Nach Kilian ist vor Kilian -Rückblick von König Christian (Hötting) und Eure Königin Ane (Paus)

Um zu zeigen, dass die Kiliangilde Schermbeck von 1602 e.V. und das Königspaar auch zwischen den Kilianfesten aktiv sind und man gemeinsam eine schöne und spaßige Zeit haben kann, haben König Christian Hötting und Königin Christiana Paus beschlossen, einen Rückblick auf das erste Vierteljahr ihrer Regentschaft zu halten.

Nach Kilian ist vor Kilian. Doch was geschieht denn zwischen den Festen? Was machen eigentlich der König, die Königin und deren Thronpaare nach dem Fest? Dieser Frage möchten wir als amtierendes Königspaar der Kilian-Schützengilde Schermbeck von 1602 e.V. nachgehen.

 Kilian -Rückblick von König Christian Hötting

Denn es ist nicht so, dass man als Königspaar nur zu Kilian aktiv wird. Es gibt viele Gelegenheiten, sich aktiv für seine Gilde zu zeigen und für das Schermbecker Heimatfest Kilian zu werben. Da geht es manchmal hochherrschaftlich mit Königskette und Königinnenkrone zu, aber manchmal auch sehr locker.

Wahnsinnig viel Spaß

Auf jeden Fall sehr vielseitig und es macht wahnsinnig viel Spaß! Darum möchten wir allen interessierten Mitmenschen in Schermbeck und Umgebung mit kleinen Berichten über unser Königsjahr einen Einblick geben.

Direkt nach Kilian ging es erst einmal in den Urlaub. Während es Königin Ane mit ihrem Mann und Hofherrn Detlev auf einer Nordseeinsel eher ruhig angehen ließ, verbrachte König Christian mit seiner Frau und Hofdame Anja ein paar Tage in Frankfurt.

Bier und Schnaps

Praktischerweise fand genau zu dieser Zeit das Frankfurter Apfelwein-Fest (Äppelwoi-Feschd) statt. Nachdem über die Kiliantage zumeist Bier und Schnaps herhalten musste, versuchte man sich daher ausgiebig am hessischen Nationalgetränk. Augenreibend stellte der Schermbecker Regent irgendwann fest, dass plötzlich viele Damen in feiner Kleidung und mit Kronen auf den Kopf den Festplatz betraten.

 Kilian -Rückblick von König Christian Hötting

Grund des royalen Auflaufes war die Wahl der Frankfurter Apfelwein-Königin. „Was bei den ganzen Königinnen fehlt ist natürlich ein König!“ stellte Christian fest und so kam man mit den bekrönten Damen ins Gespräch.

Natürlich passte der eher leichte Bieranzug des niederrheinischen Schützenkönigs nicht ganz ins Bild, aber die Chance, sich mit vielen Königinnen ablichten zu lassen, wollte er sich nicht entgehen lassen.

Am Ende des Tages (und nach einigen Schoppen Apfelwein) kam man aber zum Schluss, dass es letzten Endes mit seiner Königin Ane nur eine Königin geben kann.

Nach Kilian ist vor Kilian

Längst wieder zurück aus dem Urlaub, stand am 01.09. der Besuch der Jubiläumsfeier des Löschzuges Schermbeck der Freiwilligen Feuerwehr an. Der Löschzug gestaltet jedes Jahr die feierliche Kranzniederlegung am Ehrenmal mit und ist auch sonst ein unverzichtbarer Teil im Schützenzug der Kilian-Gilde.

Kuchen mit 125 Kerzen

Zunächst hatte man sich überlegt, dem Löschzug einen Kuchen mit 125 Kerzen zu schenken. Aber da Feuer wohl nichts bei der Feuerwehr zu suchen hat, überreichte man schließlich eine große Flasche Korn einer namenhaften Brennerei aus dem Münsterland.

Später am Abend und nach vielen Tänzen (die Beine wurden irgendwann dann doch schwer) testete man dann ausgiebig die von der Gilde als Geschenk überreichte Bank. Diese wurde gemeinsam von Löschzug und der Kilian-Gilde zum diesjährigen „Bankgeflüster“ der Werbegemeinschaft gestaltet und ausgestellt.

„O´zapft is!“ Ende September erscholl dieser Ruf des Präsidenten Rainer Gardemann durch das Schermbecker Festzelt, nachdem Bürgermeister Mike Rexforth gemeinsam mit den Schermbecker und Altschermbecker Majestäten das traditionelle Bierfass beim Oktoberfest der Gilde angestochen hatten.

Nach Kilian ist vor Kilian in Schermbeck

Das es dann auch wirklich flüssig lief, verdankt die Gilde dem Thronherren Detlef Paus, als dieser entdeckte, dass das Luftloch oben am Fass noch geschlossen war. Danach wurde aus dem Bier-Rinnsal ein kräftiger Strahl und so konnten die ersten Gläser den Musikern der „Pils`n Buam“ überreicht werden. Später am Abend wurden beide Königspaare noch einmal ordentlich gefordert.

Kufstein-Lied

Nachdem Königin Ane der Festband „Die Bamberger“ eine Runde spendiert hatte, mussten die beiden Könige Christian und René und die beiden Königinnen Ane und Miriam unter kundigen Anleitung der Band das Kufstein-Lied singen, welches besonders wegen seiner Jodeleinlagen vom feiernden Volk gefürchtet wird. Ob es an der späten Stunde oder an einem wohlwollenden Publikum lag, kann heute keiner mehr sagen. Jedenfalls gab es großen Beifall. Am Ende stießen König Christian und Königin Ane dann noch einmal auf einen gelungenen Abend gemeinsam an.

Innehalten und Erinnern

Das Restjahr wird nun etwas ruhiger (so sagte man uns…). Die nächsten Termine sind die Weihnachtsfeier der Gilde, sowie der Volkstrauertag am 18.11.2018 zu dem der Schermbecker Thron sehr herzlich alle Bürgerinnen und Bürger einlädt. Dort geht es dann in einem ehrenvollen und würdigen Rahmen eher still und ein wenig nachdenklich zu, aber genau das gehört auch zur Tradition der Kilian-Gilde. Das Innehalten und Erinnern an diejenigen Menschen, die nicht mehr unter uns weilen.

Somit bleibt uns dann im Herbst und im Winter die Gelegenheit, Ideen zu entwickeln, wie wir unsere Regentschaft noch so gestalten wollen, damit es weiter heißen kann: „Nach Kilian ist vor Kilian!“

Euer König Christian (Hötting) und Eure Königin Ane (Paus)

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