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„Jugend forscht“ an der Gesamtschule Schermbeck

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Das Team von "Jugend forscht" der Gesamtschule Schermbeck 2023. Foto: Ralf Meier

Die 59. Runde der Wettbewerbe „Jugend forscht“ ist im Februar unter dem Motto „Mach Dir einen Kopf!“ gestartet und zieht wieder zahlreiche junge MINT-Talente aus ganz Deutschland an.

In diesem Jahr haben sich insgesamt 10.492 Schülerinnen und Schüler angemeldet, um ihre innovativen Projekte zu präsentieren. Mit dabei auch die Gesamtschule Schermbeck, die ihre Gruppenergebnisse am 23. Februar beim Regionalwettbewerb in Marl präsentierte.

Lilian und Freia. Foto: Ralf Meier

Reduktion von Plastikverpackungen

Aus dem 9. Jahrgang hatten sich Dana Frerick sowie Emily Bieniok mit der Herstellung eines festen Spülmittels zur Reduktion von Plastikverpackungen auseinandergesetzt, und Nini Iashvili dokumentierte ihre Versuche zur Entfernung von Kugelschreiberflecken. Als Vertreter des Jahrgangs 10 konnte Paul Grotendorst Alternativen zu sandfreiem Beton vorstellen.

Nini Iashvili. Foto: Ralf Meier

Sturmgläser und beweglicher Lichtkamin

Robin Janßen, Emilio Veith, Jaron Dureck hatten die Trefferquote sogenannter „Sturmgläser“ unter die Lupe genommen, und Julius Bergermann hatte mit Levi Tebartz einen beweglichen Lichtkamin entwickelt. In Marl gab es dafür einen 3. Preis für Nini Iashvili und einen Sonderpreis für Paul Grotendorst.

Sonderpreis für Paul Grotendorst. Foto: Ralf Meier

Hauseigene Präsentation stößt auf reges Interesse

Da nicht alle Gruppen die Möglichkeit hatten, in Marl dabei zu sein, organisierten die Lehrkräfte Bianca Sadowski und Stephanie Herbstritt am 1. März an der Gesamtschule eine hauseigene Veranstaltung, um die Arbeiten aller teilnehmenden Gruppen zu würdigen. Neben den bereits ausgezeichneten Projekten gab es viele weitere faszinierende Projekte. Lillian und Freia experimentierten mit in Salzwasser löslichen Plastikstoffen, um der Verschmutzung der Weltmeere entgegenzuwirken.

Hanna und Kyan. Foto: Ralf Meier

Verhalten von Stabheuschrecken

Pascal und Fabian konnten zeigen, wie die Nährstoffverteilung den Aktivitätsdrang bei Ameisen beeinflusst. Misha und Johannes widmeten sich „Systemen zur effizienten, gleichmäßigen Bewässerung von Pflanzen“, während Luca, Diego und Enno das Verhalten von Stabheuschrecken, die wahre Meister im Tarnen sind, erforschten. Hanna, Kyan, Frieda und Mia gelang es, aus Tee und Kaffee verarbeitungsfähige Farben herzustellen.

Luca, Diego und Enno. Foto: Ralf Meier

So geht’s weiter bei „Jugend forscht“

Die Wettbewerbe von „Jugend forscht“ bieten eine Plattform für junge Forscherinnen und Forscher, ihre Ideen und Projekte vorzustellen und weiterzuentwickeln. Die nächsten Etappen sind die Landeswettbewerbe im März und April 2024, gefolgt vom Bundesfinale in Heilbronn, welches vom Science Center Experimenta und der Stiftung Jugend forscht e. V. ausgerichtet wird.

Misha und Johannes. Foto: Ralf Meier

„Auf Regional-, Landes- und Bundesebene werden die 123 Wettbewerbsveranstaltungen dieses Jahr von insgesamt 183 Unternehmen sowie öffentlichen und privaten Institutionen ausgerichtet“, sagt Dr. Nico Kock, Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V.

Emily. Foto: Ralf Meier

Wichtiger Beitrag zur MINT-Nachwuchsförderung

„Mit dieser gemeinschaftlichen Unterstützungsleistung im Rahmen der größten öffentlich-privaten Partnerschaft ihrer Art in Deutschland ermöglichen sie die bundesweite Durchführung des Wettbewerbs Jugend forscht und Schüler experimentieren. Auf diese Weise leisten unsere Partner einen wichtigen Beitrag zur MINT-Nachwuchsförderung. In Zeiten eines immer stärkeren Fachkräftemangels ist dieses Engagement nicht hoch genug einzuschätzen.“

Gut getarnte Heuschrecke. Foto: Ralf Meier

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