Der Reiterverein Lippe-Bruch Gahlen schickte in diesem Jahr wieder eine Mannschaft ins Rennen um begehrte Landesmeistertitel…

(pd). Das „Familienfest des Pferdesports“, das Landesturnier Rheinland erlebte in diesem Jahr eine Premiere. Denn das seit Jahrzehnten stattfindende Turnier wurde aufgrund schwindender Teilnehmerzahlen in den vergangenen Jahren überdacht und findet seit diesem Jahr in einer neuen Form und unter einem neuen Namen statt.

Als Veranstalter für die „rheinischen Mannschaftschampionate“ in der Vielseitigkeit konnte der linksrheinische RV Düren gewonnen werden. Die Gahlener Dressur- und Springtrainerin Martina Binnenbrücker und Jens Hoffrogge, der die Mannschaft für das Gelände fit machte, schickten bei der Premiere eine Ponymannschaft in den Wettkampf um den Landesponywimpel. Oliver Mario Senf, Julian Engeland, Jasmin Lehmbruck und Pia Linneweber starteten mit einer souveränen Vorstellung in der Mannschaftsdressur in den Wettkampf und setzten sich bereits an die Spitze des Teilnehmerfeldes.

Schermbeck, Reiterverein Lippe-Bruch Gahlen
Im folgenden Springen und der neu eingeführten Theorieprüfung erlaubten sie sich kaum Fehler und behielten auch nach dem anschließenden 1000 Meter Lauf um den Springplatz die Führung am Ende des ersten Turniertages. In der entscheidenden Geländeprüfung der Klasse E, im hügeligen Dürener Gelände, behielten die Gahlener Nachwuchsreiter, auch dank der Coolnis des Trainers Jens Hoffrogge, die Nerven und bauten den Vorsprung noch auf über 50 Punkte aus.

Damit machten sie nach 20 Siegen in der Geschichte des Landesturniers den ersten Sieg im Rheinischen Mannschaftschampionat perfekt. In der Einzelwertung siegte zusätzlich Oliver Mario Senf, vor Julian Engeland auf Rang zwei. Und Trainer Jens Hoffrogge selbst stieg in der Vielseitigkeitsprüfung der Klasse L in den Sattel von gleich zwei Pferden und beendete diese Prüfung auf den Plätzen drei und sechs.

Mit der Mannschaft Wesel 1 holte Jens Hoffrogge zudem den Sieg im Wettkampf um die Landesstandarte Rheinland. In der Wertung eines Zusatztitels für den besten Reiter, den goldenen Steigbügel, erzielte Jens Hoffrogge noch den Bronzerang.

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