Förderprogramm des Bundes übernimmt 30 Prozent der Kosten beim Austausch von alten Heizungspumpen

Nach dem Rekordsommer 2018 stehen nun die deutlich kälteren Monate vor der Tür. Die Zeit des Jahres, in der unsere Heizungen wieder zu Höchstleistungen auflaufen sollten.

Eines der wichtigsten Bestandteile einer Heizungsanlage stellt die Heizungs- bzw. Umwälzpumpe dar. Sie sorgt dafür, dass sich das warme Wasser aus der Heizung gleichmäßig im gesamten Gebäude verteilen kann.

 

Foto: Pixabay

Doch Achtung: Vor allem alte Pumpen ohne eine geregelte Abschaltung können sich als regelrechte „Stromfresser“ entpuppen. Wer eine alte Pumpe durch eine Hocheffizienzpumpe ersetzt, kann pro Jahr bis zu 90 Euro an Stromkosten sowie 160 Kilogramm Co2 einsparen.

Förderprojekt

Dies macht nicht nur aus der Perspektive Ihres Geldbeutels Sinn, sondern auch aus Klimaschutzgründen. Denn: Das größte Potential bei der Energieversorgung findet sich in Deutschland in unseren Gebäuden wieder. Deren Wärmebedarf macht den größten Teil unseres Energieverbrauchs aus, noch vor dem Strom- und Mobilitätsbereich.

Der Staat hat aus diesen Gründen ein Förderprojekt ins Leben gerufen, bei dem 30 Prozent der Kosten übernommen werden, die beim Austausch einer alten Heizungspumpe entstehen.

Dabei ist es egal, ob es sich um eine Öl- und Gaszentralheizung, Etagenheizung, Pellet-Heizung oder einer Heizung mit solarer Unterstützung handelt. Die Inanspruchnahme des Förderprogramms „Heizungsoptimierung“ ist besonders einfach: Sie müssen sich vor der Durchführung der Maßnahme lediglich beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) registrieren.

Heizung entlüften

Sie erhalten daraufhin unverzüglich eine Registrierungsnummer. Die Auszahlung erfolgt auch durch das BAFA, nachdem Sie Ihre Rechnung unter Angabe der Registrierungsnummer für die durchgeführte Maßnahme eingereicht haben.
Ein weiterer Heizungstipp: Vor Beginn der Heizperiode sollten Sie Ihre Heizung entlüften. Luftblasen im Heizkörper sorgen dafür, dass die Heizungsanlage nicht effizient arbeitet.

Weitere Infos unter www.deutschland-machts-effizient.de

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