvoll, aber mit dem gesammelten Expertenwissen im Lanuv (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen) sicher machbar“, so Tanja Brodel. Ermutigt diesen Weg weiter zu gehen, werden die beiden Frauen auch durch die zahlreichen direkten Reaktionen, die man bisher von Fachleuten, Journalisten und der Politik bekommen hat. „Wir sind ja das erste Mal so öffentlich aktiv geworden und wollten einfach nur nicht stumm bleiben. Deswegen überrascht es uns mehr als positiv, wie stark das Interesse ist“, so Heike Brietsche-Ilsemann.

Im Moment wollen beide aber auch einmal durchatmen und die nächsten Schritte in Ruhe überlegen. Unter anderem evtl. eine aufklärende Ausstellung zum Thema Wolf und Landwirtschaft oder auch Vorträge von Experten in Schermbeck. Wichtig bleibt den beiden Schermbeckerinnen vor allem eines: es muss eine Lösung für alle geben können. Sowohl für den Wolf als auch für die Weidetiere, ohne dass es immer wieder zu solch scharfen Auseinandersetzungen zwischen den Lagern kommt. Beide sind davon überzeugt, dass es immer auch gemeinsam gehen kann, wenn alle aufeinander zugehen.

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