In der 26. Sitzung des Runden Tisches Ältere Menschen (RTÄM) am 8. Mai informierten sich die Mitglieder über das Thema: „Ausreichend versichert im Ehrenamt“. Zunächst aber begrüßte der Vorsitzende Klaus Roth als neues Mitglied aus Rheinberg Klaus Oesterwind.

Das Ehrenamt ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar. In Deutschland engagieren sich 23 Millionen Menschen in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Bei der ehrenamtlichen Tätigkeit ist der Eintritt eines Versicherungsschadens nicht ausgeschlossen. Deshalb ist es wichtig, zu klären, ob der gesetzliche Unfallversicherungsschutz bzw. eine abgeschlossene Haftpflichtversicherung für die ausgeübte Tätigkeit ausreicht oder ob eventuell privat nachgebessert werden muss. Hierüber wurde informiert und es wurden Broschüren hierzu ausgehändigt.

Ein weiteres Thema war die Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben, die häufig abhängig ist von der Mobilität. Wie kann es Menschen mit schwerer Behinderung ermöglicht werden, am gemeinschaftlichen und kulturellen Leben teilzunehmen? Mit diesem Thema wird sich der Runde Tisch Ältere Menschen weiter beschäftigen.

Ausführlich wurde auch über die Arbeit der Landesseniorenvertretung NRW, in der der Runde Tisch Ältere Menschen Mitglied ist, und die Bedeutung der dort gefassten Beschlüsse diskutiert. Dem Bericht über die letzte Mitgliederversammlung im April folgte der Appell des Runden Tisches Ältere Menschen, dass sich noch mehr Kommunen in der Landesseniorenvertretung organisieren sollen, um den Belangen der älteren Bevölkerung eine Stimme zu geben.

Vorgestellt wurden auch die aktualisierten „Demenzwegweiser“. Sie bieten Adress- und Kontaktinformationen der Versorgungseinrichtungen im Kreis Wesel und wurden in zwei unterschiedlichen Auflagen erstellt und zwar für den rechts- und linksrheinischen Teil des Kreises Wesel. Der Demenzwegweiser ergänzt die Informationen des Informationsmagazins des Kreises „InForm 2012 Demenz – Ich ist ein Anderer“, um die konkreten Hilfe- und Unterstützungsangebote.

Hingewiesen wurde auch auf das Einlegeblatt für das Informationsmagazin InForm 2012, das aktuelle Informationen zum Pflege-Neuausrichtungsgesetz enthält.

Die Demenzwegweiser und Einlegeblätter sind bei den Demenzberatungsstellen oder den Pflegeberatungsstellen der Städte und Gemeinden im Kreis Wesel erhältlich (Adressen: www.pflege-kreis-wesel.de).

Vorheriger ArtikelTC GW-Formationen auf Tour
Nächster ArtikelBFB kümmert sich um gefährliche Kreuzung
Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here