Bei diesjährigen Generalversammlung der Schützengilde im Restaurant Hecheltjen freute Präsident Günther Beck sich über die rege Teilnahme der Kilianer.

Auch diesmal stand die Frage im Raum: Was müssen wir tun, um genügend Aspiranten zu gewinnen? Zwei Königskreise konnten mittlerweile, sehr zur Freude des Präsidenten, gegründet werden.

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Ein Kreis, der vom Vorstand unterstützt wird und in dem sich mittlerweile rund 30 Schützen bereit erklärt haben, einem Jahresbeitrag in Höhe von 50 Euro zu zahlen. Somit ist das Geldproblem schon einmal ein wenig gelegt, denn das Geld wird dann zukünftig vom Königskreis an denjenigen Schützen aus seinen Reihen gegeben, der den König an der Vogelstange stellt.

22 Euro monatlich  zahlen die Mitglieder eines weiteren privat gegründeten Königskreises, der damit ebenfalls dem König aus den eigenen Reihen finanziell unter die Arme greifen wird.

Noch regieren die Könige in fast allen Vereinen das Schützenvolk. Frauen schießen auch in Schermbeck nicht, was aber laut Aussage von Beck nicht so bleiben muss. Allerdings in der Zeit, in der er Präsident der Kilaner Schützengilde sei, werde es kein Schießen von Frauen geben. Getreu dem Motto: Männer verteidigen mit dem Gewehr das Land und Frauen machen den Haushalt, könnte sich diese Blatt eines Tages wegen der raren Beteiligung an der Vogelstange und der wenigen Aspiranten wenden, sodass zukünftig auch Frauen um die Königinnenwürde schießen dürfen.

Neuwahlen standen ebenfalls an: Ausgeschieden ist Jörg Runge. Neu im Vorstand sind Andreas Hoppe und Bernd Holtmann.

Das Schützenfest findet in der Zeit vom 12. bis 16. Juli statt, allerdings ohne das Königstreffen am Sonntagmorgen und ohne das Kaiserschießen. Das Hufeisenwerfen wird aber stattfinden.

 

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