Landrat Dr. Ansgar Müller lädt ein zum Katastrophenschutztag, der am Sonntag, 29. September, von 11 bis 18 Uhr auf dem Gelände der Feuerwehrwache Rheinberg (Melkweg) stattfindet: „Der Katastrophenschutztag ist auch ein echter Familientag. Dabei präsentieren die Hilfsorganisationen ihr umfangreiches Leistungsspektrum, und man kann sich ein Bild von der Ausstattung und Einsatzbereitschaft unsere Kräfte im Katastrophenschutz machen.“

Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen das DRK Rheinberg mit Erbsensuppe und die Landfrauen Rheinberg mit Kaffee und Kuchen. Zusätzlich stehen für die kleinen Besucher Hüpfburgen des DRK Rheinberg und der Johanniter Unfallhilfe Dinslaken bereit. Und wem das noch nicht ausreicht, der kann anschließend weiter zum benachbarten Gewerbefest gehen.

Nach der offiziellen Eröffnung durch Lars Rentmeister, Vorstandsmitglied für den Bereich Katastrophenschutz und Gefahrenabwehr des Kreises Wesel, finden zwischen 11.30 Uhr und 13.30 Uhr und zwischen 15 Uhr und 17.30 Uhr verschiedene Vorführungen statt. So führt die Rettungshundestaffel Wesel und Umgebung e. V. eine Personensuche vor, das DRK Rheinberg demonstriert anschaulich die Arbeit in einer Rettungskette und die Jugendfeuerwehr Rheinberg führt eine Löschübung durch.

Außerdem werden auf dem Veranstaltungsgelände verschiedene Komponenten des Katastrophenschutzes ausgestellt. So werden unter anderem der Einsatzleitwagen der Kreisleitstelle zur Koordinierung von Einsätzen, der „Behandlungsplatz NRW“ des DRK Rheinberg zur medizinischen Versorgung von 50 Verletzten und ein Infostand der Notfallseelsorge und Einsatznachsorge zu sehen sein.

Der Katastrophenschutztag in Rheinberg ist eine gemeinsame Veranstaltung von:

Kreis Wesel, Feuerwehr, DLRG, Deutsches Rotes Kreuz, Die Johanniter, Technisches Hilfswerk, Malteser Hilfsdienst e. V., Bundeswehr und der Rettungshundestaffel Wesel und Umgebung e. V.

Er findet gemeinsam mit dem benachbarten Gewerbefest statt.

„Die beteiligten Partner wollen mit dem Katastrophenschutztag Bürgerinnen und Bürger über all das informieren, was die sichere Gefahrenabwehr im Kreis Wesel ausmacht“, so Lars Rentmeister. „Die Hilfsorganisationen präsentieren ihr Aufgabenspektrum beim Katastrophenschutztag und werben natürlich auch für neue Mitglieder. Erfreulich ist, dass im Kreis Wesel das Miteinander der verschiedenen Hilfsorganisationen und öffentlichen Stellen außergewöhnlich gut funktioniert.“

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

1 KOMMENTAR

  1. Ich kann als Kreistagsmitglied nur aktiv für den Tag werben! Das Programm ist abwechslungsreich und gut gemacht. Hier wird einem plastisch vor Augen geführt, welche Arbeit – meist ehrenamtlich tätige – Helfer im Bereich Katastrophenschutz und Gefahrenabwehr leisten.

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